08/2020, Manthey Racing Porsche 911 991.2 GT3 RS MR Manthey Racing
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08/2020, Manthey Racing Porsche 911 991.2 GT3 RS MR 11 Bilder

Manthey Racing Porsche 991.2 GT3 RS MR

Performance und nichts als Performance

Bevor der neue 911 GT3 auf 992-Basis zu den Porsche-Händlern rollt, optimiert Manthey Racing den 991.2 GT3 RS aero- sowie fahrdynamisch. Beim Motor bleibt jedoch alles beim Alten.

Bewahren Sie noch ein wenig Geduld. Allzu lange kann es nicht mehr dauern, bis Porsche offiziell den neuen 911 GT3 enthüllt. Entsprechende Erlkönige heizen nämlich schon seit einigen Monaten über die Nürburgring-Nordschleife. Zudem hatte die Sportversion der 992-Baureihe bereits im diesjährigen Super Bowl-Werbespot der Zuffenhausener einen kleinen Auftritt. Und eins ist klar: Wenn der GT3 erstmal erhältlich ist, kommt irgendwann auch der noch kompromisslosere GT3 RS.

Für Trackdays und Clubsport-Events

Bis es soweit ist, muss der GT3 RS auf Basis des 991.2 als Ersatzdroge herhalten. Damit dieser sein volles Potenzial entfaltet, legt Manthey Racing nun eine Variante mit der Modellbezeichnung Porsche 911 GT3 RS MR auf. Irgendeine Art von Effekthascherei ist diesem getunten Sportwagen übrigens fremd. Hier folgt jede Maßnahme nur einem übergeordneten Ziel: Das Ding soll so schnell sein wie nur irgend möglich. Schließlich soll der modifizierte Porsche vorrangig bei Trackdays und Clubsport-Events zum Einsatz kommen.

08/2020, Manthey Racing Porsche 911 991.2 GT3 RS MR
Manthey Racing
Die Rennstrecke dürfte das bevorzugte Revier des Porsche 911 GT3 RS MR werden.

Als Vorbild diente der Porsche 911 GT2 RS MR, der schon auf mehreren Rennstrecken Rundenrekorde aufgestellt hat. Geholfen hat ihm dabei das Aerodynamik-Paket, bei dem der GT3 RS nun Anleihen nimmt. Die Flaps und Luftleitelemente an der Frontschürze dürften ebenso eine möglichst optimale Balance zwischen verbessertem Luftfluss und verringertem Abtrieb schaffen wie der üppig bemessene Heckspoiler. Gleichzeitig sollen die Teile möglichst leicht sein, weshalb sie aus Karbon bestehen. Genau wie die Stutzen des Heckflügels, die Motorabdeckung und der daran befestigte Gurney-Spoiler.

Magnesium-Felgen mit Michelin-Reifen

Auch die optionalen, aerodynamisch optimierten Abdeckplatten der Räder bestehen aus dem Kohlefaser-Verbundwerkstoff. Die ebenfalls aufpreispflichtigen Felgen sind aus Magnesium gefertigt, mit einem Zentralverschluss an den Radnaben befestigt und messen an der Hinterachse 21 Zoll. Manthey Racing bezieht die Rundlinge mit Michelin-Sportreifen, die hinten die Dimension 325/30 ZR21 aufweisen.

08/2020, Manthey Racing Porsche 911 991.2 GT3 RS MR
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Heckspoiler, Stützen und Motorabdeckung samt Gurney Flap bestehen aus Karbon.

Hinter den Rädern verbirgt sich ein mehrfach verstellbares Gewindefahrwerk, bei dessen Abstimmung sicher die enorme Nordschleifen-Erfahrung der Truppe aus Meuspath zum Tragen kommt. Auch die Bremsen hat Manthey Racing optimiert, und zwar mit eigenen Belägen sowie einem Satz Stahlflex-Leitungen.

Der Motor braucht keine Leistungssteigerung

Der Motor bleibt übrigens unangetastet. Aber was gäbe es hier auch zu verbessern? Der selbstverständlich im Heck untergebrachte Vierliter-Sechszylinder-Boxer ist an Charakterstärke und Kraft schließlich kaum (oder gar nicht?) zu übertreffen. Mit Freude dreht er hinauf bis 9.000 Touren, wobei die Höchstleistung von 520 PS etwas unterhalb – bei 8.400/min. – anliegt. Macht eine Literleistung von 130 PS – enorm für einen Saugmotor. Und auch das maximale Drehmoment von 470 Newtonmetern bei 6.250 Umdrehungen ist keineswegs zu verachten. Es gibt schon Gründe, warum der 991.2 GT3 RS bereits im Serienzustand in nur 3,2 Sekunden von Null auf Hundert und auf maximal 312 km/h beschleunigt.

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Fazit

Bling Bling oder Chi Chi? Bei Manthey Racing gibt's das nicht. Hier gilt: Eine Tuning-Maßnahme muss das Auto entweder schneller, dynamischer oder leichter (am besten alles zusammen) machen, sonst kommt sie nicht ans Auto. Insofern ist das Paket für den Porsche 991.2 GT3 RS absolut kompromisslos umgesetzt.

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