Lamborghini Zukunft Direzione Cor Tauri Elektro Hybrid Lamborghini
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Lamborghini-CEO Stephan Winkelmann: Neuer Aventador mit V12

Interview mit Stephan Winkelmann „Aventador-Nachfolger mit V12-Plug-in-Hybrid“

Stephan Winkelmann war von 2005 bis 2016 Vorsitzender und CEO der Automobili Lamborghini S.p.A. Im März 2016 wurde Winkelmann zum CEO der Quattro GmbH (heute Audi Sport GmbH) ernannt, um anschließend Anfang 2018 als Vorsitzender zur Bugatti Automobiles S.A.S. zu wechseln. Am 1. Dezember 2020 kehrte er als Nachfolger von Stefano Domenicali als Präsident und CEO zu Lamborghini zurück und hat bis Oktober 2021 die Präsidentschaft von Bugatti beibehalten. Wir sprachen mit dem alten und neuen Lambo-Chef

Müssen Sie aufgrund der guten Auftragslage die Produktionskapazität erhöhen oder könnte das die Exklusivität der Marke gefährden?

Seit Anfang 2021 haben wir bereits zweimal die Produktionskapazität erhöht. Inzwischen sind wir ja mit drei und nicht mehr nur mit zwei Modellreihen unterwegs. Zudem produzieren wir immer etwas weniger als Nachfrage vorhanden ist, sehen also die Exklusivität nicht gefährdet. Es gibt einfach immer mehr Menschen, die bereits in jungen Jahren viel Geld zu Verfügung haben, dass sie ausgeben können. Lamborghini-Kunden sind inzwischen vergleichsweise jung, derzeit bei rund 45 Jahren. In China liegt es sogar unter 40. Marktanalysen zeigen, dass unsere Kunden 2025 durchschnittlich unter 40 Jahre alt sein werden. Dennoch achten wir auch weiter darauf weniger zu produzieren als der Markt verlangt. Letztes Jahr waren es immerhin 8.400 Einheiten bei einem Gesamtmarkt von rund 70 Millionen Fahrzeugen, da ist die Exklusivität also gegeben.

Naja, 70 Millionen beziffert ja tatsächlich den Gesamtmarkt, das Luxussegment, in dem sich Lamborghini bewegt, ist deutlich kleiner. Doch gerade da ist die Exklusivität immens wichtig, oder?

Sicher, wir versuchen nicht maximale Produktionsspitzen zu erreichen, wegen der Exklusivität und den Restwerten. Abgesehen davon muss es ja auch eine möglichst langfristige Personalplanung geben, sodass man nicht sofort bei einem Nachfragerückgang in Kurzarbeit gehen muss. Wir streben ein ständiges, zugleich kontrolliertes Wachstum an.

Parallel bereiten sie die Elektrifizierung der Marke vor, bis hin zum ersten vollelektrischen Modell in 2028. Was bedeutet das über die Fahrzeuge hinaus? Welche Angebote, womöglich auch hinsichtlich der Infrastruktur müssen Sie Ihren Kunden machen?

Auf der einen Seite haben wir jüngere Kunden, die durchaus erwarten, dass sich Lamborghini mehr mit Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Die erwarten andererseits aber auch, dass darunter nicht die Performance der Fahrzeuge leidet. Wir sind da sehr zuversichtlich. Sehen Sie, jeder weiß zwar, dass der neue Aventador ein Plug-In-Hybrid mit V12-Saugmotor wird, gesehen hat ihn aber kaum noch jemand. Dennoch liegen schon zahlreiche Bestellungen vor.

Neuheiten
Elektrifizierung bedeutet sowohl für den Hersteller als auch für den Kunden zunächst höhere Kosten. Spielt das für Ihre Kunden eine Rolle?

Der Preis spielt immer eine Rolle, wir leben in keiner Fantasiewelt. Wir orientieren uns an den Produkten des Wettbewerbs. Klar ist, dass die Preise nicht wirklich in neue Sphären abdriften. Da mache ich mir also keine Sorgen.

Den Nachfolger des Huracán haben Sie für 2024 angekündigt, das Schwestermodell von Audi hingegen, der R8, bekommt keinen Nachfolger. Emanzipiert sich Lamborghini damit weiter von Audi? Geht das Thema Kundenmotorsport komplett zu Ihnen über?

Speziell bei der Elektrifizierung werden immer mehr vom Konzern profitieren. Das wird ein riesiger Sprung für unsere Marke. Das was wir mit dem Urus geschafft haben, ist da sicher auch die Blaupause für die Elektrifizierung. Im Kundenmotorsport sind wir nun bereits seit zehn Jahren sehr erfolgreich, sowohl mit dem Huracán Supertrofeo als auch mit dem GT3. Die Plattform die wir jetzt gerade für die Nachfolger von Huracán und Aventador aufsetzen, sind exklusiver und weniger von einer Zusammenarbeit mit einer anderen Konzernmarke geprägt. Beim Huracán haben wir immer noch Audi mit an Bord, was uns speziell beim Chassis hilft. Unterm Strich arbeiten wir also weiter sehr eng zusammen.

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