Jacob und Co Bugatti Chiron Tourbillon Jacob & Co
Jacob und Co Bugatti Chiron Tourbillon
Bugatti Chiron
Jacob und Co Bugatti Chiron Tourbillon
Jacob und Co Bugatti Chiron Tourbillon 12 Bilder

Jacob & Co Bugatti Chiron Tourbillon

Uhr mit 16-Zylinder-Motor fürs Handgelenk

Jacob & Co präsentiert den Prototypen einer knapp 260.000 Euro teuren Uhr mit einer sehenswerter Zylinder- und Kolbenanimation.

Automobile können faszinieren. Uhren auch. Warum vor allem Sportwagenfahrer auf Uhren abfahren, erklärte bereits 2012 der damalige Formel 1-Pilot Jenson Button in einem Interview mit classicdriver.com: "Ich finde die Präzision der Uhrmacherei einfach ansprechend. Formel-1-Autos sind auch Präzisionsinstrumente mit ihren 2,4 Liter kleinen Motoren mit 750 PS. Wenn bei einer Uhr oder einem F1-Auto etwas Winziges fehlt, geht das Ganze schief. Fahrer lieben diese Präzision." Und nicht erst seit kurzem gibt es zahlreiche Kombinationen aus beiden Bereichen, Auto und Uhr.

Zu den neusten Besonderheiten im Segment der Uhren gehört die Bugatti Chiron Tourbillon aus dem Hause Jacob und Co. Ein paar gute Nachrichten vorweg: Man muss kein Bugatti-Besitzer sein, um eines der wenigen (genau Anzahl ist noch unbekannt) Exemplare zu bekommen. Und: Die Uhr kostet weniger, als ein Bugatti zum Fahren – sogar weniger, als die Mehrwertsteuer für einen 2,86 Millionen Euro teuren Chiron. Für den Preis von knapp 260.000 Euro gab bis vor kurzem allerdings alternativ noch den Ferrari 365 GT4 BB von Elton John zu ersteigern. Doch jeder führt so seine eigene Prioritätenliste.

Blaue Stoßdämpfer und 16 Mini-Kolben

Bei wem das Thema Uhren ganz oben steht und wer dazu noch das passende Kleingeld zur Hand hat, der kann sich auf ein technisches Meisterstück freuen. Denn die 54 Millimeter lange, 44 Millimeter breite und 20 Millimeter hohe Uhr mit Titangehäuse ist eine Miniatur des W16-Motors des 1.500 PS-Chiron – inklusive Animation. In Handarbeit setzen die Mitarbeiter von Jacob und Co 578 Teile zu einem technischen Wunder zusammen, dass an vier Ecken von acht blauen Stoßdämpfer-Federn aufgehängt ist. Einem Wunder, dass zwar keinerlei zusätzliche Zeitmessfunktion erfüllt, dafür jedoch unglaublich faszinierend anzuschauen ist. Per Knopfdruck der rechten von drei Kronen wird der W16 für 20 Sekunden zum Leben erweckt.

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Die Bugatti-Uhr mit funktionierendem Motorblock.
Den Elton John-Ferrari.

Allein die Justierung der CNC-Fräsen für die Miniaturkurbelwelle und die winzig kleinen Kolben hat drei Tage in Anspruch genommen. Die aus einem massiven Stahlstück gefräste Kurbelwelle ist eines der kleinsten und kompliziertesten Uhrenteile, die jemals von der Marke hergestellt wurden. Der Motorblock, der beim Prototypen noch aus Glas besteht, wird beim Original durch Saphirglas ersetzt. Einem Glas, aus dem sowohl die Ober- und Unterseite sowie die Seitenteile der Uhr bestehen. An der Seite sind dadurch auch zwei arbeitende Turbolader zu sehen (der echte Chiron hat vier).

Fazit

Wer für 260.000 Euro entweder eine Woche lang einen Ball übers Feld schießen oder vielleicht sogar einfach nur dem Öl beim aus dem Boden Sprudeln zuschauen muss, für den ist diese Uhr ein wahres Schnäppchen mit einem gewaltigen Hingucker-Potenzial. Für Bugatti-Chiron-Fahrer ist sie fast ein Muss. Für Normalsterbliche bleibt sie so unerreichbar wie der Sportwagen.

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