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7/2020, Izera Elektroautos 19 Bilder

Neue Elektroautomarke aus Polen

Izera soll 2023 starten

In Polen wurde die neue Elektroautomarke Izera vorgestellt. Designstudien eines kompakten Fünftürers und eines SUV zeigen künftige Elektroautos, die 2023 in Serie gehen sollen.

Im Jahr 2011 beendete FSO die Produktion von Autos, seitdem gibt es keine polnische Automarke mehr. Trotzdem ist die Branche auch heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitsgeber. Volkswagen Nutzfahrzeuge baut in unserem östlichen Nachbarland die Modelle Caddy und Crafter. FCA fertigt Fiat 500 und Lancia Ypsilon und Opel den Astra.

Ziemlich überraschend wurde jetzt eine neue polnische Automarke angekündigt. Das Unternehmen Electromobility Poland hat unter dem Namen Izera zwei Designstudien vorgestellt. Im Jahr 2023 soll die Serienfertigung der beiden Elektroautos begonnen werden.

EDAG ist als Partner an Bord

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Izera
Große Displays im modernen Izera-Cockpit.

Gezeigt wurden ein kompakter Fünftürer und ein darauf aufbauender SUV. Einer Unternehmensmitteilung nach bauen beide auf einer existierenden Plattform auf, die man von einem externen Partner zukauft. Um welche technische Basis es sich handelt, wird noch nicht verraten. Als Entwicklungspartner für die Izera-Modelle wird das deutsche Unternehmen EDAG genannt.

Auch zum Antrieb gibt es seitens Izera noch keinerlei Informationen. Die Polen stellen aber eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in "unter acht Sekunden" in Aussicht. Mit der größeren von zwei geplanten Batteriegrößen soll eine Reichweite von 400 Kilometern ermöglicht werden.

Beide Modelle sollen sehr familienfreundlich sein. Halteschlaufen an den B-Säulen erleichtern das Ein- und Aussteigen für Kinder. An den Rückseiten der Vordersitzlehnen lassen sich Tische ausklappen, außerdem ist ein Tablethalter vorgesehen. In der vorderen Mittelkonsole befindet sich ein Ablagefach für eine Handtasche.

Kooperation mit Torino Design

Das Karosseriedesign entstand in Zusammenarbeit mit dem italienischen Unternehmen Torino Design. Auffälliges Merkmal, sowohl beim kompakten Fünftürer als auch beim SUV, sind Flächen mit LED-Lichtpunkten an Front und Heck. Inwieweit sich der Auftritt beider Prototypen in den späteren Serienmodellen wiederfinden wird, bleibt abzuwarten.

Der Standort des Werkes ist noch nicht bekannt, die Autos der Marke Izera sollen aber auf jeden Fall in Polen gebaut werden. Denn das Unternehmen will nicht nur eine neue polnische Automarke etablieren, sondern auch Arbeitsplätze im eigenen Land schaffen.

Fazit

Eine neue Marke für Elektroautos, diesmal nicht aus China. Die beiden Designstudien von Izera aus Polen wirken gefällig und modern. Zur Technik wird noch nichts verraten. Auch die Namen der Investoren hinter dem ehrgeizigen Projekt bleiben unklar. 2023 soll die Produktion der Autos beginnen.

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