Formel 1 Team - Williams Racing F1

Formel 1 Team Williams Racing F1

Williams F1 wurde im Jahr 1977 von Frank Williams und Patrick Head gegründet. Ein Jahr später, am 15. Januar, ging in Buenos Aires das erste Formel 1-Auto des Teams an den Start. Seitdem haben nur Ferrari und McLaren mehr Rennen gewonnen.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Sir Frank Williams ist tot Abschied vom eisernen General

Die Formel 1 beklagt den Verlust einer ihrer größten Persönlichkeiten. Sir Frank Williams ist im Alter von 79 Jahren verstorben.

Aktuell Power Ranking GP Katar 2021 Red Bull kommt ins Stolpern

Mercedes hat seine Führung in unserem Power Ranking mit dem achten Saisonsieg in Katar ausgebaut. Red Bull stolperte über die eigenen Füße.

Aktuell Power Ranking GP Brasilien 2021 Das Imperium schlägt zurück

Im Titelrennen geht es hin und her. Mal hat Red Bull die Nase vorn, mal Mercedes. Brasilien ging trotz widriger Umstände wieder an Mercedes .

Aktuell Power Ranking GP Mexiko 2021 Red Bull baut Führung aus

Red Bull hat einen Lauf. In den letzten beiden Rennen war der Herausforderer jeweils zwei Zehntel schneller als Mercedes.

Aktuell F1-Team-Check GP Mexiko 2021 Ferrari übt für Siege

Wir haben die zehn Teams in Mexiko auf Neuigkeiten abgecheckt. Ferrari hofft, dass der Aufwärtstrend aus den letzten Rennen fortgesetzt wird.

Aktuell Power Ranking GP USA 2021 Red Bull bricht den Trend

Der Sieg von Red Bull stoppte einen Trend. Über die Gründe wird noch gerätselt. Wir haben die Leistungen aller zehn Teams im Formcheck analysiert.

Aktuell F1-Speed-Vergleich 2020 zu 2021 Größte Steigerung bei Alpha Tauri

Wie hat sich der Speed der zehn Teams im Vergleich zur Vorsaison verändert? Wir haben die Zahlen aus den Qualifyings genauer unter die Lupe genommen.

Aktuell Power Ranking GP Türkei 2021 Kampfansage von Ferrari

Ferrari setzt große Hoffnungen in sein neues Hybridsystem. In Istanbul brachte der Antrieb die Scuderia im Power Ranking wieder auf den dritten Platz.

Aktuell Power Ranking GP Russland 2021 Mercedes baut Führung aus

Lange Geraden und langsame Kurven sind das Revier der Silberpfeile. Damit konnte das Weltmeister-Team Platz 1 unseres F1 Power Rankings festigen.

Aktuell Power Ranking GP Italien 2021 Mercedes schlägt wieder zurück

Es geht hin und her ganz vorn im Kräfteverhältnis. Zandvoort ging an Red Bull, Monza wieder an Mercedes. Auch für McLaren ging es aufwärts.

Aktuell F1 Team-Check GP Italien 2021 „George bringt frisches Blut“

Wir haben die zehn Teams am Donnerstag in Monza auf Neuigkeiten abgecheckt. Thema waren vor allem die Fahrerwechsel, die zuletzt bestätigt wurden.

Formel 1 Williams bestätigt Albon und Latifi Albon-Comeback ist perfekt

Red-Bull-Testfahrer Alex Albon feiert 2022 sein F1-Renn-Comeback mit Williams. Er wird beim Traditionsrennstall Teamkollege von Nicholas Latifi.

Aktuell Power Ranking GP Niederlande 2021 Red Bull schafft den Konter

Die zweite Saisonhälfte begann mit zwei unterschiedlichen Strecken. Red Bull holte sich in Spa und Zandvoort die Spitze im Power Ranking zurück.

Aktuell Motivationsschub für Williams „Podium kommt so schnell nicht wieder“

Bei Williams war die Freude groß, dass der GP Belgien ins Wasser fiel. Das Podium von George Russell festigte den achten Platz in der Teamwertung.

Aktuell Dreikampf um WM-Platz 8 Ist Williams noch zu schnappen?

Im Dreikampf um Rang 8 in der Teamwertung scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Oder schaffen Alfa Romeo oder Haas noch einmal den Konter?

Aktuell Power Ranking GP Ungarn 2021 Mercedes wieder die Nummer 1

Kurz vor der Sommerpause hat sich Mercedes wieder an die Spitze unseres Power Rankings gesetzt. Aber nur mit hauchdünnem Vorsprung.

Power Ranking GP England 2021 Mercedes macht Boden gut GP Großbritannien

Mercedes hat in Silverstone aufgeholt, aber Red Bull nicht eingeholt. Der WM-Spitzenreiter hat die Nase auch in unserem Power Ranking immer noch vorn.

