Der Volkswagenkonzern passt in seinem US-Werk in Chattanooga die Produktion an. Wie der Autobauer mitteilt, wird die Fertigung des Elektro-SUV ID. 4 Mitte April 2026 eingestellt. Die frei werdenden Produktionskapazitäten werden dem neuen Verbrenner-SUV VW Atlas zugeschlagen, der damit zum Hauptmodell des US-Werks wird. Die Produktion des Atlas soll im Sommer anlaufen. Aktuell ist der Atlas nach dem kleineren Verbrenner-SUV Tiguan das am zweithäufigsten verkaufte VW-Modell in den USA.
Kaum Nachfrage nach dem ID. 4
Darüber hinaus prüft VW nach eigenen Angaben die Fertigung eines weiteren neuen Modells in Chattanooga. Mitarbeiter, die derzeit in der ID.4 -Produktion tätig sind, werden nach Betriebszugehörigkeit und in Absprache mit der örtlichen Gewerkschaft auf andere Positionen innerhalb des Werks versetzt. Für berechtigte Mitarbeiter wird außerdem ein spezielles Vorruhestandsprogramm angeboten.
Als Grund für den Produktionsstopp für den VW ID. 4 nennt VW die Fokussierung auf volumenstärkere Produkte, die vom US-Markt tatsächlich nachgefragt werden. Auch wenn die Produktion eingestellt wird, bleibt der ID.4 des Modelljahres 2026 weiterhin verfügbar. Der Bedarf soll aus dem Lagerbestand abgedeckt werden. VW geht davon aus, dass der für eine Marktabdeckung bis ins Jahr 2027 reicht. Darüber hinaus ergänzt VW, dass ein Nachfolger für den ID. 4 für den US-Markt fest eingeplant ist. Weitere Details will man aber erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Ob das neue Elektromodell dann auch wieder in den USA gefertigt wird, bleibt offen. Ein mögliches Stenario ist, dass VW den kommenden VW ID. Tiguan aus Europa nach USA exportiert.












