Formel 1 Team - Williams Racing F1

Formel 1 Team Williams Racing F1

Williams F1 wurde im Jahr 1977 von Frank Williams und Patrick Head gegründet. Ein Jahr später, am 15. Januar, ging in Buenos Aires das erste Formel 1-Auto des Teams an den Start. Seitdem haben nur Ferrari und McLaren mehr Rennen gewonnen.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Williams verpflichtet Francois-Xavier Demaison Rallye-Experte wird F1-Technikchef

Williams hat einen neuen Leiter der Technik-Abteilung gefunden. Francois-Xaver Demaison wird in Grove das Erbe von Paddy Lowe antreten.

Aktuell Williams mit Philosophie-Wechsel Mehr Abtrieb, starke Windanfälligkeit

Williams wird auch in dieser Saison im Hinterfeld fahren. Doch der Rennstall hat einen Plan, wie man wenigstens den letzten Platz abtreten will.

Aktuell Geheimnisse der neuen F1-Autos Neue Rennwagen unter der Lupe

Es lassen sich bereits einige Trends und Detailänderungen an den Formel 1-Autos für 2021 erkennen. Wir nehmen sie in der Analyse unter die Lupe.

Aktuell Williams FW43B für Formel 1-Saison 2021 Das Ziel? Weg vom letzten Platz

Seit 2018 ist Williams das Schlusslicht der Formel 1. Mit dem FW43B soll zumindest der letzte Platz im Feld abgetreten werden. Das Reglement hilft.

Aktuell Jenson Button zurück zu Williams Ex-Weltmeister wird Team-Berater

Williams verstärkt sein Team. Jenson Button wird dem Traditionsrennstall in Zukunft als Berater zur Seite stehen.

Aktuell Großer Formel 1-Teamcheck Wer hat welche Erwartungen an 2021?

Mercedes ist der Favorit, Red Bull der erste Herausforderer. Ferrari will an die Spitze des Mittelfelds. Alle haben die Regelrevolution im Hinterkopf.

Aktuell Williams bezieht Mercedes-Getriebe Partnerschaft, aber kein B-Team

Williams bindet sich ab 2022 stärker an Mercedes. Der Traditionsrennstall bezieht dann auch das Getriebe vom Weltmeisterteam.

Aktuell Exklusiver GPS-Vergleich in Portimao Warum war der Mercedes am schnellsten?

Wo genau gewann Mercedes seine Zeit, und wo verloren die Gegner? Wir durften die GPS-Messungen für die Qualifikationsrunden in Portimão einsehen.

Aktuell Williams strukturiert um Jost Capito neuer Chef

Vor vier Monaten wurde Williams verkauft. Jetzt haben die neuen Eigentümer einen neuen Chef auserkoren. Jost Capito wird Geschäftsführer.

Aktuell Russells Wechselbad der Gefühle Erst Bestätigung, dann Abflug

George Russell gilt als Star der Zukunft. Nach seinem Imola-Unfall unter Safety Car wartet der Engländer aber weiter auf den ersten WM-Punkt.

Aktuell Williams stellt klar Mit Russell und Latifi 2021

Williams beendet die Spekulationen um die Fahrer: Sergio Perez kommt nicht. Dafür bilden George Russell und Nicholas Latifi weiter das Fahrer-Duo.

Aktuell Schmeißt Williams George Russell raus? Mercedes plant kein Revanchefoul

Eigentlich haben die Williams-Fahrer Verträge für die nächste Saison. Doch die neuen Besitzer liebäugeln offenbar mit dem Rauswurf von George Russell.

Aktuell Neuer Williams-Teamchef Simon Roberts als Interimslösung

Nachdem sich Frank und Claire Williams aus dem operativen Geschäft zurückgezogen haben, soll nun Simon Roberts den Williams-Rennstall führen.

Aktuell Red Bull Nummer 1 bei Reifenwechsel Sechs Mal schnellster Boxenstopp

Mercedes hat das schnellste Auto, Red Bull die schnellsten Schrauber. Nur ein Team konnte Red Bulls Siegeszug bei den Reifenwechseln stoppen.

Aktuell Claire Williams tritt zurück Neustart unter neuen Besitzern

Die Williams-Familie zieht sich nach der Team-Übernahme aus der Formel 1 zurück. Claire Williams wird den Rennstall nur noch beim GP Italien leiten.

Aktuell Williams FW14B wechselt Besitzer Vettel kauft Mansell-Williams

Sebastian Vettel hat sich einen alten Williams FW14B aus der Saison 1992 gekauft. Es handelt sich um Nigel Mansells Weltmeisterauto.

