Pininfarina Battista (2020)

E-Sportwagen PF0 mit über 1.900 PS

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Auto Salon Genf 2019

Automobili Pininfarina wird ab 2020 Luxus-Elektromodelle fertigen. Das erste Hyper-Car (intern PF0 genannt) trägt den Namen „Battista“, eine Hommage an Battista „Pinin“ Farina, dem Gründer der italienischen Designschmiede. Das Modell feiert in Genf 2019 Premiere.

Die Teaser-Bilder zeigen den Pininfarina Battista mit ausgestellten Radhäusern, schmaler Fahrgastkanzel und kurzer vorderer Haube. Ein LED-Band erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugfront. Darunter ist eine Schürze mit Spoiler zu erkennen. Die Motorhaube erscheint in Fächerform und ist aerodynamisch optimiert. Die Dachkuppel neigt sich leicht gen Heck an dem ein zweigeteilter Flügel mit LED-Band zu erkennen ist.

Pininfarina PF0 Foto: Pininfarina
Das Cockpit des PF0. Rechts und links befinden sich zwei dem Fahrer zugeneigte Bildschirme für Fahrzeuginformationen.

Im Inneren greift der Fahrer in eine rechteckiges kleines Sportlenkrad mit großem Pralltopf und blickt auf ein zentrales Minidisplay. Rechts und links vom Volant informieren den Fahrer ihm zugeneigte Bildschirme. Der Armaturenträger erscheint geschwungen, die beiden Passagiere nehmen auf konturierten Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen Platz. Der Battista soll an die legendären Pininfarina-Modelle Cisitalia, Modulo und Sintesi erinnern.

Pininfarina Battista über 400 km/h schnell

Zur Technik gibt es erste Daten. Der Elektrorenner mit Kohlefaser-Karosserie soll in weniger als zwei Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Die 300-km/h-Marke erreicht er in unter zwölf Sekunden, Top-Speed wird bei über 400 Sachen liegen. Als Reichweite sollen rund 480 Kilometer drin sein. Als maximale Leistung sollen über 1.900 PS und 2.300 Nm Drehmoment anliegen

Als Preis rufen die Italiener zwischen 1,75 und 2,2 Millionen Euro auf und limitieren den Battista auf lediglich 150 Modelle weltweit – je 50 gehen in die USA, nach Europa und in den Mittleren Osten. Nach der verdeckten Enthüllung in Pebble Beach ist das Pininfarina-Team davon überzeugt, dass die Nachfrage nach dem Elektrorenner das Angebot bei Weitem übersteigen wird. Das Serienauto will das Unternehmen auf dem Genfer Autosalon 2019 enthüllen. Bereits klar ist hingegen, dass auf den Battista aka PF0 weitere Luxusmodelle mit Elektroantrieb folgen sollen. Dazu investiert Pininfarina in Pura-Designkooperation über 20 Millionen Euro.

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Rimac liefert den Elektroantrieb und die Batterien

Den Elektroantrieb und die Batterien wird Rimac zuliefern. Das kroatische Unternehmen machte sich nicht nur mit seinen elektrischen Supersportwagen einen Namen, sondern sorgte vor allem für Schlagzeilen, als Porsche vor kurzem eine Beteiligung an Rimac bekanntgab.

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Der erst 30-jährige Mate Rimac erklärt: „Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderung. Die Rimac-Werte Technologie, Innovation und Leistung, kombiniert mit der Tradition, der Geschichte und dem italienischen Design von Automobili Pininfarina, ergeben eine perfekte Synergie für einen spannenden, neuen Supersportwagen. Diese Partnerschaft ist ein großer Wurf für beide Unternehmen und wir freuen uns darauf, diesem unglaublichen Fahrzeug gemeinsam Leben einzuhauchen.“

Er und sein Team dürften künftig häufiger nach München fliegen. In der bayerischen Landeshauptstadt ist der Hauptsitz von Automobili Pininfarina angesiedelt, die Montage des Battista soll am Stammsitz in Italien erfolgen.

Management mit Autoerfahrung

Chef der Autosparte ist der ehemalige VW- und Audi-Manager Michael Perschke. Er konnte weiteres Personal für das Projekt einer neuen Elektroautomarke gewinnen. Technischer Vorstand bei Pininfarina in München wird Dr. Christian Jung. Er war zuletzt beim strauchelnden Elektroautobauer Faraday Future als leitender Direktor für die Elektrotechnik- und Plattformstrategie tätig, zuvor in den Diensten von BMW und Porsche.

Dr. Peter Tutzer wird leitender technischer Berater. Er bringt Erfahrung im Bau von Sportwagen mit, war vor dem Engagement bei Pininfarina bei Porsche, Pagani und Bugatti tätig. Zuletzt bekleidete er nach einer Station bei Lotus die Rolle des technischen Vorstands bei Thunder Power EV, einem Elektroauto-Start-up aus Taiwan.

Nick Heidfeld ist mir an Bord

Als Entwicklungsfahrer kommt Nick Heidfeld mit ins Team. Der ehemalige Formel 1-Fahrer ist beim Pininfarina-Eigentümer Mahindra als Pilot in der elektrischen Formel E unterwegs. Neben seiner Expertise dürfte Pininfarina gewiss auch seine Popularität nutzen, um ein bekanntes Markengesicht zu haben.

Die italienische Designschmiede Pininfarina ist Ende 2015 von der indischen Mahindra Group übernommen worden. Der Konzern ist in erster Linie als weltgrößter Traktorenhersteller sowie in der Sparte Mahindra & Mahindra für die Produktion von Geländewagen und Elektroautos bekannt. Der indische Milliardär Anand Mahindra will mit Automobili Pininfarina, rechtlich unabhängig von Pinifarina S.p.A in Turin, besondere Fahrzeuge entwickeln und vertreiben. Als weiteres Modell soll ein Elektro-SUV an den Start gehen.

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