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BMW-M-Technologieträger mit Elektro-Allrad

BMW-M-Technologieträger mit Elektro-Allrad Bis zu 1.360 PS sind möglich

Die BMW M GmbH arbeitet für künftige Elektro-Sportwagen an einem Allradantrieb mit vier E-Motoren. Derzeit testen die Bayern einen Versuchsträger mit integrierter Fahrdynamikregelung auf der Straße.

Das Elektromodell basiert auf einem BMW i4 M50, der nicht nur technisch, sondern auch optisch modifiziert werden musste. So zeigt sich das elektrische Coupé, dessen Entwicklung etwa drei Jahre gedauert hat, mit weit ausgestellten Radhäusern, damit die neuen Vorder- und Hinterachskonstruktionen Platz finden. Außerdem wurde vorne das Karosseriestrebenkonzept aus dem BMW M3/M4 adaptiert, wovon sich BMW eine besonders hohe Torsionssteifigkeit verspricht. Die Kühlereinheiten orientieren sich an aktuellen Modellen.

Den Kern bildet der elektrische BMW-X-Drive-Allradantrieb mit vier Elektromotoren an jedem Rad. Er ermöglicht also ein echtes Torque-Vectoring. Die Motoren sind mit einem zentralen Steuergerät verbunden, das über einen eigens entwickelten, integrierten Regelungsalgorithmus innerhalb von Millisekunden die richtige Kraftübertragung errechnet. Dabei werden Parameter wie Pedalstellung, Lenkwinkel, Längs- und Querbeschleunigung sowie die Drehzahl des Rades analysiert. Über eine Lamellenkupplung und Differenziale erreichten die Signale des Steuergeräts die vier E-Motoren.

Im Teaservideo ist zudem zu erkennen, dass das Modell einen Tank-Turn (ähnlich dem G-Turn der kommenden elektrischen G-Klasse EQG) vollführt. Jedoch sieht der Stunt im Video nach einer per Computer generierten Sequenz aus.

"Präziser, schneller und unabhängiger"

Nach Aussage von BMW soll der neue Allradantrieb den Grenzbereich für ein kontrolliertes Handling verschieben. "Wir können damit den Fahrerwunsch präziser, schneller und unabhängiger voneinander umsetzen als je zuvor", sagt Dirk Häcker, Entwicklungschef bei der BMW M GmbH. Zudem könnten bei "regennasser Fahrbahn oder verschneiten Straßen deutlich höhere Kurvengeschwindigkeiten erzielt werden", so BMW weiter, da parallel zum Lenkeinschlag das Antriebsmoment für das kurvenäußere Hinterrad erhöht wird. "Mit einer konventionellen Antriebstechnologie ist so etwas einfach nicht möglich", ergänzt Häcker.

Frank Weber, Entwicklungsvorstand von BMW, ergänzt in einem Gespräch mit dem BMW-Blog: "Was Sie von dieser Neue-Klasse-Architektur erwarten können, ist nicht nur Flexibilität innerhalb Ihrer Hochvoltbatterie. Sie können auch eine supereffiziente Architektur mit einem Motor, eine Architektur mit zwei Motoren haben und diese kann sogar eine Architektur mit vier Motoren bis zu einem Megawatt liefern." Das wäre dann umgerechnet ein Leistungswert von bis zu 1.360 PS. Allerdings arbeite BMW aktuell nicht an einem solchen Hochleistungssportwagen.

BMW i4 M50, Exterieur
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Höhere Rekuperationsleistung

Die vier Elektromotoren erlauben innerhalb des neuen Antriebskonzeptes auch die Rekuperation der Bremsenergie. Sie fungieren beim Anbremsen vor einer Kurve als Generator und speisen die Hochvoltbatterie. Diese muss also in der Lage sein, nicht nur besonders schnell Energie abzugeben, sondern auch aufzunehmen, "denn die Rekuperationsleistung der vier Motoren wird bedeutend höher sein als die aktueller E-Fahrzeuge", sagt Dirk Häcker. Damit der Versuchsträger diese Power bei der Bremsenergie-Rückgewinnung überhaupt nutzen kann, haben die Ingenieure der M GmbH eine neue Zelltechnologie im Batteriegehäuse des i4 M50 untergebracht.

Bei welchen Modellen diese Antriebstechnologie zum Einsatz kommen wird, ist derzeit noch unklar.

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Fazit

Vier E-Motoren an jedem Rad plus neue Achsen, eigens entwickeltes Steuergerät und modifizierte Batteriezellen: So sieht der Allradantrieb der elektrischen Sportwagen der BMW M GmbH aus. Mit dem neuen X-Drive sollen Fahrer und Fahrerinnen deutlich weiter in den fahrdynamischen Grenzbereich kommen und gleichzeitig sicherer unterwegs sein.

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