Aktuell Neue Besitzer aus den USA Williams verkauft seinen Rennstall

Es ist das Ende einer Ära. Williams verkauft seinen Formel 1-Rennstall an die private Investment-Firma Dorilton Capital aus den USA.

Aktuell Trainingsanalyse GP 70 Jahre F1 Renault greift Red Bull an

Mercedes ist auch in der Hitze schnell. Die Überraschung des ersten Trainingstages waren die Renault, die auf dem Niveau von Red Bull unterwegs waren.

Aktuell So wurde McLaren gerettet Finanzspritze aus Bahrain

Durch die Corona-Krise wäre McLaren beinahe zahlungsunfähig geworden. In letzter Sekunde gab es frisches Geld für den F1-Rennstall aus Bahrain.

Aktuell Nach Trennung von Hauptsponsor Williams FW43 mit neuer Lackierung

Eine Woche vor dem Saisonstart präsentiert Williams den FW43 in neuen Farben. Die Umgestaltung war nach der Trennung vom Hauptsponsor nötig geworden.

Aktuell Williams schreibt große Verluste Formel-1-Team steht zum Verkauf

Williams steht unter Druck: Umsatzeinbrüche, Verlust des Hauptsponsors, Corona-Pandemie. Deshalb erwägt der Traditionsrennstall den Verkauf.

Aktuell Williams schickt Belegschaft heim Fahrer verzichten auf 20 Prozent

Williams veranlasst für einen Teil seiner Belegschaft Zwangsurlaub. George Russell und Nicholas Latifi verzichten auf ein Fünftel ihres Gehalts.

Aktuell Williams erwartet Steigerung „Wollen ein Team schlagen“

Williams kämpft sich zurück. Nach zwei Jahren auf dem letzten Platz will der Traditionsrennstall dieses Jahr die rote Laterne abgeben.

Aktuell Williams FW43 für F1-Saison 2020 Neue Aero auf alter Architektur

Williams hat den FW43 für die Formel-1-Saison 2020 vorgestellt. Mit neuer Lackierung und neuer Technik soll die Wende eingeleitet werden.

Aktuell Der tiefe Fall von Williams Reicht die große Evolution für 2020?

In Grove wurde in den letzten 14 Monaten umstrukturiert. 2020 will Williams zumindest wieder den Kontakt zum Mittelfeld herstellen.

1 2 3 ... 9 ... 15

Williams F1 feierte den allerersten Erfolg der Teamgeschichte 1979 beim Heimspiel in Silverstone. Clay Ragazzoni pilotierte damals den FW07. Auch der 100. Sieg 18 Jahre später gelang auf dem ehemaligen Militärflugplatz in England. Jacques Villeneuve sorgte mit dem FW19 für das viel umjubelte Jubiläum.

Die erfolgreichsten Jahre erlebte Williams F1 in den Achzigern und zu Beginn der Neunziger Jahre: Formel 1-Legenden, wie z.B. Keke Rosberg, Nigel Mansell, Damon Hill, Alain Prost, Nelson Piquet und nicht zuletzt Ayrton Senna sorgten dafür, dass der Konstrukteurpokal gleich neun Mal in die Zentrale nach Grove geholt werden konnte. Auch sieben Fahrer-Meisterschaften fielen in diese Zeitspanne.

Neben den herausragenden Piloten hatten vor allem Designer Adrian Newey und der bärenstare Renault V10 Motor zum Beginn der 90er Jahre den Hauptanteil am Erfolg von Williams F1. In dieser Kombination musste das Team allerdings 1994 auch eine der schwärzesten Stunde der Teamgeschichte erleben: Beim Großen Preis von San Marino in Imola verunglückte Ayrton Senna tödlich.

1997 gingen zuletzt beide Meisterschaften an Williams F1. Seitdem kämpft das Team um Anschluss. Die große Konkurrenz der Hersteller-Teams ließen die Erfolge seltener werden. 2009 konnte man dank des Doppeldiffusors zu Saisonbeginn wieder einmal um Podiumsplätze fahren. Dank konstanter Leistung erreichte Nico Rosberg einen guten siebten Platz in der Fahrer-WM.

Am Ende des Jahres erklärte Williams F1, dass die Autos 2010 nicht mehr mit Toyota-Triebwerken, sondern mit Cosworth-Aggregaten ausgestattet werden. Auch das Personal änderte sich: Nico Hülkenberg und Rubens Barrichello mussten sich allerdings oft mit Mittelfeldplätzen zufrieden geben. Das große Highlights des Jahres gab es in Brasilien, als Hülkenberg die 126. Pole Position für Williams F1 einfuhr.

