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Fiat 500X Hybrid & Tipo Hybrid im Fahrbericht

Fiat 500X Hybrid & Tipo Hybrid Fiat unter Strom

Nun erhalten auch die letzten beiden Modelle des Fiat-Angebots elektrische Unterstützung: 500X und Tipo sind nun ausschließlich mit Hybrid-Unterstützung und 48-Volt-Technik verfügbar.

Große Worte und ausschweifende Gesten sind italienischen Autoherstellern nicht gänzlich fremd. Etwas Spektakel darf es immer sein. Alle Fiat-Modellreihen seien nun elektrifiziert, heißt es. Dass es gar nicht mal so viele Baureihen sind, geschenkt. Die übrigen Motorvarianten entfallen übrigens ab sofort. Panda, 500, 500X und Tipo sind ausschließlich in den Hybrid-Varianten verfügbar. So kommen nun auch der 500X sowie der Tipo in den Genuss des Getrag-Doppelkuppungsgetriebes mit E-Maschine als ins Getriebe intergrierten Starter-Generator und 48-Volt-Bordnetz. Die gleiche Technik kommt bereits in einigen anderen Stellantis-Modellen zum Einsatz, etwa Jeep Renegade und Compass oder Alfa Tonale. Jetzt also 500X und Tipo.

Fiat-CEO Olivier François betont gern, dass die Mobilität nur dann grün werden könne, wenn sie für alle grün sei. Mit anderen Worten: wenn sie auch in den unteren Preissegmenten angekommen sei. Da passt der 500X 1.5 GSE natürlich hervorragend ins Bild. Er ist in Deutschland ab 28.990 Euro zu haben, und hat dafür einiges zu bieten. So wurde das Design vorsichtig aufgefrischt, vorn prangt nun ein 500-Logo, hinten ein Fiat-Schriftzug. Doch besonders interessant ist natürlich der neue Antriebsstrang. Dessen Herz ist der neue 1,5-Liter-Vierzylinder aus der GSE-Familie. Der leistet 130 PS und erhält dazu bis zu 15 kW und 55 Nm kräftige Unterstützung durch einen diskreten Elektromotor. Der ist, wie wir bereits aus den erwähnten Stellantis-Modellen wissen, ziemlich talentiert, ermöglicht unter anderem bis zu drei Kilometer rein elektrisches Fahren, elektrisches Kriechen im städtischen Verkehr oder ebenso feinfühlige wie geräuscharme Rangiermanöver.

1.400 kg und 6,6 Liter auf 100 km

Zum Ausprobieren stehen 500X und Tipo in Forte dei Marmi zur Verfügung, einem einstmals mondänen Badeort an der toskanischen Küste in Sichtweite der Marmorsteinbrüche von Carrara. Der 500X rollt geschmeidig die Uferstraße entlang, biegt bald Richtung Berge ab. Im Stadtverkehr klappt alles sehr ordentlich, leichte Verzögerungen auf Gasbefehle kennt man ja ebenfalls bereits von den ähnlich motorisierten Konzerngeschwistern.

Fiat 500X Hybrid
Fiat
Der Fiat 500X Hybrid bringt mindestens 1.400 Kilogramm auf die Waage.

Auf dem kurzen Stück jenseits der Stadtgrenzen offenbart sich freilich auch eine andere Eigenheit des Antriebs: beim Gaswegnehmen den Vortrieb erst nach kurzer Bedenkzeit zu reduzieren. Nach WLTP sollte der 500X mit 6,6 Liter oder 149 g/km CO2 über die Runden kommen. Keine Kleinigkeit, immerhin wiegt der Hybrid-500X etwas mehr als 1.400 kg.

Bei 28.490 Euro geht es los

Kaum schwerer (1.435 kg), dafür deutlich länger ist der Tipo mit dem gleichen Antrieb. Entsprechend großzügig zeigt sich der kompakte Fiat auch im Interieur. Dabei ist der Tipo nach wie vor als Fünftürer sowie als Kombi lieferbar, dazu gibt‘s die rustikale Cross-Variante für beide Karosserieversionen. Ab 28.490 Euro beginnt hier die Preisliste, der Kombi ist ab 29.990 Euro verfügbar.

Fiat Tipo Hybrid
Fiat
Auch der Fiat Tipo ist nun als Hybrid verfügbar.

Gemein ist den drei Tipo-Versionen die umfangreiche Ausstattung, geblieben dagegen der etwas raue Charme des in der Türkei gefertigten Fiat. Mit einer stoßfreudigen Verbundlenkerachse hinten versehen, macht er auch in den Außenbezirken von Forte dei Marmi den Eindruck, dass er auch in weit gröberem Geläuf gut zurecht käme – eine nicht unsympathische Eigenschaft. Sogar das rein elektrische Fahren erledigt er ähnlich geschmeidig wie der 500X. Und der 130 PS starke Benziner wirkt ebenso kräftig wie kultiviert. Nur manchmal, bei zu spontanem Gasgeben etwa, verhaspeln sich Motor, Getriebe und E-Antrieb und reagieren mit kurzer Schubunterbrechung. Doch selbst das kennen wir bereits von einigen Konzerngeschwistern.

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Fazit

Fiat 500X und Tipo bieten nun elektrifizierte Mobilität zum günstigen Preis, entweder als lifestyliger Mini-SUV oder als praktisch-schlichter Kompaktwagen. Dennoch wird so mancher den Diesel-Versionen nachtrauern.

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