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Neuzulassungen Top 50 Juli

Neuzulassungen Top 50 Juli Das sind die beliebtesten Autos Deutschlands

VW kommt mit vielen Modellen unter die Räder, Strom-SUV punkten im Juli. Großteils geht das Debakel auf dem deutschen Automarkt jedoch weiter.

Schwach anfangen und dann stark nachlassen – das ist auch weiterhin Motto für die Neuzulassungen in diesem Jahr. Im Juli waren es 205.911 Pkw, die erstmals mit einem Kennzeichen bestückt wurden, ein Rückgang um 12,9 Prozent im Vergleich zum Juli vor einem Jahr. Rot ist die dominante Farbe in der Hersteller-Tabelle, nur neun der insgesamt 36 in der Statistik aufgeführten Marken verzeichnen im bisherigen Jahresverkauf keine Stückzahlen-Rückgänge.

Fast alle verlieren

Beim Blick auf Gewinne (auch die gibt es durchaus) und Verluste stehen bei den Rückgängen die deutschen Marken einsam an der Spitze, angeführt von VW-Modellen. Unter allen Fahrzeugen mit mindestens vierstelligen Zulassungszahlen haben die Wolfsburger die stärksten Abschläge zu realisieren. Und das in erster Linie mit den Topsellern. Der Golf ist längst nicht mehr die Bank von früher. Obwohl im Juli meistverkauftes Auto in Deutschland – ein Rückgang um über 30 Prozent ist dennoch bitter für das Normmaß in der Kompaktklasse.

VW T-Cross
Politik & Wirtschaft

Allerdings ist VW da in guter Gesellschaft, denn auch bei Mercedes brechen die Zahlen vorrangig der unteren Baureihen drastisch ein. GLC minus 63 Prozent, A-Klasse minus 57 Prozent, CLA minus 55 Prozent. Setzt man hingegen die Zahlen der höher positionierten Modellfamilien bei Mercedes in Vergleich, wird deutlich, dass auch eine gewisse Politik dahintersteckt, die Fahrzeuge mit höherer Marge in Zeiten des Bauteilemangels zu bevorzugen. Denn E- und S-Klasse können im Vergleich zum Vorjahres-Juli beispielsweise stark zulegen und mit der V-Klasse haben die Stuttgarter im Juli 2022 einen echten Überflieger im Programm: Mehr als doppelt so viele Neuzulassungen im Jahresvergleich katapultieren den Luxus-Van in diesem Monat sogar in die Top 20.

Neuzulassung Top 20 Juli 2022

Modellreihe Anzahl Veränd. ggü. 07/21 in %
BMW 5ER 2.082 21,0
VW T-CROSS 2.168 -42,2
SEAT LEON 2.194 -9,9
SEAT FORMENTOR 2.227 47,1
VW TRANSPORTER 2.255 -4,0
MERCEDES V-KLASSE 2.439 111,2
KIA CEED 2.530 -8,8
TOYOTA YARIS 2.685 54,0
OPEL MOKKA 2.698 -11,5
AUDI A3, S3, RS3 2.739 2,0
AUDI Q3 3.012 17,2
FIAT 500 3.158 0,6
BMW 3ER 3.206 -27,8
MINI MINI 3.420 -19,5
VW PASSAT 3.572 0,3
SKODA OCTAVIA 3.674 22,5
VW TIGUAN 4.592 -12,5
OPEL CORSA 4.702 22,9
VW T-ROC 5.642 -4,2
VW GOLF 6.980 -30,2

Ein anderes Schlaglicht setzt dagegen Audi: Mit dem Q4 und dessen Steigerung um fast 400 Prozent (Bestwert übrigens im Juli) wird deutlich, wo es in Zukunft hauptsächlich hingeht: Elektro-SUV. Denn auch bei anderen Herstellern feiern die bestromten Hochsitze feste Zuwachsraten, selbst bei der sonst so gebeutelten Wolfsburger Marke kann der ID.4 das mit großem Abstand beste prozentuale Wachstum hinlegen.

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Fazit

Unter den Volumenherstellern ist weiterhin nur Kia im Plus, alle anderen Marken mit relevantem Marktanteil verlieren. In der Zulassungsstatistik fällt auf, dass markenintern offenbar die Baureihen mit höherer Gewinnmarge bei der Zuteilung der knappen Bauteil-Resourcen bevorzugt werden, denn diese weisen zum Teil deutliche Steigerungen gegenüber dem Vorjahres-Juli auf, während die günstigeren Volumenmodelle hinterherfahren.

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