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SUV

Neuer Aston Martin DBX707 (2022): Daten, Preise, Fotos

Aston Martin DBX707 Edel-Ballermann mit 707 PS für 238.500 Euro

Aston Martin bringt ein neues Top-Modell seines Performance-SUV, den DBX707. Er setzt auf einen mächtig leistungsgesteigerten Vierliter-V8 mit 707 PS.

Der Name ist Programm: Mit 707 PS katapultiert sich der neue Aston Martin DBX707 in den Leistungs-Olymp der SUV und liefert satte 157 PS mehr als das Standardmodell. Die Produktion beginnt noch im ersten Quartal 2022.

900 Newtonmeter Drehmoment

Ausgangsbasis der Performance-Variante ist der von AMG bereitgestellte Vierliter-Biturbo-V8, dem Aston Martin eine im Wortsinn kräftige Überarbeitung verpasst hat. Unter anderem mit neuen, kugelgelagerten Turboladern, einer umfangreichen Neuprogrammierung der Motorsteuerung und einem neu abgestimmten Klappenauspuff legt nicht nur die Leistung mächtig zu, auch das Drehmoment steigt gegenüber dem Standard-DBX um 200 auf 900 Newtonmeter.

Die Fahrleistungen sind entsprechend radikal: 3,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, bis 160 km/h vergehen gerade einmal 7,4 Sekunden. Schluss mit Lustig ist erst jenseits der 300er-Marke, dem DBX707 wird von Aston Martin eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h attestiert. Dass der neue Power-Aston so amtlich marschiert, ist auch dem vergleichsweise geringen Gewicht zu verdanken. Mit 2.245 kg Leergewicht lässt er zwar die Zweitonnen-Marke weit hinter sich, aber andere ähnlich lustig motorisierte Wettbewerber wie der Jeep Grand Cherokee Trackhawk oder der Mercedes-AMG GLE 63 S Coupé wuppen ein paar hundert Kilo mehr auf die Waage. Apropos Kilo: Wer gerne mit 707 PS unter die Spediteure gehen möchte, 2.700 kg Anhängelast stehen im Datenblatt.

Neuer Motor, neues Getriebe

Für den gründlich auftoupierten V8 wurde auch das Antriebs-Umfeld angepasst, speziell wegen des massiv gestiegenen Drehmoments. Als Getriebe kommt die aus dem AMG GT4 bekannte Neungang-Automatik mit Nasskupplung zum Einsatz, die Achsdifferentiale wurden durch verstärkte und kürzer (3,07 statt 3,27:1) übersetzte Einheiten getauscht. Die Luftfederung und die Lenkung wurden für den DBX707 neu abgestimmt sowie die anwählbaren Fahrprogramme erweitert. Dazu gehört auch die "Race Start" getaufte Launch Control.

Aston Martin DBX707
Aston Martin
Carbon-Keramik-Bremsen und 22-Zoll-Räder serienmäßig.

Nachbesserungen gab es auch an der Bremsanlage. Der Aston Martin DBX707 fährt serienmäßig mit Carbon-Keramik-Bremsscheiben vor (vorne 420mm, hinten 390 mm), die von Sechskolben-Sätteln in die Zange genommen werden. Pro Rad spart das über zehn Kilo an ungefederten Massen, das ist nicht wenig. Serienmäßig sind 22-Zoll-Räder verbaut, optional sind 23-Zöller verfügbar.

Aston Martin DBX, Test ams 0221
Tests

Optisch gibt sich der Aston Martin DBX707 durch den vergrößerten Kühllufteinlass in der Schürze zu erkennen, dem auch die charakteristischen Tagfahrlicht-/Blinkereinheiten zum Opfer fallen, hier sind nun schmale Leuchtleisten statt der ovalen Lichter des Standard-DBX in die Schürze integriert. Hinten signalisiert ein um zusätzliche Spoilerlippen ergänzter Dachflügel die Kraftkur, der vergrößerte Heckdiffusor wird mit der neuen vierflutigen Abgasanlage in mattschwarz verziert.

Wem die serienmäßigen, 16-fach verstellbaren Sportsitze zu wenig Flauschigkeit bieten: Die Komfortsitze lassen sich ohne Aufpreis ordern. Speziell für den DBX707 sind im Innenraum noch einige spezifische Bedieneinheiten hinzugekommen. Der DBX707 bietet überarbeitete untere Konsole mit neuen Schaltern zur Auswahl der Fahrmodi. Dazu gehören spezielle Tasten für den Fahrwerksmodus, das ESP, den manuellen Gangwahlmodus und den Schalter für die aktive Auspuffanlage, der die Ventile der neuen Vierrohr-Sportauspuffanlage öffnet, ohne dass der Fahrmodus Sport aktiviert sein muss.

Aston Martin DBX707: Marktstart und Preis

Der Basispreis des Aston Martin DBX707 liegt bei 238.500 Euro. Das ist allerdings ein Wert, mit dem wohl kein Kunde rechnen wird, denn markentypisch sind die Individualisierungsmöglichkeiten unendlich. Alleine 58 verschiedene Lackfarben stehen zur Auswahl, dazu lässt sich praktisch jedes Detail von der Färbung der Rückleuchten über die Farbe der Sicherheitsgurte (sechs stehen zur Auswahl), der Teppiche (elf Varianten) bis zum Design der Sitz-Kederleisten konfigurieren. Apropos Sitze: 38 Farben für das Leder stehen zur Wahl. So wird wohl kein DBX707 dem anderen gleichen. Mit der Produktion des DBX707 will Aston Martin noch im ersten Quartal 2022 beginnen, zu den Kunden kommt das "Alpha SUV" (O-Ton Aston Martin) dann ab dem zweiten Quartal.

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Fazit

Mit dem DBX707 legt Aston Martin die Latte im Segment der High-Performance-SUV ein bisschen höher. Nominell ist der DBX707 zwar nicht das stärkste Serien-SUV, er soll aber laut Aston Martin das "schnellste, leistungsstärkste, handlichste und ansprechendste Auto seiner Art" sein. Da darf man gespannt sein.

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