Welcher E-Kleinwagen lädt schneller? DC-Check bei VW ID.Polo & Co.

Schnellladen bei E-Kleinwagen
Wie der Kia EV2 die Konkurrenz beim Laden überholt

ArtikeldatumVeröffentlicht am 23.07.2026
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 VW ID.Polo und seine Rivalen
Foto: Hersteller / Schönfeld

Die Schnellladeleistung ist ein entscheidender Faktor für die Alltagstauglichkeit von Elektroautos. Besonders im Segment der erschwinglichen Kleinwagen zeigt sich, wie unterschiedlich die Modelle abschneiden.

Die Ladeleistung des VW ID.Polo

Der VW ID.Polo punktet mit einer DC-Ladeleistung von bis zu 90 kW bei der Basisversion mit 37-kWh-Batterie. Diese ermöglicht es dem Kleinwagen, in etwa 27 Minuten von 10 auf 80 Prozent zu laden. Für Käufer, die eine größere Reichweite bevorzugen, bietet Volkswagen eine Version mit 52-kWh-Akku an, die eine maximale Ladeleistung von 105 kW erreicht. Diese Variante benötigt etwa 24 Minuten für denselben Ladebereich. Laut Hersteller sorgt ein gleichmäßiges Ladeplateau dafür, dass die Ladezeiten stabil bleiben und keine drastischen Leistungseinbrüche auftreten.

Allerdings bleibt der ID.Polo hinter einigen Konkurrenten zurück. Während er mit soliden Werten überzeugt, fehlen ihm innovative Features wie bidirektionales Laden oder besonders hohe Spitzenleistungen, die andere Modelle bieten.

Citroën ë-C3: Der Preis-Leistungs-Champion

Der Citroën ë-C3 überrascht mit einer serienmäßigen DC-Ladeleistung von bis zu 100 kW. Dank seines robusten LFP-Akkus mit einer Kapazität von 44 kWh schafft er es in rund 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Dies ist bemerkenswert für ein Fahrzeug in seiner Preisklasse und stellt sicher, dass auch längere Strecken ohne große Verzögerungen bewältigt werden können.

Citroën setzt zudem auf eine einfache Bedienung und robuste Technik. Der ë-C3 zeigt damit eindrucksvoll, dass erschwingliche Elektroautos nicht zwangsläufig Abstriche bei der Ladegeschwindigkeit machen müssen.

Kia EV2: Schnellladen auf einem neuen Niveau

Mit einer maximalen DC-Ladeleistung von bis zu 115 kW setzt der Kia EV2 neue Maßstäbe im Segment der kleinen Elektrofahrzeuge. Der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent dauert lediglich etwa 30 Minuten – trotz einer vergleichsweise großen Batteriekapazität von 42,2 kWh. Besonders hervorzuheben ist das moderne Batteriemanagementsystem des EV2, das nicht nur hohe Ladegeschwindigkeiten ermöglicht, sondern auch für eine lange Lebensdauer des Akkus sorgt.

Zusätzlich bietet Kia innovative Features wie bidirektionales Laden (Vehicle-to-Load), wodurch externe Geräte mit Strom versorgt werden können – ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Klasse.

Hyundai Inster: Solide Leistung mit cleverem Thermomanagement

Der Hyundai Inster erreicht je nach Akkugröße eine maximale DC-Ladeleistung zwischen 73 und 85 kW. Damit benötigt er etwa 30 Minuten für den Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent – ein Wert, der zwar hinter dem Kia EV2 liegt, jedoch durch das intelligente Thermomanagementsystem wettgemacht wird. Dieses System sorgt dafür, dass der Akku vor dem Laden optimal temperiert wird und somit konstante Ladezeiten gewährleistet sind.

Fazit