Formel 1: Audi „gekillt“: Das sagt Lawson zum Freak-Unfall mit Hülkenberg

Audi durch Kieselstein„gekillt“
Das sagt Lawson zum Freak-Unfall mit Hülkenberg

ArtikeldatumVeröffentlicht am 16.06.2026
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Nico Hülkenberg - Audi - Formel 1 - GP Barcelona 2026
Foto: Instagram: Nico Hülkenberg

Es lief die 29. Runde in Barcelona, als Nico Hülkenberg plötzlich ohne Antrieb an die Box rollte. Die Audi-Mechaniker schauten selbst etwas verdutzt. Doch schnell war klar, dass es für den Rheinländer nicht weitergehen würde. Der aussichtsreiche Kampf um die ersten WM-Punkte der Saison war auf einen Schlag beendet.

Was war passiert? Nach dem Rennen verriet Hülkenberg, dass der vor ihm fahrende Liam Lawson für den Ausfall verantwortlich war: "Am Ausgang von Kurve 12 ist er mit einem Rad ins Kies gerutscht. Einer der Steine ist dann an den Not-Aus-Schalter geflogen, der sich links am Überrollbügel befindet. Das hat das Auto direkt gekillt. Danach war Game Over."

Ohne Antrieb konnte der Audi-Pilot immerhin noch in die Box rollen. "Da war aber nichts mehr zu machen. Die Systeme im Auto waren komplett runtergefahren", schüttelte Hülkenberg mit dem Kopf. "So etwas habe ich in meiner Karriere noch nie gesehen. Ich habe auch noch nie gehört, dass so etwas passiert ist."

Audi - Formel 1 - Not-Aus-Schalter
ams

Hülkenberg wartet weiter auf Punkte

Dabei war das Rennen eigentlich ganz gut losgegangen für den Deutschen. Die ersten WM-Zähler lagen in Reichweite: "Das war echt unglücklich, vor allem, wenn man bedenkt, dass am Ende noch zwei Top-Autos ausgefallen sind. Irgendwie wollen die Renngötter wohl nicht, dass wir Punkte machen. Dabei war die Pace richtig gut, wenn ich nicht hinter Liam festgesteckt hätte."

Lawson landete am Ende auf Rang acht. Das zeigt, was für Hülkenberg möglich gewesen wäre. Sein neuseeländischer Gegner hatte übrigens nichts von dem verrückten Zwischenfall mitbekommen. Erst im Gespräch mit der Presse wurde der Racing-Bulls-Pilot aufgeklärt. Im ersten Moment konnte er gar nicht glauben, was seinem Verfolger widerfahren war.

Liam Lawson - Racing Bulls - GP Spanien 2026
Red Bull

Lawson kann "Glück" kaum glauben

"Ist das Euer Ernst? Das kann nicht wahr sein?", fragte Lawson die Medienvertreter ungläubig. "Das ist ja wirklich unglücklich gelaufen für ihn. Ich hatte keine Ahnung davon. Es wäre sehr beeindruckend, wenn ich so genau zielen könnte. Ich wusste nicht, was mit ihm los war. Ich hatte nur bemerkt, dass er irgendwie zurückgefallen war."

Nach einem starken Qualifying hatten die Racing Bulls im Rennen mit dem hohen Reifenverschleiß zu kämpfen. Bei Asphalttemperaturen von mehr als 50 Grad Celsius schmolzen die Gummis am VCARB03 förmlich dahin. In Sachen Pace konnte Lawson nicht mit den Alpine und dem Audi von Hülkenberg mithalten.

Trotzdem gab sich der Youngster optimistisch für die nächsten Rennen: "Im Auto steckt viel Pace. Ich hoffe, das ist ein gutes Zeichen für den Rest der Saison. Barcelona ist ja immer ein guter Gradmesser. Das Auto wurde komplett verändert. Dass die Updates funktionieren, macht uns Hoffnung für die nächsten Rennen. Das sieht alles sehr positiv aus."

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