Mercedes G 350 d, Exterieur Mercedes
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Mercedes-Rückruf mehrerer Baureihen wegen Seitencrash-Sensoren

Mercedes-Rückruf wegen Seitencrash-Sensoren Zahlreiche Baureihen betroffen

Mercedes ruft wegen möglicherweise fehlerhafter Seitencrash-Sensoren Fahrzeuge verschiedener Baureihen in die Werkstätten zurück.

Da Probleme mit in den Türen montierten Seitencrash-Sensoren auftreten können, ruft Mercedes 2.607 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Der Rückruf gilt weltweit, aktuell sind aber sämtliche betroffene Fahrzeuge in Deutschland gemeldet.

Die Probleme können bei Modellen der Baureihen AMG GT, CLS, EQC und GLC sowie bei Fahrzeugen der E-, G- und S-Klasse auftreten, die Mercedes von Juli 2020 bis November 2020 gebaut hat. Bei den Sensoren kann die Verrastung der elektrischen Steckverbindung der Seitencrash-Sensoren nicht den Spezifikationen entsprechen. Der fehlerhafte Sensor kann laut Hersteller zu einer eingeschränkten Funktionsfähigkeit der Insassen-Schutzsysteme führen. Außerdem könnten lokale gesetzliche Vorgaben nicht eingehalten sein. Der Lieferant der Sensoren hat Mercedes über den möglichen Fehler informiert. Bisher sind keine Personen- oder Sachschäden bekannt, die auf entsprechende fehlerhaften Seitencrash-Sensoren zurückzuführen sind.

Mercedes-AMG GT Black Series, Exterieur
Achim Hartmann
Auch Modelle des Mercedes-AMG GT (im Bild die Black-Series-Variante) sind vom Rückruf betroffen.

Prüfung in der Werkstatt

Im Rahmen der Rückrufaktion überprüft Mercedes die Sensoren in der Werkstatt und tauscht die Bauteile bei Bedarf aus. Der vorgesehene Werkstatt-Aufenthalt nimmt bis zu drei Stunden in Anspruch und ist für die Fahrzeughalter kostenlos. Betroffene schreibt der Hersteller über seine Händler an.

Beim Kraftfahrtbundesamt läuft der Rückruf unter der Nummer 011010, Mercedes hat für die Aktion die Rückruf-Codes 9193111 und 9193112 vergeben.

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Fazit

Mercedes-Modelle der Baureihen AMG GT, CLS, EQC und GLC sowie Fahrzeuge der E-, G- und S-Klasse können fehlerhafte Seitencrash-Sensoren in den Türen haben. Betroffen sind ausschließlich in Deutschland zugelassene Modelle des Baujahrs 2020. Der Hersteller ruft die Autos in die Werkstätten zurück, prüft die Sensoren und tauscht sie bei Bedarf aus.

Mercedes
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