Erlkönig Aston Martin Vantage Roadster Stefan Baldauf
Erlkönig Aston Martin Vantage Roadster
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Aston Martin Vantage Roadster

Erste Bilder vom offenen Zweisitzer

Aston Martin lässt erste Prototypen vom Vantage Roadster auf die Straße. Bis zu 550 PS stark und 314 km/h schnell dürfte der Zweisitzer werden.

Im Frühling soll es soweit sein: der Aston Martin Vantage Roadster, sprich die offene Version des Sportwagens, soll auf den Markt kommen. Zumindest ist genau das auf ersten Fotos des oben offenen Zweisitzers zu lesen. Die Abmessungen des Roadsters dürften denen des Coupés gleichen: 4,47 Meter in der Länge, 1,94 Meter breit und 1,27 Meter hoch. Über Preise ist nichts bekannt. Das Coupé startet bei 154.000 Euro. Mit Blick auf die Roadsterfamilie bei den Briten dürfte der offene Vantage rund 170.000 Euro kosten.

Vom Stoff-Verdeck und der kleineren Heckscheibe abgesehen, sieht der Roadster genauso sportlich aus wie sein geschlossener Bruder. Die katzenhaften Scheinwerfer-Augen, der weit geöffnete Kühlerschlund und die Sicken an den Seiten: vom Coupé bekannt. Und auch das Heck zeigt sich baugleich mit seinen vier Endrohren, dem großen Diffusor und der geschwungenen Heck- beziehungsweise Bremsleuchte. Einen kleinen Unterschied gibt es dann aber doch: Die kleine Scheibe zwischen den beiden Kopfstützen, die als Windschott fungiert.

Aston Martin Vantage Roadster Prototype
Aston Martin
Der Aston Martin Vantage Volante kommt Anfang kommenden Jahres auf den Markt.

Bis zu 550 PS möglich

Motorenseitig dürfte die Roadster-Version auf die Aggregate des Coupés zurückgreifen. Unter dessen Haube arbeitet ein AMG-V8 mit vier Litern Hubraum und Turbo-Aufladung. Der leistet 510 PS und gibt 685 Nm Drehmoment ab. Damit beschleunigt er den Vantage in 3,6 Sekunden auf Tempo 100. Als Höchstgeschwindigkeit stehen 314 km/h zu Buche. Im Vantage S leistet der V8 550 PS. Egal, bei welcher Variante: Die Kraft geht über die Achtgang-Automatik an die Hinterräder.

Aston Martin Vantage Roadster Prototype
Aston Martin
Die Sicken ziehen sich, wie beim Coupé, über die gesamte Fahrzeugbreite.

Schaltgetriebe für den Vantage

Handschalter-Fans dürfen sich freuen, denn der Vantage und der Vantage S werden in Zukunft auch mit einem manuellen Siebengang-Getriebe ausgerüstet. Aston Martin-Chef Andy Palmer plant bis zu 25 Prozent der Vantage-Modelle als Handschalter, um die „Weekend-Warrior“ zu befriedigen. Das sind die Kunden, die am Wochenende auf der Rennstrecke unterwegs sind.

Aston Martin Vantage Roadster Prototype
Aston Martin
Im geschlossenen Zustand fällt die kleinere Heckscheibe im Soft-Verdeck auf.

Das Schaltgetriebe mit sieben Gängen liefert der italienischen Getriebespezialist Oerlikon Graziano zu, der unter anderem auch das Doppelkupplungsgetriebe für McLaren fertigt. Dabei ist das manuelle Getriebe mit H-Schaltung als Sportschaltung mit dem ersten Gang „unten links“ ausgelegt. Entsprechend sind die häufigeren Gangwechsel zwischen „zwei“ und „drei“ schneller zu schalten.

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Irgendwie gemein, schon jetzt die ersten Bilder des nächsten Schönwetter-Roadsters zu präsentieren. Auf die bis zu 550 PS warten seine Kunden aber vermutlich gern.

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