Alexander Albon

Alexander Albon - Formel 1 Fahrer

Formel 1 Fahrer Alexander Albon

Alexander Albon ist ein thailändisch-britischer Rennfahrer, der in der Formel 1 für Toro Rosso an den Start geht. Wir stellen Ihnen den Red-Bull-Junior im Porträt etwas genauer vor.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Alex Albon kurz auf Intensivstation

Komplikationen nach Blinddarm-OP

Nach der Blinddarm-Operation bei Alex Albon sind Komplikationen aufgetreten. Der Pilot musste beatmet und auf die Intensivstation verlegt werden.

Aktuell Williams leidet unter Wind

Keine Upgrades mehr für FW44

Williams konnte in Belgien überraschend punkten. Chefingenieur Dave Robson erklärt die Gründe für die Formsteigerung und den weiteren Entwicklungsplan.

Aktuell Fahrer-Noten GP Belgien 2022

Note 10 für den Außerirdischen

Selten hat ein Fahrer ein Wochenende so dominiert wie Max Verstappen. Das war ein Klassenunterschied. Wir haben alle 20 Fahrer in der Einzelkritik.

Aktuell Williams-Pilot Alexander Albon im Interview

„Ich habe noch ein paar Rechnungen offen“

Nach starken Leistungen in der ersten Saisonhälfte spricht Alexander Albon im Interview über die Probleme von Williams und die junge Fahrergeneration.

Aktuell Neuer mehrjähriger Vertrag

Williams verlängert mit Albon

Williams hat eines seiner Cockpits für die kommende Saison fix vergeben. Der britische Rennstall gab die Vertragsverlängerung mit Alex Albon bekannt.

Aktuell Albon fit für GP Österreich

Williams-Upgrade komplett

Nach dem schweren Unfall von Alex Albon in Silverstone ist der Williams wieder repariert. Das Auto trägt in Spielberg sogar noch mehr neue Teile.

Unerwarteter Williams-Erfolg

Reifentest mit Punkt belohnt

GP Australien 2022

Bis zum Rennen in Melbourne gab es bei Williams nicht viel zu feiern. Doch dann raste Alex Albon mit einer riskanten Strategie zum ersten WM-Punkt.

Frust bei Williams und Aston Martin

Crash-Ärger und Disqualifikation

GP Australien 2022

Aston Martin und Williams erlebten einen total verkorksten Qualifying-Samstag. Am Ende gab es viel Arbeit für die Mechaniker und Ärger mit der FIA.

Aktuell Williams FW44 für F1-Saison 2022

Neues Auto schon auf der Piste

Mit dem Williams FW44 will das britische Traditionsteam in der Saison 2022 wieder an erfolgreichere Zeiten anknüpfen. Wir zeigen erste Bilder.

Mehr Motorsport Red Bull feiert DTM-Comeback

Albon fährt GT3-Ferrari

Red Bull hat seine Rückkehr in die DTM angekündigt. Der Energy-Drink-Hersteller bringt kommende Saison gleich zwei Ferrari 488 GT3 Evo an den Start.

Der Aufstieg von Alexander Albon in die Königsklasse verlief nicht ganz ohne Dramen. Nach einigen Kart-Erfolgen und der frühen Aufnahme in den Red-Bull-Juniorkader im Alter von nur 12 Jahren (2008) schien der Sohn eines britischen GT-Piloten und einer thailändischen Mutter bereits eine goldene Zukunft vor sich zu haben.

Doch die Rennkarriere kam nach Platz 38 in der ersten Formel-Renault-Saison 2012 frühzeitig ins Stocken. Einen künftigen F1-Piloten sahen damals wohl nur wenige in dem Youngster. Doch der gebürtige Londoner gab den Traum nicht auf, arbeitete hart und kämpfte sich zwei Jahre später immerhin auf den dritten Platz der Formel Renault nach vorne.

Durchbruch in der Formel 2

Einem ordentlichen siebten Platz in der Formel-3-EM folgte 2016 schließlich das erste Ausrufezeichen mit dem Vize-Titel in der GP3. Nur sein damaliger Teamkollege Charles Leclerc konnte Albon schlagen. Beide stiegen in die Formel 2 auf. Doch im Gegensatz zu Leclerc schaffte es Albon nicht sofort, sein Talent in gute Ergebnisse umzumünzen. Nach Platz 10 in der Rookie-Saison platzte erst im zweiten Jahr der Knoten. Lange kämpfte Albon gegen Russell und Norris auf Augenhöhe um den Titel. Doch im Finale in Abu Dhabi ging dem DAMS-Piloten etwas die Luft aus. Er musste sich am Ende mit Rang 3 zufriedengeben.

Da hatte Red Bull aber schon längst die Entscheidung getroffen, den glücklosen Brendon Hartley bei Toro Rosso zu ersetzen. Neben dem Talent sprachen auch die thailändischen Wurzeln für Albon. Die Anteilseigner des Getränkekonzerns von Dietrich Mateschitz kommen ebenfalls aus dem Urlaubsland in Südostasien. Wie man hinter den Kulissen hörte, sollen sie sich für die Beförderung stark gemacht haben.

Zweite Red-Bull-Chance für Albon

So wurde Albon, der zwischenzeitlich aus dem Junior-Kader geflogen war, wieder in die Red-Bull-Familie aufgenommen. "Ich habe hart gearbeitet und immer wieder versucht, die Verantwortlichen zu beeindrucken. Deshalb will ich Red Bull und Doktor Marko ein großes Dankeschön dafür aussprechen, dass sie mir eine zweite Chance gegeben haben", erklärte Albon.

Will er seine zweite Chance nutzen, muss der Rookie das teaminterne Duell gegen den erfahrenen Daniil Kvyat gewinnn. Beide Piloten waren zwischenzeitlich schon mal bei Red Bull in Ungnade gefallen, was die Ausgangslage zusätzlich würzt. Die Zündschnur von Sportchef Helmut Marko ist im Fall von Misserfolgen bekanntlich nicht besonders lang.

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