Green Week
Neue Mobilität im Alltag
Präsentiert von
Kostenlos registrieren und weiterlesen!

Ich habe bereits ein Benutzerkonto

Warum kann ich nicht weiterlesen?

Das Lesen bleibt weiterhin kostenfrei! Sie haben lediglich das Limit verfügbarer Artikel ohne Registrierung für die nächsten 30 Tage erreicht.

Wir verwenden Ihre E-Mail Adresse, um Ihnen Angebote zu ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen aus unserem Haus anzubieten. Sie können diesen Dienst jederzeit mit dem in der E-Mail befindlichen Abmeldelink beenden oder der Nutzung Ihrer Daten zu Werbezwecken widersprechen unter motorpresse@datenschutz.de.

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und nehmen die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Bloch erklärt: 5 Fakten zu Elektromobilität

Bloch erklärt 5 Fakten zu Elektromobilität

Ist das Laden gefährlich? Darf ich an einer normalen Steckdose laden? Hat das E-Auto nicht nur einen riesigen Auspuff in Form eines Kraftwerks und macht E-Autofahren überhaupt Spaß? Fragen über Fragen, die Alexander Bloch aufklärt.

1
Ladefibel, E-Auto laden, ams0222
imago images

Ist das Laden eines E-Autos gefährlich?

Diese Frage ist nicht unberechtigt, schließlich gilt Strom gemeinhin als gefährlich. Allerdings gilt das wohl auch fürs Tanken, wenn man explosive Flüssigkeiten wie Benzin über einen Schlauch in einen Tank gießt. Ein Funke genügt und im schlimmsten Fall verwandeln sich Auto und Tankstelle in einen riesigen Feuerball.

Doch zurück zum Laden: Um die Gefahr beim Stromzapfen zu minimieren sind Ladesäulen mit allerlei Schutzmechanismen ausgestattet. Angefangen beim Hochwasserschutz. Deshalb stehen die meisten Säulen auf einem kleinen Sockel und die gesamten elektrischen Komponenten sind nicht am Boden montiert. Hinzu kommt, dass sämtliche metallischen Gehäuseteile geerdet und alle stromführenden Bauteile mit jeder Menge Sicherungen ausgestattet sind. Dazu zählen zum einen die so genannten Leistungsschutzschalter (LS), mit denen jede einzelne der stromführenden Phasen separat abgesichert ist, wie auch Fehlerstrom-Schutzschalter (FI), die auslösen, wenn Ströme falsch abließen.

2
Ladefibel, E-Auto laden, ams0222
Hersteller

Kann ich mein E-Auto auch an einer normalen Steckdose laden?

Grundsätzlich ja. Allerdings dauert es bestenfalls vier Mal so lang wie an der Wallbox und es gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Das wichtigste aber: Ein einfaches Verlängerungskabel, eine Zeitschaltuhr oder sonstige Bauteile sollten niemals zwischen dem Notlader (ICCB-Kabel, siehe Bild) und der Stromquelle eingesetzt werden. Der Grund ist einfach: Brandschutz. Zum einen birgt jedes dieser Elemente die Gefahr, einen Lichtbogen zu produzieren, wenn die Kontakte ausgeleiert sind, zum anderen erhöht jede Steckverbindung den Widerstand und produziert dadurch Wärme.

Das Maß der Dinge bleibt daher die Wallbox fürs Laden zuhause. Falls Sie mehr zum Thema Ladekabel wissen möchten, finden Sie hier eine Übersicht.

3
Kraftwerk
Panthermedia

Sind die Kraftwerke der Auspuff des E-Autos?

Das stimmt. Denn beim aktuellen deutschen Strommix stammt noch knapp die Hälfte des Stroms aus fossilen Energiequellen oder aus Atomkraftwerken. Allerdings gilt das sowohl für die Elektroautos, wie auch für die Verbrenner. Denn damit Benziner und Diesel fahren können, muss auch das Rohöl raffiniert werden. Dazu kommt der Transport des Rohöls und des Kraftstoffs. Das kostet alles Energie, wodurch die Verbrenner streng genommen gleich mehrere Auspuffe haben. Einen am Kraftwerk, einen am Tanklaster und einen am Auto selbst.

Steigt der Anteil der regenerativen Energien am Strommix hat das Elektroauto aber das Potential seinen Auspuff am Kraftwerk deutlich zu verkleinern.

4
Porsche Taycan GTS, Exterieur
Porsche

Machen E-Autos Spaß?

Ein klares Ja! Das Beschleunigungserlebnis, die unmittelbare Kraftentfaltung und das Drehmoment machen Spaß. Da der Sound fehlt ist es ein anderes, ein ruhigeres Fahrerlebnis als mit dem Verbrenner. Aber Spaß beim Fahren ist bekanntlich vielfältig - und durch den tiefen Schwerpunkt und den E-Antrieb kommen bei den meisten E-Autos trotz ihres hohen Gewichts Gokart-Gefühle auf.

5
TechnikProfi_2020_12_02_5
Heinen, Renault (1)

E-Autos sind nicht nachhaltig, oder doch?

Ganz klar, die wertvollen Akkus der E-Autos nach wenigen Jahren auf dem Elektroschrott verrotten zu lassen, wäre eine Katastrophe. Aus Umweltgesichtspunkten wie auch aus der Perspektive der Nachhaltigkeit.

Wenn das vermieden werden soll, gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens das Recycling, bei dem die wertvollen Materialien wie Kupfer, Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium zurückgewonnen und für neue Akkus verwendet werden können. Zweitens können die Akkus alternativ aber auch noch recycelt werden, indem man sie zu einem anderen Zweck nutzt. Etwa als Netzstabilisator, um Schwankungen bei der Produktion von erneuerbarem Strom auszugleichen oder um Überkapazitäten zu speichern.

Fazit

Am Ende bleibt festzuhalten: Elektromobilität ist weder gefährlich noch allzu kompliziert, wenn man ein paar wenige Dinge beachtet. Vor allem aber, bietet sie jede Menge Fahrspaß.

Zur Startseite
Mehr zum Thema Green Week - Neue Mobilität im Alltag
BMW i3s, Mini Cooper SE TRIM Xlams 0321 Vergleichstest
Politik & Wirtschaft
Elektroauto-Leasing Angebote März 2022
Politik & Wirtschaft
MG 4 Electric
E-Auto
Mehr anzeigen