Mercedes GLE 350e Arturo Rivas
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Mercedes GLE 350e, Cockpit 13 Bilder

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SUV

Mercedes GLE 350e im Test

Mercedes GLE 350e im Test Effizienter 2,6-Tonnen-SUV?

Ein Zweiliter-Turbobenziner und ein 100-kW-Elektromotor in einem 2,6-Tonnen-SUV. Kann das gut gehen? Test.

Zunächst steht da mal eine Zahl. Eine hohe dreistellige Zahl: 700. PS? Na, mal nicht übertreiben. Aber: maximales Drehmoment des Plug-in-Hybrid-Antriebsstrangs. Sollte ja wohl ausreichen, um den 2596 Kilogramm schweren SUV mit angemessener Souveränität fortzubewegen. Schließlich fällt bereits nach dem Ablegen aus dem Heimathafen – also dann, wenn an der 22-kW-Wallbox innerhalb von rund 3,5 Stunden der Akku mit 26,2 kWh (Werksangabe 31,2 kWh) vollgeladen wurde – der lässige Antritt des großen Mercedes auf, geräuscharm, elektrisch obendrein. Ein 100-kW-Motor (70 kW Dauerleistung) ermöglicht entspannte Fortbewegung, unter optimalen Bedingungen sogar bis Tempo 160 – oder beachtliche 90 Kilometer weit.

Hub-Konzert

Mercedes GLE 350e, Cockpit
Arturo Rivas
Die Lenkung wirkt im Testwagen ungewöhnlich unbeteiligt, lässt Rückmeldung vermissen.

Dabei genießen die Insassen besten Federungskomfort, zumindest in Verbindung mit der optionalen Luftfederung Airmatic. Die deutlichen Vertikalbewegungen der Karosserie auf langen Bodenwellen im Komfort-Modus können jedoch durchaus als grenzwertig empfunden werden. Zumindest bei montierten 20-Zoll-Winterrädern federt der GLE auch im Sport-Modus ordentlich bei deutlich besserer Aufbaukontrolle. Die Lenkung indes wirkt im Testwagen ungewöhnlich unbeteiligt, lässt Rückmeldung vermissen – und die Verarbeitungssorgfalt, denn bereits bei Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn mischt sich dezentes Pfeifen an der A-Säule unter die eher hohen Windgeräusche. Doch schon bei mittlerer Last schaltet sich mit spürbarem Ruck der Verbrennungsmotor in dem Bemühen hinzu, das zu übertönen. Das 211 PS starke Triebwerk mit einem maximalen Drehmoment von 350 Nm schuftet bereits jetzt bei rund 3000/min, läuft rau, wirkt angestrengt. Langstrecken-Etappen mit hohem Durchschnittstempo? Wirken jetzt weniger verlockend.

Mercedes GLE 350e, Motor
Arturo Rivas
Das 211 PS starke Benziner-Triebwerk mit einem maximalen Drehmoment von 350 Nm schuftet oft bei rund 3000/min, läuft rau und wirkt angestrengt.

Die reinen Zahlen indes sprechen durchaus für den Antrieb. Schließlich schaffen es die beiden Motoren gemeinsam mit der nicht immer sanft agierenden Neunstufen-Automatik und dem permanenten Allradantrieb, den GLE in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Der Testverbrauch mit laut Anzeige leerem Akku liegt bei 10,9 l/100 km, bei artgerechter Nutzung des PHEV ergeben sich 2,3 l/100 km plus 22,9 kWh/100 km. Wer allerdings die Zuladung von 614 kg oder die Anhängelast von 2,7 t nutzt, dürfte noch weit weniger Souveränität als unbeladen erleben. Denn Zahlen allein verraten nicht immer die ganze Wahrheit.

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Ja, die Möglichkeit, rein elektrisch zu fahren, hilft der Umwelt.
Nein, die Nutzung der Plug-in-Möglichkeit überwacht ja keiner.

Fazit

Was der 350e gut kann? Effizient fahren, komfortabel federn, Insassen bequem und reichlich Gepäck beherbergen. Sonst: unharmonischer Antrieb, fade Lenkung, mäßige Qualität.

Technische Daten

Mercedes GLE 350 e 4Matic
Grundpreis 75.946 €
Außenmaße 4924 x 1947 x 1797 mm
Kofferraumvolumen 490 bis 1915 l
Hubraum / Motor 1991 cm³ / 4-Zylinder
Höchstgeschwindigkeit 210 km/h
0-100 km/h 6,9 s
Verbrauch 0,9 kWh/100 km
Testverbrauch 10,9 kWh/100 km
Alle technischen Daten anzeigen
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