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Charles Leclerc - Formel 1 Pilot

Formel 1 Pilot Charles Leclerc

Charles Leclerc ist ein monegassischer Rennfahrer, der in der Formel 1 für Ferrari an den Start geht. Vor seinem Aufstieg in die Königsklasse musste er einige harte Schicksalsschläge wegstecken.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Wie gut ist Ferrari? „Top-Speed kein Problem mehr“

Ferrari spulte bei den Testfahrten in Bahrain die drittmeisten Runden ab. Teamchef Mattia Binotto sieht eine Leistungssteigerung gegenüber 2020.

Aktuell Ferrari SF21 für Formel-1-Saison 2021 Rote Göttin mit neuer Nase

2020 stürzte Ferrari böse ab. Der SF21 soll vieles besser können als sein Vorgänger. Ferrari verspricht mehr Power und eine effizientere Aerodynamik.

Aktuell Großer Ferrari-Test in Fiorano 7 Fahrer an 5 Tagen

Ferrari veranstaltet Ende Januar einen fünftägigen Test für sieben Fahrer. Carlos Sainz feiert sein Debüt im roten Auto. Mick Schumacher mischt mit.

Aktuell Unfall-Datenanalyse der FIA Crashs von Stroll und Leclerc in Zahlen

2020 gab es eine Reihe schwerer Unfälle in der F1. Die FIA hat die Daten von Charles Leclerc in Monza und Lance Stroll in Mugello veröffentlicht.

Aktuell Covid-19-Fall bei Ferrari Leclerc mit Virus-Infektion

Charles Leclerc hat sich mit dem Corona-Virus angesteckt. Der 23-Jährige muss deshalb in Quarantäne. Leclerc ist der fünfte Corona-Fall im Fahrerfeld.

Aktuell Sebastian Vettels Saisonbilanz Vom Heilsbringer zum Sorgenfall

Sebastian Vettel stand in seinem letzten Jahr bei Ferrari auf Kriegsfuß mit dem Auto. Und er traf auf den schnellsten Teamkollegen, den er je hatte.

Aktuell Vettels trauriger Ferrari-Abschied „Leclerc der Mann der Zukunft“

Ferrari wird froh sein, dass diese Seuchensaison vorbei ist. Zum Abschied lobt Sebastian Vettel den Teamkollegen in den höchsten Tönen.

Aktuell Vettel verliert sieben Zehntel Licht und Schatten bei Ferrari

Abu Dhabi ist keine Ferrari-Strecke. Trotzdem schaffte Charles Leclerc den Sprung ins Q3. Sebastian Vettel ging mal wieder in der zweiten Runde K.o.

Aktuell Ferrari mit null Punkten Leclerc-Strafe für Abu Dhabi

Für Ferrari lief der zweite Bahrain-Grand Prix doppelt schlecht: 0 Punkte und eine Startplatzstrafe für Charles Leclerc für Abu Dhabi.

Aktuell Vettel verliert im Mittelsektor Leclerc fährt Traumrunde

Leclerc fuhr in der Sakhir-Qualifikation in die zweite Startreihe. Teamkollege Vettel haderte mit dem zweiten Streckenabschnitt des Outer Tracks.

Aktuell Ferrari scheitert in Q2 Power-Strecke Gift für den SF1000

Die Quali von Bahrain nahm für Ferrari den erwarteten Verlauf. Auf der Motorenstrecke lahmt der SF1000. Trotzdem besteht Hoffnung für das Rennen.

Aktuell Punkteregen für Ferrari in Istanbul Vettel in letzter Runde aufs Podest

Ferrari hatte in der Türkei das beste Wochenende des Jahres. Sebastian Vettel entriss Teamkollege Charles Leclerc in der letzten Runde das Podest.

Aktuell Regen schlägt Ferrari in Türkei-Quali Wieder keine Reifentemperatur

Beide Ferrari-Fahrer scheiterten bereits in Q2. Sebastian Vettel und Charles Leclerc fanden auf dem nassen Untergrund nie richtig Haftung.

Aktuell Vettel um Punkte betrogen Sieg und Niederlage für Ferrari

Ferrari stand sich in Imola selbst im Weg. Charles Leclerc belegte den fünften Platz. Auch mit Sebastian Vettel wären Punkte möglich gewesen.

