Mercedes Vito/ V-Klasse Thomas Küppers

Abgas-Rückruf für Mercedes Vito: Transporter muss in die Werkstatt

Mercedes Vito in die Werkstatt Abgas-Rückruf für den Transporter

Daimler muss bei weltweit knapp 46.000 Vito-Exemplaren eine neue Abgas-Software aufspielen. Grund ist eine "fehlerhafte Parametrierung der Motorsteuergeräte-Software".

Mercedes muss sein Transporter-Modell Vito mit Dieselmotor in die Werkstätten holen. Grund für den Rückruf ist ein Update für das Motorsteuergerät. Deren Software soll laut Daimler über eine "fehlerhafte Parametrierung" verfügen, die der Hersteller selbst festgestellt habe. Grund dafür sei ein "versehentlicher Übertragungsfehler im Rahmen der Software-Entwicklung".

Keine unzulässige Abschalteinrichtung

Medienberichten zufolge spricht das Kraftfahrt-Bundesamt etwas präziser von einer "fehlerhaften Bedatung der SCR-Dosierungssteuerung". Daimler verneint jedoch, dass das Software-Update "Auswirkungen auf die NOx-Emissionen der Fahrzeuge" habe. Auch werde bei diesem Vorgang keine unzulässige Abschalteinrichtung vom KBA beanstandet.

Weltweit sind knapp 46.000 Vito-Exemplare betroffen, etwa 16.000 von ihnen wurden in Deutschland zugelassen. Die Autos wurden im Zeitraum April 2015 bis Mai 2019 produziert. Das Software-Update soll etwa 30 bis 60 Minuten dauern.

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