01/2020, E.Go Mover Münchner Verkehrsgesellschaft MVG Münchner Verkehrsgesellschaft MVG
1/2019, ZF e.Go Mover
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SWM und MVG setzen E.Go Mover ein

München schickt autonome Busse durch Olympiapark

Ab Mitte April sollen zwei E.Go Mover Fahrgäste über das Veranstaltungsgelände transportieren. Anfangs sitzt aber noch ein Sicherheitsfahrer am Steuer.

Die Wege im Münchner Olympiapark sind weit. Da ist man zu Fuß durchaus eine gewisse Zeit unterwegs, um von den nächstgelegenen U-Bahn-Stationen zum Open-Air-Konzert im Stadion, zur Sportveranstaltung in einer der Hallen oder im Sommer zum Kino unter freiem Himmel zu kommen. Ein öffentliches Verkehrsmittel, dass die einzelnen Veranstaltungsorte abfährt, könnte große zeitliche Vorteile für die Besucher bringen. Genau das soll es ab Mitte April geben, und zwar in Form des autonomen Elektro-Shuttles E.Go Mover.

Kostenlos durch den Olympiapark

Wie die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) nun bekanntgaben, setzen sie im Rahmen eines Pilotversuchs bald zwei der 15 Fahrgäste fassenden Kleinbusse ein. Die in Aachen gebauten Fahrzeuge verkehren auf zwei ringförmigen Routen, deren Ausgangspunkt jeweils der U-Bahnhof Olympiazentrum ist. Von dort aus geht es unter anderem zu den Haltestellen Olympiastadion, Olympiahalle und Olympiasee. Die Fahrgäste können die Busse zunächst kostenlos nutzen.

01/2020, Route E.Go Mover München Olympiapark
Münchner Verkehrsgesellschaft MVG
Die autonomen Busse verkehren auf zwei Routen durch den Olympiapark.

Die Busse sind inzwischen produziert und im hellblauen Design der MVG gestaltet. Allerdings müssen die Shuttles noch zugelassen und alle „testfeldspezifischen Genehmigungen“ erteilt werden. Im ersten Schritt fahren sie noch nicht automatisiert, sondern werden von einem Fahrer gesteuert. Dabei sammeln sie mit ihren integrierten Sensoren die nötigen Umgebungsdaten. Erst im Herbst sollen sie in den autonomen Betrieb übergehen, dabei allerdings stets von einem Sicherheitsfahrer überwacht werden, der im Notfall eingreifen kann. Der Testlauf ist Teil des Projekts Easyride, in dessen Rahmen das autonome Fahren im städtischen Raum erprobt werden soll und das vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird.

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