Russell mit Sensations-Quali „Volle Attacke auch im Sprint“ GP Großbritannien

Neben Hamilton war George Russell der große Held der Silverstone-Quali. Der Lokalmatador geht mit seinem Williams von Rang acht in das Sprintrennen.

Aktuell Neue F1-Generation mit Team-Lackierungen Rennställe zeigen 2022er Autos

Die F1-Teams haben offizielle Bilder des 2022er Autos in den aktuellen Farb-Designs vorgestellt. Wir zeigen Ihnen die nächstjährige Startaufstellung.

Aktuell Simon Roberts verlässt Williams Jost Capito wird neuer Teamchef

Williams hat einen personellen Wechsel an der Spitze des Rennstalls vollzogen. Geschäftsführer Jost Capito übernimmt die Rolle des Teamchefs.

Aktuell Interview mit Williams-CEO Jost Capito „Ich hätte mich nicht entschuldigt“

Williams-CEO Jost Capito sieht im schweren Crash von George Russell in Imola das Positive. Es fördere den Teamgeist.

Aktuell Williams verpflichtet Francois-Xavier Demaison Rallye-Experte wird F1-Technikchef

Williams hat einen neuen Leiter der Technik-Abteilung gefunden. Francois-Xaver Demaison wird in Grove das Erbe von Paddy Lowe antreten.

Aktuell Williams mit Philosophie-Wechsel Mehr Abtrieb, starke Windanfälligkeit

Williams wird auch in dieser Saison im Hinterfeld fahren. Doch der Rennstall hat einen Plan, wie man wenigstens den letzten Platz abtreten will.

Aktuell Geheimnisse der neuen F1-Autos Neue Rennwagen unter der Lupe

Es lassen sich bereits einige Trends und Detailänderungen an den Formel 1-Autos für 2021 erkennen. Wir nehmen sie in der Analyse unter die Lupe.

Aktuell Williams FW43B für Formel 1-Saison 2021 Das Ziel? Weg vom letzten Platz

Seit 2018 ist Williams das Schlusslicht der Formel 1. Mit dem FW43B soll zumindest der letzte Platz im Feld abgetreten werden. Das Reglement hilft.

1 2 3 ... 9 ... 16

Williams F1 feierte den allerersten Erfolg der Teamgeschichte 1979 beim Heimspiel in Silverstone. Clay Ragazzoni pilotierte damals den FW07. Auch der 100. Sieg 18 Jahre später gelang auf dem ehemaligen Militärflugplatz in England. Jacques Villeneuve sorgte mit dem FW19 für das viel umjubelte Jubiläum.

Die erfolgreichsten Jahre erlebte Williams F1 in den Achzigern und zu Beginn der Neunziger Jahre: Formel 1-Legenden, wie z.B. Keke Rosberg, Nigel Mansell, Damon Hill, Alain Prost, Nelson Piquet und nicht zuletzt Ayrton Senna sorgten dafür, dass der Konstrukteurpokal gleich neun Mal in die Zentrale nach Grove geholt werden konnte. Auch sieben Fahrer-Meisterschaften fielen in diese Zeitspanne.

Neben den herausragenden Piloten hatten vor allem Designer Adrian Newey und der bärenstare Renault V10 Motor zum Beginn der 90er Jahre den Hauptanteil am Erfolg von Williams F1. In dieser Kombination musste das Team allerdings 1994 auch eine der schwärzesten Stunde der Teamgeschichte erleben: Beim Großen Preis von San Marino in Imola verunglückte Ayrton Senna tödlich.

1997 gingen zuletzt beide Meisterschaften an Williams F1. Seitdem kämpft das Team um Anschluss. Die große Konkurrenz der Hersteller-Teams ließen die Erfolge seltener werden. 2009 konnte man dank des Doppeldiffusors zu Saisonbeginn wieder einmal um Podiumsplätze fahren. Dank konstanter Leistung erreichte Nico Rosberg einen guten siebten Platz in der Fahrer-WM.

Am Ende des Jahres erklärte Williams F1, dass die Autos 2010 nicht mehr mit Toyota-Triebwerken, sondern mit Cosworth-Aggregaten ausgestattet werden. Auch das Personal änderte sich: Nico Hülkenberg und Rubens Barrichello mussten sich allerdings oft mit Mittelfeldplätzen zufrieden geben. Das große Highlights des Jahres gab es in Brasilien, als Hülkenberg die 126. Pole Position für Williams F1 einfuhr.

