Subaru Forester 2015 Subaru

Subaru Rückrufaktion

Weltweit 448.432 Forester betroffen

Allein in Deutschland sollen 8.890 Forester in die Werkstatt. Schuld ist eine mögliche Fehlfunktion des Beifahrerairbags.

Subaru-Besitzer erhalten in den kommenden Wochen Post vom Kraftfahrt-Bundesamt. Genauer gesagt Forester-Besitzer. Der Grund ist eine weltweite Rückrufaktion, von der 448.432 Einheiten betroffen sind. In Deutschland sind es 8.890 Fahrzeuge des SUV aus dem Produktionszeitraum Januar 2015 bis Juli 2017 (Modelljahr 2015 bis 2018). Neben dem Produktionszeitraum kommt noch eine weitere Einschränkung hinzu: Die betroffenen Fahrzeuge müssen über eine Sitzheizung verfügen.

Der Grund für die Rückrufaktion liegt an einem mangelnden Kontaktdruck zwischen Steckverbindung und Sensormatte im Stromkreis des Insassenerkennungssystems. Dadurch könnte es passieren, dass der Status der Sitzbelegung nicht korrekt bestimmt wird und der Beifahrerairbag nicht korrekt funktioniert. Der Fehler soll laut Aussage von Subaru durch eine Warnleuchte angezeigt werden. "Im schlimmsten Fall könnte die Entfaltung des Beifahrerairbags beeinträchtigt sein, wodurch ein erhöhtes Verletzungsrisiko im Falle eines Aufpralls bestehen könnte," teilt Subaru gegenüber auto motor und sport mit.

Autonis 2016, Leserwahl, Subaru Forester
Hersteller
Von dem Rückruf betroffen sind Subaru Forester-Modelle aus dem Produktionszeitraum Januar 2015 bis Juli 2017.

Werkstattaufenthalt dauert entweder 15 oder 60 Minuten

Die Tatsache, dass aktuell kein interner Aktionscode vorliegt, soll darin begründet sein, dass die entsprechenden Teile noch nicht verfügbar sind und somit der Rückruf mit Verzögerung starten muss. Mit der Lieferung wird nicht vor Ende Oktober 2020 gerechnet. Die Aktion soll Anfang November starten.

Während des Werkstattaufenthalts wird die LOT-Nummer auf dem Kabelbaum überprüft und dieser im Bedarfsfall ausgetauscht. Die Überprüfung soll maximal 15 Minuten in Anspruch nehmen. Ein notwendiger Austausch wird mit einer Stunde veranschlagt. Die Aktion hat keinen Einfluss auf den Wartungsplan. Es wird keine Markierung an erledigten Fahrzeugen angebracht. Jeder Nicht-Vertragspartner hat die Möglichkeit, über eine Anfrage bei einem autorisierten Subaru-Partner oder direkt bei Subaru Deutschland festzustellen, ob die Aktion an dem betreffenden Fahrzeug bereits durchgeführt worden ist.

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Subaru ruft weltweit 448.432 und deutschlandweit 8.890 Fahrzeuge des Typs Forester in die Werkstätten. Eine schlechte Steckverbindung im Insassenerkennungssystem der Sitzheizung muss überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

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