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Sechs Tipps zum Kauf eines gebrauchten Stromers

Gebrauchte Elektroautos Sechs Tipps zum Kauf eines gebrauchten Stromers

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Beim E-Auto-Gebrauchtwagenkauf sollten Interessenten nicht nur das Scheckheft und den Fahrzeugzustand checken. Viel wichtiger: dem Vorbesitzer sinnvolle Fragen zur Batterie stellen. Welche das sind, hat auto motor und sport MO/OVE zusammengetragen.

1. Sind Batterieschäden oder Reparaturen bekannt?

Die meisten Stromer werden mit Batteriegarantien teils über sechs, acht oder sogar zehn Jahre und Laufleistungen von 100 000 bis 250 000 Kilometern verkauft. Fällt die Batteriegesundheit – der sogenannte State of Health, kurz SOH – unter einen bestimmten Prozentsatz, bessert der Hersteller kostenlos nach. Wurde dieser Tausch bereits aufgrund einer schlechten Erstbatterie vorgenommen, könnte der gebrauchte Stromer ein besonderes Schnäppchen mit frischem Akku sein.

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2. Warum so eine niedrige Laufleistung?

Gerade E-Autos werden gern als Zweitwagen genutzt und verbringen deshalb viel Zeit in der Garage. Ist das Fahrzeug dann die ganze Zeit an der Wallbox und der Akku auf 100 Prozent, altert dieser schneller. Deshalb sollte unbedingt das bisherige Ladeverhalten beim Verkäufer abgefragt werden. Alte Autos mit sehr geringer Laufleistung bergen daher Gefahren.

3. Ist die Lade-Reduzierung aktiviert?

Wer lange etwas von seinem Stromer haben will, sollte nicht allzu häufig die komplette Akku-Kapazität ausreizen und den Laderegler nutzen. Ist der bei der Besichtigung nicht aktiviert, ist das ein Indiz dafür, dass der Wagen immer auf Anschlag geladen – und der Akku somit stärker als nötig verschlissen wurde.

4. Welches Fahrprofil hatte der Vorbesitzer?

Wenn der Vorbesitzer angibt, dass er das Auto vor allem auf der Langstrecke bewegt hat, liegt die Vermutung nahe, dass er auch häufig am Schnelllader war. Moderne Stromer mit ausgeklügeltem Temperatur-Management für den Akku kommen damit zwar meistens gut zurecht, aber auch hier gilt: Langsames Laden schont den Akku. Deshalb sollte auch hier überprüft werden, ob die Ladestrom-Begrenzung eingestellt ist.

5. Wem gehört die Batterie?

Gerade bei älteren Elektroautos entschieden sich viele Kunden, die Batterie nur zu mieten. Wer den Gebrauchten kaufen will, muss also entweder den Mietvertrag übernehmen oder ihn beim Hersteller zum Restwert herauskaufen. Dieser Preis kommt dann noch zum Kaufpreis dazu.

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6. Welche Ladekabel sind dabei?

Häufig wurden Elektroautos nur mit einem sogenannten Notladekabel ausgeliefert, das für langsames Laden an der Haushaltssteckdose gedacht ist. Sprechen Sie den Verkäufer gezielt auf ein passendes Typ-2-Kabel für die öffentliche Lade-Infrastruktur an und kontrollieren Sie auch den Zustand der Ladekabel.

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Sicher - wenn mir der Vorbesitzer konkrete Angaben zum Batterie-Zustand macht.
Nein, das ist mir momentan noch zu heikel.

Fazit

Wer sich einen gebrauchten Stromer zulegen will, der sollte wie bei jedem Gebrauchtwagenkauf einen Blick ins Serviceheft werfen und eine allgemeine Durchsicht durchführen. Zusätzlich sind Fragen zu Batterieschäden, dem SOH-Wert und auch dem Fahrprofil des Vorbesitzers nötig und sehr aufschlussreich, wenn es um den Fahrzeugzustand geht.

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