Aktuell Ferrari verliert Momentum in Imola Vettel mit Galgenhumor nach Platz 14

Charles Leclerc verpasste den vierten Startplatz haarscharf. Sebastian Vettel fühlte sich zwar wohler im Auto, scheiterte aber wieder vorzeitig.

Aktuell Ferrari-Fortschritt geht an Vettel vorbei „Leclerc in anderer Klasse“

Sebastian Vettel kann das Tempo von Charles Leclerc nicht mitgehen. Langsam gehen dem vierfachern Weltmeister die Erklärungen aus.

Aktuell Leclerc stellt bestes Quali-Resultat ein Hat Ferrari die Wende geschafft?

Ferrari brachte den zweiten Teil seines Aero-Pakets zum Nürburgring. Lag es daran oder an der Strecke, dass das rote Auto plötzlich so schnell war?

Aktuell Kleiner Ferrari-Fortschritt in Sotschi Nächste Upgrades am Nürburgring

Ferrari verzeichnet kleine Fortschritte. In Sotschi reichte es immerhin um Alpha Tauri zu schlagen. Leclerc schaffte mit Platz sechs das Maximum.

Aktuell Monza-Pleite für Ferrari Vettel beschwert sich über Timing

Ferrari kam auch in Monza nicht auf die Füße. Die Qualifikation lief mit den Plätzen 13 und 17 noch schlechter als in Spa.

Aktuell Ferrari hofft auf Spezial-Aero-Kit Ein Auto, ohne echte Stärken

Nach der Pleite von Belgien erwartet Ferrari ein schweres Heimspiel. Ein wenig Hoffnung macht das spezielle Aero-Paket für Monza.

Aktuell Ferrari ein zweigeteiltes Team Leclerc top, Vettel von der Rolle

Ferrari verließ Silverstone mit einem dritten und vierten Platz. Und der Erkenntnis, dass momentan nur Charles Leclerc den SF1000 ausquetschen kann.

Aktuell Fahrernoten GP 70 Jahre F1 Überragend war nur Verstappen

Max Verstappen glänzte in Silverstone. Wer Mercedes schlägt, verdient die Note 10. Ansonsten bekam kein anderer Fahrer die Bestnote.

Aktuell Ferrari verliert an Boden in Silverstone Das große Vettel-Rätsel

Ferrari konnte seine gute Leistung aus der Vorwoche nicht wiederholen. Sebastian Vettel tappt im Dunkeln. In seinem Ferrari steckt der Wurm.

Aktuell Setup-Experiment zahlt sich aus Warum immer nur ein Ferrari gut?

Charles Leclerc feierte in Silverstone sein zweites Podest der Saison. Sebastian Vettel fuhr im Nirgendwo. Wir klären auf.

Aktuell F1-Fahrernoten GP England Note 10 für Leclerc und Verstappen

Lewis Hamilton fuhr in Silverstone nur fast makellos. Dafür lieferten Max Verstappen und Charles Leclerc das Maximum ab.

1 2 3 ... 4 ... 5

Charles Leclerc startete seine Karriere 2005 im Kartsport. 2009 gewann er die Kadetten-Klasse der französischen Kart-Meisterschaft, ein Jahr später den Monaco-Kart-Cup in der KF3-Wertung. 2011 holte er Gesamtsiege in der KF3-Klasse des Weltcups sowie in der CIK-FIA-Kart-Akademie-Trophäe. Die KF2-Kategorie der WSK Euro Series entschied er 2012 für sich. Darüber hinaus wurde er KF2-Europa- und U18-Weltmeister. 2013 reichte es für Platz sechs in der KZ-Klasse der Europameisterschaft. Die Weltmeisterschaft schloss er auf Rang zwei hinter Max Verstappen ab.

2014 wechselte Leclerc in die Formel Renault, wo er mit Fortec Motorsports neun Podest-Platzierungen erreichte und Vizemeister wurde. Zudem fuhr er bei sechs Gaststarts im Formel Renault 2.0 Europacup dreimal als Zweiter ins Ziel. 2015 schickte Van Amersfoort Racing den Monegassen in die europäische Formel 3. Mit vier Rennsiegen schaffte er es in der Endabrechnung auf den vierten Platz.

