1959er Ford Country Squire Station Wagon Camper Concept Ford
1959er Ford Country Squire Station Wagon Camper Concept
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1959er Ford Country Squire Station Wagon 8 Bilder
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Ford Country Squire Station Wagon Camper Concept

Kombilife 1959 Ford Country Squire Station Wagon Camper Concept

Als Ford in den USA noch dicke Kombis gebaut hat, zeigten die Ingenieure ihre überbordende Kreativität mit einer Camper-Studie. Ford hat jetzt seine Archive geöffnet – das Country Squire Station Wagon Camper Concept ist eines der dort schlummernden Prachtstücke. Das Auto hat ein Boot-Zelt auf dem Dach.

In unserer Liste mit coolen, cleveren, aber auch verrückten Patenten ist Ford gut vertreten – bei dem Autohersteller arbeiten anscheinend nimmermüde kreative Köpfe. Und das scheint Tradition zu haben, wie ein Blick ins Jahr 1959 beweist. Ford hat jetzt einen Teil seiner Archive digitalisiert und per Internet zugänglich gemacht. In dem bisher bei weitem noch nicht vollständig ergründeten Fundus scheint das ein oder andere Highlight zu schlummern – wie das Country Squire Station Wagon Camper Concept von 1959.

Fernbedienbarer Bootskran

Für die Umrüstung zu einem Camper hat Ford den dreireihigen Country Squire mit einer Heck-Markise ausgerüstet, die einzelne Streben in Form halten – das Bauteil erinnert entfernt an die Flügel der Fluggeräte der Berliner Flugpioniers Otto Lilienthal. Auf dem Dach des Kombis liegt ein Boot, das sich als Abdeckung für eine Dachzelt-Box entpuppt. Das Boot klappt mittels eines robust wirkenden Kettenantriebs auf die rechte Seite des Fahrzeugs – per Knopfdruck. Viele Funktionen kontrollieren die Camperin oder der Camper nämlich über eine große, kabelgebundene Fernbedienung. Dort sollen es die Camper anscheinend herunternehmen und dann als echtes Ruderboot nutzen. Ganz nebenbei: Der Innenraum des dreireihigen Country Squire reichte auch, um dort ein komplettes Ruderboot hineinzuschieben – wie Ford seinerzeit mit Werbezeichnungen angekündigt hat.

1959er Ford Country Squire Station Wagon
Ford
Über 1.133 Liter Stauraum hat Ford seinerzeit für den Country Squire angegeben - und auch die Stauraumlänge hat anscheinend für ein ausgewachsenes Ruderboot gereicht.

Dachzelt und Dusche mit Vorhang

Unter dem Boot sitzt ein aufstellbares Dachzelt, das beim Hochfahren automatisch hübsch gestreifte halbrunde Markisen nach rechts und links auffaltet. In das in einer Art Wanne liegende Dachzelt kommen die Bewohner über eine siebenstufige Seitenleiter. Die Dachzeltwanne beherbergt auch einen kleinen Tank, der die auf der rechten Fahrzeugseite angebrachte Dusche speist. Vor Blicken schützt beim Duschen ein umlaufender Vorhang. Während der Fahrt verschwindet die Dusche hinter einer Klappe, für den Vorhang und sein Gestänge scheint es Platz in der Dachzelt-Box zu geben.

Küche auch heute noch modern

Die Zielgruppe für den Kombi war damals die gleich wie heute: "Reisende und Sportler" sollten das Gefährt toll finden. Unter der Heck-Markise sitzt eine auch nach heutigen Maßstäben modern wirkende ausfahrbare Küche – mit einer großen halbrunden Ablage, zwei Gasflammen und einer schicken Spüle. Unter der Ablage sitzt ein durch Anheben der Arbeitsplatte zugänglicher Kühlschrank.

1959er Ford Country Squire Station Wagon Camper Concept
Ford
Auf Knopfdruck voll erblüht: Das Ford Country Squire Station Wagon Camper Concept von 1959 war eine weit ausgereifte Kombi-Campingstudie mit Boot, Dachzelt und Dusche plus Duschvorhang.

Traumauto blieb Traumauto

Ford selbst hat seinerzeit betont, dass das Auto nicht zu kaufen ist. Es handele sich ausdrücklich um ein Experimental-Fahrzeug – aber auch um einen Traumwagen. Und genau das ist das Auto dann auch für jeden Campingwilligen geblieben – ein Traum.

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Ja - das wäre für mich das perfekte Wochenende-Ausflugsauto.
Nein - ein kleines Wohnmobil mit cleverem Grundriss ist doch deutlich komfortabler.

Fazit

Vanlife und damit verbundene kreative Camping-Ideen sind ein über 60 Jahre altes Dachzelt – wie das Ford Country Squire Station Wagon Camper Concept beweist. Dass das Zelt in einem funktionstüchtigen Ruderboot untergebracht ist, könnte sich sicher der ein oder andere Campingausrüster mal zum Vorbild nehmen – falls er das Boot leicht genug bauen kann.

Das elektronische Aufklappen via monströser Kabelfernbedienung, das effektvolle Entfalten der Heckmarkise und des Zeltes und der ein bisschen umständlich wirkende Duschvorhang – das alles war seinerzeit sicher eher der Show als einem echten Willen zur Serienfertigung geschuldet. Aber die zugrundeliegenden Ideen mit einem Dachzelt, einer ausfahrbaren Heckküche und einer transportablen Dusche sind inzwischen längst in der Camping-Serienwelt angekommen – Ford hat mit seiner Studie seinerzeit also Maßstäbe gesetzt.

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