Ein neuer Mitsubishi ASX und dann auch noch vollelektrisch – da kann man schon hellhörig werden. Die Sache hat für europäische Interessenten allerdings einen gewaltigen Haken. Der jetzt angekündigte Mitsubishi ASX VR-e kommt nur im Raum Ozeanien – also Australien, Neuseeland und Co.
ASX VR-e kommt von Foxtron
Mit dem in Europa vertriebenen ASX hat der ASX VR-e bis auf den ähnlichen Namen absolut nichts gemein. Während in Europa, aber auch in Australien, unter dem Label ASX ein Renault Captur-Klon mit Verbrennerantrieben angeboten wird, stammt der neue vollelektrische ASX VR-e aus Taiwan.
Entwickelt wurde der ASX VR-e von Foxtron, der Automobilmarke des iPhone-Auftragsfertigers Foxconn. Vorgestellt wurde das Elektromodell bereits 2024 unter dem Namen Bria, jetzt soll der mit nur ganz leichten Anpassungen als Mitsubishi Karriere machen. Der Marktstart in Australien ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Entsprechende Pläne wurden von Mitsubishi bereits im Sommer 2025 bestätigt.
Basismodell bietet FWD und AWD
Der ASX VR-e kommt auf eine Länge von 4,32 Meter, eine Breite von 1,89 Meter und eine Höhe von 1,54 Meter bei einem Radstand von 2,80 Meter. Der Elektro-ASX ist damit spürbar größer als der Verbrenner-ASX mit Renault-Basis. Konkrete Antriebsdaten für den ASX VR-e haben die Japaner noch nicht publiziert. Das Basismodell Bria ist aber wahlweise mit einer E-Maschine hinten oder einer zweimotorigen Konfiguration als Allradler zu haben. Die Leistung liegt bei 171 (233 PS) respektive bei 298 kW (405 PS), die Spurtzeiten bei 6,8 und 3,9 Sekunden. Energie liefert in beiden Fällen eine 57,5 kWh große LFP-Batterie. Nach WLTP sollen sich daraus Reichweiten von bis zu 430 respektive 400 Kilometer ergeben. Bei einer maximalen Ladeleistung von 134 kW lässt sich der Akku in unter 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden.
Marktstart und Preise
Preise für den elektrischen Crossover nennt Mitsubishi noch nicht. Die soll es erst kurz vor Marktstart geben. Die Verbrenner-Variante des ASX startet in Australien aktuell ab umgerechnet rund 21.400 Euro. Australische Medien schätzen den Startpreis der E-Version auf rund 24.500 Euro.