GP3-Meister und erste F1-Erfahrung

2016 bestritt Leclerc für Art Grand Prix die GP3-Serie. Der Youngster fuhr achtmal aufs Podium (darunter drei Rennsiege) und machte auf Anhieb den Meistertitel klar. Ferrari hatte ihn mittlerweile in sein Förderprogramm aufgenommen. Leclerc absolvierte dadurch erste F1-Testfahrten für die Scuderia und Haas.

2017 erhielt Leclerc beim Prema Powerteam ein Cockpit in der Formel 2. Und das Top-Talent fuhr wieder allen davon. Mit Rennsiegen in Bahrain, Barcelona, Baku, Spielberg, Silverstone und Jerez krönte sich der Monegasse in seiner Premiere-Saison zum Champion. Nebenbei hatte er weitere Testfahrten für Ferrari, zudem für das Sauber F1 Team absolviert.

Formel-1-Debüt bei Sauber

Letzteres sorgte zur Saison 2018 für Leclercs Beförderung ins F1-Stammcockpit. Sein erstes Jahr im Oberhaus: beachtlich. Zehn Mal fuhr er in die Punkte, überschritt dabei ein um das andere Mal die vermeintlichen Leistungsgrenzen seines Saubers. Am Ende reichte es für Rang 13 – und für den Umstieg ins Ferrari-Cockpit zur darauffolgenden Saison, wo er Kimi Räikkönen beerbte.

Eingewöhnungs-Zeit im Ferrari? Brauchte der Monegasse nicht. Schon beim Auftakt in Australien wurde Leclerc Fünfter – hinter seinem Teamkollegen Sebastian Vettel, den er aufgrund einer Team-Order nicht überholen durfte. Anschließend raste er in Bahrain zum ersten Mal aufs Podium. Eigentlich ein Grund zur Freude. Angesichts der Umstände war es jedoch ein enttäuschender dritter Platz. Denn Leclerc hatte geführt und war nur aufgrund eines technischen Defekts zurückgefallen. Auch später in Österreich lag der Ferrari-Neuling lange vorne, ehe Verstappen ihn kurz vor Schluss überholte.

Nach einem weiteren Podiums-Platz in Großbritannien war es soweit: Leclerc feierte in Belgien seinen ersten F1-Sieg. Anschließend entschied er das Ferrari-Heimrennen in Italien für sich – als erster Pilot der Scuderia seit 2010. Insgesamt strahlte der Shootingstar zehnmal vom Podest. Seine schillernde Debüt-Saison in Rot schloss er als Vierter und damit einen Platz vor Teamkollege Vettel ab.

Krise bei Ferrari

2020 war der Traditions-Rennstall mit seinen Autos nicht mehr auf der Höhe – technisch gesehen sogar historisch schlecht. Zeitweise reichte die Pace der Autos nicht mal fürs Mittelfeld. Leclerc sicherte sich letztlich immerhin Platz acht in der Gesamtwertung. Teamkollege Vettel, der sich mit Rang 13 begnügen musste, schlug der Monegasse dabei deutlich.

Die Folge: Ex-Platzhirsch Vettel kehrte der Scuderia den Rücken. Leclerc hingegen fährt auch 2021 für Ferrari und konkurriert intern mit seinem neuen Teamkollegen Carlos Sainz.

Auf ehrenhafter Renn-Mission

Leclerc hatte im Laufe seiner Karriere immer wieder mit herben Schicksalsschlägen zu kämpfen: 2015 verlor er seinen guten Freund und Mentor Jules Bianchi. Der französische Formel-1-Pilot starb an den Folgen seines Unfalls beim Großen Preis Preis von Japan (2014).

2017 verlor Leclercs Vater Hervé seinen Kampf gegen den Krebs. Auf dem Sterbebett hatte ihm Leclerc erzählt, er habe ein Formel-1-Cockpit für 2018 sicher – allerdings noch vor dem Vertragsabschluss mit Sauber. "Es war ein bisschen früher, als ich eigentlich unterschrieben habe. Letztendlich habe ich nicht gelogen, denn jetzt bin ich hier", so Leclerc. Nur zu gerne würde er seinem Vater und Bianchi einen Weltmeister-Titel widmen.