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Rückruf Tesla: Kein Stopp an Stoppschildern

Rückruf Tesla Kein Stopp an Stoppschildern

Tesla ruft 53.822 Fahrzeuge zurück, die an Stoppschildern nicht automatisch zum Stehen kommen.

Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) und der Automobilhersteller Tesla rufen in den USA 53.822 Fahrzeuge wegen Software-Problemen zurück. Eine Softwarefunktion, die Tesla als "Rolling Stop" bezeichnet, ermöglicht es dem Fahrzeug, Kreuzungen mit Stopps in alle Richtungen mit bis zu 5,6 Meilen pro Stunde (ca. 9 km/h) zu durchfahren, bevor es zu einem vollständigen Halt kommt. Allerdings müssen zuvor bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Zu den erforderlichen Bedingungen gehören:

  • Die Funktionalität muss in den Einstellungen des FSD Beta-Profils aktiviert werden.
  • Das Fahrzeug muss sich einer Einbahnstraßenkreuzung nähern.
  • Das Fahrzeug muss mit weniger als 5,6 Meilen pro Stunde (ca. 9 km/h) fahren.
  • In der Nähe der Kreuzung werden keine relevanten fahrenden Autos erfasst.
  • Es dürfen keine relevanten Fußgänger oder Radfahrer in der Nähe der Kreuzung erkannt werden.
  • Bei Annäherung an das Fahrzeug ist ausreichend Sicht vorhanden.
  • Alle Straßen, die in die Kreuzung einmünden, haben eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Meilen pro Stunde (ca. 48 km/h) oder weniger.

Nur, wenn alle oben genannten Bedingungen erfüllt sind, fährt das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 0,1 Meilen pro Stunde (0,16 km/h) bis 5,6 Meilen pro Stunde (ca. 9 km/h) über die Kreuzung, ohne zuvor vollständig zum Stehen gekommen zu sein. Wenn eine der oben genannten Bedingungen nicht erfüllt ist, wird die Funktion nicht aktiviert und das Fahrzeug kommt vollständig zum Stillstand. Da jedoch das Einfahren in eine Kreuzung mit Stoppschild, ohne vollständig anzuhalten, in den USA genauso verboten ist, wie in Deutschland, muss Tesla nun nachbessern. Betroffen sind die Tesla-Baureihen S, 3, X und Y.

Rückrufaktion findet Over-the-Air statt

Tesla wird die "Rolling Stop"-Funktion bei betroffenen Fahrzeugen ab Firmware-Version 2021.44.30.15 deaktivieren. Die Firmware-Version 2021.44.30.15 wird voraussichtlich Anfang Februar 2022 mit der OTA-Bereitstellung für betroffene Fahrzeuge aufgespielt. Die Deaktivierung wird in der Firmware-Version 2021.44.30.15 und späteren Versionen fortgesetzt. Von Besitzern, die die Firmware-Version 2021.44.30.15 oder eine spätere Version auf ihren Fahrzeugen installieren, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Tesla sind keine Kollisionen, Verletzungen oder Todesfälle im Zusammenhang mit diesem Zustand bekannt.

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Fazit

Tesla muss bei 53.822 Fahrzeugen die Software per Over-the-Air-Update nachbessern. Die betroffenen Fahrzeuge kommen an einem Stoppschild nicht komplett zum Stehen, was nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA Vorschrift ist.

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