08/2021, Aston Martin Valkyrie Spider Aston Martin
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08/2021, Aston Martin Valkyrie Spider 7 Bilder

Aston Martin Valkyrie Spider: Offenes Hybrid-Hypercar

Aston Martin Valkyrie Spider Hypercar jetzt auch ohne Dach

Aston Martin öffnet seinem Hypercar das Dach. Der Valkyrie Spider ist so stark und schnell wie das Coupé, aber noch exklusiver.

Geheimnisse bewahren können sie offensichtlich bei Aston Martin. Da erwarten die Besucher der Monterey Car Week allein die Premiere der geschlossenen und straßenzugelassenen Version des Valkyrie, da verschifft die Sportwagen-Marke direkt den Spider-Ableger des Hypercars nach Kalifornien. Bei der solventen Klientel, die gewöhnlich zwischen Pebble Beach und Monterey hin- und herpendelt, dürften die Briten damit auf genau die richtigen Ansprechpartner treffen. Schließlich ist der offene mit 85 geplanten Exemplaren noch exklusiver als der geschlossene Valkyrie (150).

Die potenzielle Kundschaft dürfte den durch die nach vorne öffnenden Scherentüren spektakulären Auftritt des Valkyrie Spider zu schätzen wissen. Das abnehmbare Leichtbau-Dach besteht aus einer zentralen Kohlefaserplatte, die vorne am Windschutzscheiben-Rahmen und hinten an der modifizierten Karbon-Wanne einrastet. Daran sind zwei Scheiben aus Polycarbonat angebracht, die nach oben weggeklappt werden, wenn die Türen sowie das Dach geöffnet werden sollen.

Angepasste Aerodynamik und leicht erhöhtes Gewicht

Die aktive Aerodynamik und das Fahrwerk haben die Aston-Martin-Techniker an die Eigenheiten eines offenen Extremsportlers angepasst. Ist er im Rennstrecken-Modus unterwegs, erzeugt der Spider bei 240 km/h einen Abtrieb von mehr als 1.400 Kilogramm – und das ohne allzu ausladendes Spoilerwerk. Im Vergleich zum Coupé ist der offene Valkyrie etwas schwerer geworden. Konkrete Zahlen nennt Aston Martin nicht; den Briten zufolge ist die Gewichtszunahme "marginal".

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Damit die Türen öffnen können, müssen die Dachteile hochgeklappt werden.

"Die Beibehaltung der aerodynamischen Performance bei offenem Dach war von größter Bedeutung, ebenso wie die Begrenzung des unvermeidlichen Gewichtszuwachses auf ein absolutes Minimum bei gleichzeitiger Maximierung des Fahrvergnügens", sagt folgerichtig Adrian Newey, der Technikchef von Red Bull Racing. Wir erinnern uns: Die Entwicklungsarbeit am Valkyrie fand noch zu einer Zeit statt, in der Aston Martin mit dem österreichisch-britischen Formel-1-Rennstall verbandelt war. Heute treten beide Marken mit eigenen Teams gegeneinander in der Königsklasse an.

350 km/h nur im geschlossenen Zustand

Der Hybrid-Antriebsstrang bestehend aus einem 6,5 Liter großen V12-Sauger von Cosworth, der mehr als 11.000 Touren drehen kann und bis zu 1.014 PS sowie 740 Newtonmeter liefert, sowie einem beispringenden E-Motor gleicht jenem des geschlossenen Valkyrie. Im Verbund kommen die Komponenten auf 1.155 PS und maximal 900 Newtonmeter. Damit beschleunigt der Spider auf über 350 km/h – im geschlossenen Zustand. Offen liegt das Höchsttempo 20 km/h niedriger.

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Dank einiger Anpassungen soll der Spider aerodynamisch genauso effizient sein wie das Valkyrie Coupé.

Auch innen stimmen Coupé und Spider – bis auf die Dach-spezifischen Unterschiede – überein. Die Fahrerin oder der Fahrer nehmen nahezu mittig in dem Hypercar Platz; alle Insassen werden von Sechspunkt-Gurten in Position gehalten. Parkrempler soll ein Kamerasystem samt Parkpiepsern vorne und hinten verhindern.

Aston Martin plant die ersten Auslieferungen des Valkyrie Spider für das zweite Halbjahr 2022. Wer bei der Premiere an der Pazifikküste Kaufinteresse bekundet, könnte übrigens zu spät dran sein: Laut Hersteller stehen schon jetzt mehr Interessenten auf der Liste, als es verfügbare Autos gibt.

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Fazit

Ob Ferrari F50, Koenigsegg Agera, Porsche 918 Spyder und einige andere: Dass Hochleistungs-Sportwagen Targadächer aufweisen, ist nicht neu. Aber meist galt: Entweder oder! Aston Martin bietet den Valkyrie in beiden Darreichungsformen an, was ein Teil der potenziellen Kundschaft besonders begrüßenswert finden dürfte. Lässt sich die eigene Autosammlung auf diese Weise doch schlagartig mit zwei Neuzugängen aufpolstern.

Aston Martin Valkyrie
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