Seit 1. Januar 2026 ist Michael Leiters neuer Porsche-Chef. Im März musste Leiters eine katastrophale Bilanz für das Jahr 2025 präsentieren. Das Ergebnis des Sportwagenbauers nach Steuern brach 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 91,4 Prozent auf nur noch 310 Millionen Euro ein. 2024 waren es noch fast 3,6 Milliarden Euro. Der Umsatz sank um fast ein Zehntel auf rund 36,3 Milliarden Euro. Für das aktuelle Jahr rechnet Porsche weiter mit herausfordernden Marktbedingungen.
Porsche muss noch schlanker werden
Entsprechend stellte Leiters auf der Bilanzpressekonferenz klar, dass die bisher geplante Verschlankung des Unternehmens unter den veränderten Rahmenbedingungen nicht ausreicht und kündigte in Folge einen weiteren Stellenabbau beim Sportwagenhersteller an. Geplant sei, die Führungsstruktur zu verschlanken und Hierarchien abzubauen. Mit den Arbeitnehmervertretern soll ein Paket vereinbart werden, in dem es um Personalkosten, Produktivität und Flexibilität gehen werde.
Konkrete Zahlen, wie viele Stellen wegfallen sollen, oder einen Zeitplan nannte Leiters nicht. Bereits 2025 hatte Porsche noch unter Oliver Blume ein Sparprogramm angekündigt, in dessen Rahmen rund 4.000 Stellen abgebaut werden sollen. 2.000 davon beziehen sich auf befristete Verträge, die nicht verlängert werden sollen. Weitere rund 1.900 in der Region Stuttgart sollen sozialverträglich abgebaut werden.
Der nun angekündigte, zusätzliche Personalabbau ist Teil der neuen Strategie 2035, die allerdings erst im Herbst 2026 vorgestellt werden soll.











