07/2022, ADAC Bedientest 2022 Tesla Model 3 ADAC e.V.
07/2022, ADAC Bedientest 2022 Tesla Model 3
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07/2022, ADAC Bedientest 2022 Dacia Duster Touchscreen
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ADAC testet Bediensysteme von Autos: Tesla Model 3 ist "großes Sicherheitsrisiko"

ADAC testet Bediensysteme von Autos Tesla Model 3 ist „großes Sicherheitsrisiko“

Der ADAC hat die Bedienung unterschiedlicher Autos getestet. Die Erkenntnis: Reine Touchscreen-Systeme sind kompliziert und lenken stark ab.

Knöpfe, Tasten, Schalter? Sind aus den Cockpits moderner Autos weitgehend verschwunden. Die meisten Hersteller vertrauen inzwischen auf Touchscreen-basierte Kommandozentralen, um der Fülle an Funktionen, die heutige Modelle bieten, überhaupt Herr werden zu können. Manche Marken gehen diesen Weg konsequenter als andere. Beschreiten sie damit einen Irrweg? Genau das wollte der ADAC im Rahmen seines aktuellen Bedientests herausfinden – und kam zu einem klaren Ergebnis.

Fangen wir hinten an: Auf dem letzten Platz landet mit dem Tesla Model 3 ein Auto, das fast alle Funktionen in seinem Touchscreen bündelt. Hierüber werden nicht nur das Navigationssystem oder das Infotainment gesteuert, sondern auch fahr- und sicherheitsrelevante Dinge wie die Einstellung der Scheibenwischer, die Fahrassistenzsysteme oder zu großen Teilen die Justierung von Spiegeln und Lenkrad. "Das führt zu den mit Abstand längsten Bedien- und Ablenkungszeiten und stellt damit ein großes Sicherheitsrisiko dar", sagt der ADAC. Und somit zu einer Note von 3,8 – Prädikat ausreichend, Platz sechs von sechs.

A-Klasse nur "befriedigend"

Nur etwas besser schneidet die Mercedes A-Klasse ab (Note 3,0, befriedigend), weil "das Infotainment-System mit einem Touchpad ausgestattet ist, das sich recht schwer bedienen lässt". Der VW Golf und der Dacia Duster landen mit guten Ergebnissen im Mittelfeld – beides Modelle, bei denen das Infotainment-System per Touchscreen und die sicherheitsrelevanten Funktionen klassisch über separate Bedienelemente gesteuert werden. Wäre die Bedienung der Klimaanlage beim Golf ausgelagert worden, hätte er wohl noch etwas besser abgeschnitten.

07/2022, ADAC Bedientest 2022 Ergebnis Grafik Tabelle
ADAC e.V.

Der Vorteil der beiden Testsieger Mazda 3 (Platz eins; Note 1,9) und BMW 1er (Zweiter; Note 2,1): Sie verfügen über ein controllerbasiertes Bediensystem. Damit dauern Eingaben zwar länger, aber die Steuerung der sicherheitsrelevanten Fahrfunktionen erfolgt intuitiv. Beide haben außerdem eine separate Klima-Bedieneinheit an Bord, was die Handhabung erleichtert.

Die Forderungen des ADAC

Dass diese beiden Modelle am besten abschneiden, liegt auch an der Gewichtung der Kategorien. Die Bedienung der sicherheitsrelevanten Funktionen wirkt sich zu 50 Prozent auf die Gesamtnote aus; hier erreichen der Mazda, BMW und VW sehr gute Ergebnisse. Die Klimatisierung folgt mit einem 30-Prozent-Anteil; das verhilft dem Mazda zum Sieg, denn hier schneidet der Japaner mit Abstand am besten ab. Die Steuerung des Infotainments macht nur 20 Prozent der Gesamtnote aus. Gut für den BMW, der hier mit der Einzelnote 5,1 versagt. Und schlecht für den Tesla, der mit 1,0 überragt, in den beiden anderen Kategorien aber so stark zurückgeworfen wird, dass sich der Rückstand nicht mehr aufholen lässt.

Technik erklärt

"Grundsätzlich sollten sich sicherheitsrelevante oder häufig genutzte Funktionen (wie zum Beispiel das Fahrlicht) unbedingt über ein separates Bedienelement steuern lassen", fordert der ADAC. Um ein fremdes Fahrzeug jederzeit sicher bedienen zu können, sollte es für die grundlegenden Funktionen zudem eine standardisierte Bedienung geben – etwa einen einheitlichen Platz für den Schalter der Warnblinkanlage.

Wie der ADAC die Bediensysteme getestet hat, zeigt das Video unter dem ersten Absatz.

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Fürs Handy okay, da trifft der Finger ins Ziel, aber im Auto sind mit klassische Knöpfe lieber.
Ich finde die intuitive Bedienung von Smartphones sehr einfach und hätte sie gern auch im Auto.

Fazit

Bedienkonzepte, die weitgehend oder gar ausschließlich auf Touchscreen-Befehlen basieren, sind aus Sicherheitsperspektive weiterhin problematisch. Was diverse Bedientests von auto motor und sport bereits herausgefunden haben, hat der ADAC in seiner aktuellen Überprüfung von sechs Fahrzeugmodellen bestätigt. In der Testreihe des Automobilclubs schneidet das Tesla Model 3 mit Abstand am schlechtesten ab und landen der Mazda 3 und der BMW 1er mit ihren controllergesteuerten Systemen ganz vorne.

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