Robert Shwartzman - F1-Test - Fiorano - Ferrari SF71H - 2022 Ferrari
Robert Shwartzman - F1-Test - Fiorano - Ferrari SF71H - 2022
Robert Shwartzman - F1-Test - Fiorano - Ferrari SF71H - 2022
Robert Shwartzman - F1-Test - Fiorano - Ferrari SF71H - 2022
Robert Shwartzman - F1-Test - Fiorano - Ferrari SF71H - 2022 13 Bilder

Ferrari-Test Fiorano 2022: Altes Auto, neue Logos

Ferrari-Test in Fiorano Altes Auto, neue Sponsoren

Ferrari hat die Testsaison eingeläutet. Bei privaten Probefahrten in Fiorano durften sich Junior-Pilot Robert Shwartzman und die beiden Stammpiloten Carlos Sainz und Charles Leclerc den Rost aus den Knochen schütteln. Der Test begann allerdings etwas später als geplant.

Bei Ferrari ist es mittlerweile schon fast eine kleine Tradition, dass das fahrende Personal schon vor dem Auftakt der offiziellen Wintertests ein paar Proberunden drehen darf. Mit dem hauseigenen Rundkurs in Fiorano, nur wenige Kilometer von der Fabrik in Maranello entfernt, ist das ja auch eine praktische Sache.

Eigentlich hätte der private Testlauf schon am Dienstag beginnen sollen. Doch dann gab es ein kleines Hickhack um das Auto. Ferrari hätte gerne den SF21 aus der Vorsaison eingesetzt. Weil die nächste Auto-Generation für 2022 komplett neu ist, bestünde schließlich kaum eine Gefahr, dass die Ingenieure irgendwelche unerlaubten Lehren aus dem Probelauf ziehen, so das Argument der Teamleitung.

Testbeginn mit einem Tag Verspätung

Doch die FIA wollte diesem Plan nicht die Freigabe erteilen. Im Reglement sind für derartige private Testfahrten schließlich nur Rennwagen vorgesehen, die mindestens zwei Jahre auf dem Buckel haben. Und so mussten die Scuderia-Verantwortlichen in letzter Sekunde eine Ersatzlösung finden. Bis der SF71H von 2018 endlich einsatzbereit war, verging allerdings ein weiterer Tag.

So durfte Robert Shwartzman erst am Mittwoch mit mehr als 24 Stunden Verspätung ins Cockpit klettern. Insgesamt brachte der Russe am Ende lediglich 44 Runden zustande, was auf der nicht einmal drei Kilometer langen Teststrecke von Fiorano einer Gesamtdistanz von nur 131 Kilometern entsprach.

Am Donnerstag standen dann die beiden Stammpiloten auf dem Einsatzplan. Carlos Sainz begann seine Session um 9.30 Uhr bei drei Grad Außentemperatur. Der Spanier spulte 59 Runden (176 km) ab. Charles Leclerc übernahm das Auto dann um 14 Uhr. Er kam auf 48 Runden (143 km) in dem Auslaufmodell. Am Ende des Tages schauten die beiden Fahrer noch persönlich bei den Zaungästen vorbei. Für die Tifosi gab es Autogramme und Kappen.

Carlos Sainz - Ferrari SF71H - Test Fioriano - 2022
Ferrari
Obwohl es nur ein kurzer Test war, fanden sich einige Fans am Zaun in Fiorano ein.

Erster Blick auf neue Sponsoren

Der Probelauf diente nicht nur dem Eingrooven der Fahrer sondern des ganzen Teams. Beim offiziellen Testbeginn am 23. Februar in Barcelona soll schließlich alles rund laufen, wenn der 2022er Renner seine Jungfernfahrt absolviert. Bei nur drei Sessions in der ersten Testwoche darf man sich keine längeren Ausfallzeiten erlauben. Jeder Kilometer mit dem komplett neuen Auto ist wertvoll.

Der Probelauf in Fiorano bot den Fans auch die erste Gelegenheit, die neuen Sponsoren-Logos auf dem Auto zu sehen. Nach dem Abschied des langjährigen Partners Philip Morris sind die bekannten "Mission Winnow"-Aufkleber nun verschwunden. Dafür kehrt die spanische Großbank "Santander" mit seinem Markenzeichen zurück auf den roten Rennwagen.

Nicht einmal 100 Kilometer von Fiorano entfernt heulte auf dem Grand-Prix-Kurs von Imola ebenfalls ein Formel-1-Motor auf. Hier spulten Yuki Tsunoda und Pierre Gasly mit dem AT01 von 2019 ihre ersten Runden des Jahres ab. Gasly war in der Woche zuvor übrigens noch in Florida unterwegs, wo er im Trainingszentrum des Football-Teams "Miami Dolphins" an seiner körperlichen Fitness arbeitete.

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