Auto-Verkauf aus dem Knast: Drogen-BMW gehört jetzt dem Zoll

Auto-Verkauf aus dem Knast
Drogen-BMW gehört jetzt dem Zoll

ArtikeldatumVeröffentlicht am 24.04.2026
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BMW Drogengeschäft
Foto: Zollfahndungsamt Hamburg

Der Mann sitzt aktuell eine mehrjährige Haftstrafe ab. Er gehörte zu einer Gruppe, die 2023 im Raum Hamburg rund eine Tonne Kokain gehandelt haben soll. Die Beteiligten wurden zu Freiheitsstrafen zwischen neun und zwölf Jahren verurteilt.

Trotz Haft soll er den Verkauf vorbereitet haben. Über Kontakte nach außen und einen Mithäftling habe er den Deal organisiert. Geplant war, dass der Mitgefangene den Verkauf nach seiner Entlassung übernimmt.

Zoll beschlagnahmt BMW

Ermittler des Zollfahndungsamtes Hamburg durchsuchten am Mittwoch (22.4.2026) mehrere Objekte und sicherten Vermögenswerte in Höhe von rund 182.000 Euro.

Neben dem BMW im Wert von etwa 42.000 Euro ging es auch um einen Ford Shelby GT500 im Wert von rund 140.000 Euro. Der BMW wurde sichergestellt. Der Ford war bereits bei einem Pfandleihhaus verpfändet und konnte nicht mehr beschlagnahmt werden.

Autos stammen aus Drogengeschäften

Die Fahrzeuge sollen aus den Erlösen des damaligen Drogenhandels stammen. Bereits früher waren sie im Fokus der Ermittler, konnten aber zunächst nicht gefunden werden. Neue Hinweise führten jetzt zu den Durchsuchungen.

Nach Angaben der Ermittler soll eines der Fahrzeuge auch im Zusammenhang mit Drogentransporten genutzt worden sein. Die Auswertung dazu läuft. Neben dem Fahrzeug stellten die Ermittler auch Verträge und weitere Unterlagen sicher. Diese sollen klären, wie der Verkauf konkret geplant war und wer beteiligt ist. Die Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft Hamburg.

Fazit