Für Nico Hülkenberg gab es trotzdem keine Zukunft bei Williams. Direkt nach der Saison wurde er vor die Tür gesetzt und durch Pastor Maldonado ersetzt. Der Venezuelaner kam mit einer großen Sponsorenmitgift im Gepäck. Der finanziell angeschlagene Rennstall konnte es sich nicht mehr leisten, auf diese Einnahmen zu verzichten. Sportlich lief es 2011 entsprechend enttäuschend. Nur die drei Neulinge konnte man in der Teamwertung hinter sich lassen. Für Routinier Barrichello gab es mickrige vier Zähler, Maldonado steuerte gar nur einen Punkt zum Teamkonto bei.

Mit Renault zu alten Erfolgen

Mit dem Wechsel zu Renault-Motoren und einer neuen Technikmannschaft kam 2012 kurzzeitig der Erfolg zurück. Der FW34 machte schon bei den Wintertests eine gute Figur. Beim fünften Saisonrennen in Barcelona erlebte Maldonado dann das perfekte Wochenende. Er siegte sensationell vor Lokalmatador Fernando Alonso. Doch nur wenige Minuten nach dem Teamfoto kam der Schock. In der Williams-Garage brach ein Brand aus, der mit vereinten Kräften aller Teams gelöscht werden konnte. Der Sachschaden war allerdings immens.

Sportlich gab es nach dem Erfolg in Spanien nicht mehr viel zu feiern. Maldonado und sein neuer Teamkollege Bruno Senna sorgten mit vielen unnötigen Fehlern und Ausfällen immer wieder für Punktediät und hohe Reparatur-Rechnungen. Am Ende landete Williams nur auf Rang acht in der Teamwertung.

Für 2013 rückte Valtteri Bottas vom Ersatzfahrer ins Stammcockpit auf. Doch auch der finnische Youngster konnte nichts daran ändern, dass die Ingenieure ein Auto auf die Räder gestellt hatten, das nicht konkurrenzfähig war. Nur 5 magere Pünktchen standen am Ende auf dem Teamkonto. Nur Marussia und Caterham waren noch schlechter.

Kurzes Strohfeuer dank Mercedes

Um die Wende einzuleiten wurde Pat Symonds als neuer Technikchef eingekauft. Von Renault-Motoren wechselte man vor der Saison 2014 auf Mercedes. Auch in Sachen Fahrerpersonal gab es etwas Neues. Pastor Maldonado verließ frustriert den Rennstall in Richtung Lotus. Ersatz war aber schnell gefunden. Felipe Massa kommt von Ferrari und wurde neuer Teamkollege von Valtteri Bottas. Ein weitere Neuerung betraf den Hauptsponsor: Martini verwandelte das weiße Auto mit seinen markanten Streifen in eine Schönheit.

Der FW34 war aber nicht nur schön sondern auch schnell. Dank Mercedes-Motor und effizienter Aerodynamik befanden sich Bottas und Massa in Sachen Top-Speed meist ganz vorne. Mit 9 Podiumsplätzen und Platz 3 in der Teamwertung hinter Mercedes und Red Bull wurde Williams zu Aufsteiger der Saison. Beim Rennen in Österreich sorgte Massa sogar für die einzige Nicht-Mercedes-Pole Position des Jahres. Der Rennstall hatte seine Krise erfolgreich überwunden.

Der Aufwärtstrend konnte 2015 nicht ganz fortgesetzt werden. Mit 4 Podiumsplätzen wurde die Pokalausbeute aus dem Vorjahr verfehlt. Ferrari zog deutlich an Williams vorbei. Mercedes fuhr komplett außer Reichweite. Immerhin konnten Bottas und Massa die Red Bull hinter sich lassen. So gab es wieder Platz 3 in der Teamwertung.

Williams-Absturz ans Ende des Feldes

2016 und 2017 ging der Abwärtstrend weiter. Williams landete jeweils sogar noch hinter Force India auf Position 5 in der Konstrukeurswertung. Das Team musste mit einem schrumpfenden Budget zurechtkommen. Um die Finanzierung aufrechtzuhalten, wurde nach der Saison 2016 erst Valtteri Bottas an Mercedes verkauft, dann nach 2017 auch noch Felipe Massa in Rente geschickt.

In der Saison 2018 fuhren mit Lance Stroll und Sergey Sirotkin zwei Paydriver für Williams. Es kam wie es kommen musste: Der Abstieg ging weiter bis ans Ende des Feldes. Da konnte auch der von Mercedes verpflichtete Technikchef Paddy Lowe nichts mehr retten. Sieben Punkte bedeuteten den letzten Platz in der Teamwertung. Nach der Saison flüchtete Lance Stroll mit den Millionen seines Vaters zu Force India. Sirotkin wurde aussortiert. Für die Trendwende 2019 wurden Comebacker Robert Kubica und Mercedes-Junior George Russell verpflichtet.