Die Bundesregierung hat die Rahmenbedingungen für die neue E-Auto-Prämie vorgestellt, mit der der Kauf und das Leasing von Elektrofahrzeugen ab dem Jahr 2026 unterstützt werden sollen. Ziel der Elektroauto-Förderung ist es, Privathaushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen zu entlasten und den Absatz von vollelektrischen Fahrzeugen wieder zu stabilisieren. Förderfähig sind ausschließlich Neufahrzeuge der Klasse M1, die ab dem 01.01.2026 erstmals in Deutschland zugelassen werden.
Entscheidend ist damit das Zulassungsdatum, nicht der Zeitpunkt von Bestellung oder Kaufvertrag. Die Antragstellung soll voraussichtlich ab Mai 2026 möglich sein und kann bis zu ein Jahr rückwirkend erfolgen.
So viel Geld erhalten Sie vom Staat
Die E-Autoförderung setzt sich aus einer Basisprämie, möglichen Familienzuschlägen und einer sozialen Staffelung nach Einkommen zusammen. Für reine batterieelektrische Fahrzeuge sind 3.000 Euro vorgesehen, für Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range-Extender 1.500 Euro.
Zusätzlich können Familien bis zu 1.000 Euro erhalten, abhängig von der Anzahl der Kinder. Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen unter 60.000 Euro erhalten einen weiteren Zuschlag von 1.000 Euro, bei Einkommen unter 45.000 Euro kommt ein weiterer Betrag in gleicher Höhe hinzu. Insgesamt kann der Umweltbonus so bis zu 6.000 Euro betragen. Antragsberechtigt sind ausschließlich Privatpersonen; Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sind ausgeschlossen.


Diese Auto werden gefördert
Für Plug-in-Hybride und Range-Extender gelten zusätzliche technische Vorgaben innerhalb der Elektroauto-Prämie. Voraussetzung ist entweder ein CO₂-Ausstoß von maximal 60 Gramm pro Kilometer nach Typgenehmigung oder eine elektrische Mindestreichweite von 80 Kilometern. Ab dem 01.07.2027 will die Bundesregierung prüfen, ob künftig reale Emissionen im Fahrbetrieb als Förderkriterium herangezogen werden. Die Förderung gilt sowohl für Kauf als auch für Leasing, jeweils mit einer verpflichtenden Mindesthaltedauer von 36 Monaten. Finanziert wird das Programm aus dem Klima- und Transformationsfonds, für den Zeitraum von 2026 bis 2029 sind insgesamt drei Milliarden Euro eingeplant. Nach Schätzungen des Umweltministeriums reicht dieser Rahmen für rund 800.000 geförderte Fahrzeuge.