Für Nico Hülkenberg gab es trotzdem keine Zukunft bei Williams. Direkt nach der Saison wurde er vor die Tür gesetzt und durch Pastor Maldonado ersetzt. Der Venezuelaner kam mit einer großen Sponsorenmitgift im Gepäck. Der finanziell angeschlagene Rennstall konnte es sich nicht mehr leisten, auf diese Einnahmen zu verzichten. Sportlich lief es 2011 entsprechend enttäuschend. Nur die drei Neulinge konnte man in der Teamwertung hinter sich lassen. Für Routinier Barrichello gab es mickrige vier Zähler, Maldonado steuerte gar nur einen Punkt zum Teamkonto bei.

Mit Renault zu alten Erfolgen

Mit dem Wechsel zu Renault-Motoren und einer neuen Technikmannschaft kam 2012 kurzzeitig der Erfolg zurück. Der FW34 machte schon bei den Wintertests eine gute Figur. Beim fünften Saisonrennen in Barcelona erlebte Maldonado dann das perfekte Wochenende. Er siegte sensationell vor Lokalmatador Fernando Alonso. Doch nur wenige Minuten nach dem Teamfoto kam der Schock. In der Williams-Garage brach ein Brand aus, der mit vereinten Kräften aller Teams gelöscht werden konnte. Der Sachschaden war allerdings immens.

Sportlich gab es nach dem Erfolg in Spanien nicht mehr viel zu feiern. Maldonado und sein neuer Teamkollege Bruno Senna sorgten mit vielen unnötigen Fehlern und Ausfällen immer wieder für Punktediät und hohe Reparatur-Rechnungen. Am Ende landete Williams nur auf Rang acht in der Teamwertung.

Für 2013 rückte Valtteri Bottas vom Ersatzfahrer ins Stammcockpit auf. Doch auch der finnische Youngster konnte nichts daran ändern, dass die Ingenieure ein Auto auf die Räder gestellt hatten, das nicht konkurrenzfähig war. Nur 5 magere Pünktchen standen am Ende auf dem Teamkonto. Nur Marussia und Caterham waren noch schlechter.

Kurzes Strohfeuer dank Mercedes

Um die Wende einzuleiten wurde Pat Symonds als neuer Technikchef eingekauft. Von Renault-Motoren wechselte man vor der Saison 2014 auf Mercedes. Auch in Sachen Fahrerpersonal gab es etwas Neues. Pastor Maldonado verließ frustriert den Rennstall in Richtung Lotus. Ersatz war aber schnell gefunden. Felipe Massa kommt von Ferrari und wurde neuer Teamkollege von Valtteri Bottas. Ein weitere Neuerung betraf den Hauptsponsor: Martini verwandelte das weiße Auto mit seinen markanten Streifen in eine Schönheit.

Der FW34 war aber nicht nur schön sondern auch schnell. Dank Mercedes-Motor und effizienter Aerodynamik befanden sich Bottas und Massa in Sachen Top-Speed meist ganz vorne. Mit 9 Podiumsplätzen und Platz 3 in der Teamwertung hinter Mercedes und Red Bull wurde Williams zu Aufsteiger der Saison. Beim Rennen in Österreich sorgte Massa sogar für die einzige Nicht-Mercedes-Pole Position des Jahres. Der Rennstall hatte seine Krise erfolgreich überwunden.

Der Aufwärtstrend konnte 2015 nicht ganz fortgesetzt werden. Mit 4 Podiumsplätzen wurde die Pokalausbeute aus dem Vorjahr verfehlt. Ferrari zog deutlich an Williams vorbei. Mercedes fuhr komplett außer Reichweite. Immerhin konnten Bottas und Massa die Red Bull hinter sich lassen. So gab es wieder Platz 3 in der Teamwertung.

Williams-Absturz ans Ende des Feldes

2016 und 2017 ging der Abwärtstrend weiter. Williams landete jeweils sogar noch hinter Force India auf Position 5 in der Konstrukeurswertung. Das Team musste mit einem schrumpfenden Budget zurechtkommen. Um die Finanzierung aufrechtzuhalten, wurde nach der Saison 2016 erst Valtteri Bottas an Mercedes verkauft, dann nach 2017 auch noch Felipe Massa in Rente geschickt.

In der Saison 2018 fuhren mit Lance Stroll und Sergey Sirotkin zwei Paydriver für Williams. Es kam wie es kommen musste: Der Abstieg ging weiter bis ans Ende des Feldes. Da konnte auch der von Mercedes verpflichtete Technikchef Paddy Lowe nichts mehr retten. Sieben Punkte bedeuteten den letzten Platz in der Teamwertung. Nach der Saison flüchtete Lance Stroll mit den Millionen seines Vaters zu Force India. Sirotkin wurde aussortiert. Für die Trendwende 2019 wurden Comebacker Robert Kubica und Mercedes-Junior George Russell verpflichtet.

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