Donkervoort D8 GTO-JD70 R Donkervoort
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Donkervoort D8 GTO-JD70 R 12 Bilder

Donkervoort D8 GTO-JD70 R: Koenigsegg-Abkocher zum Sportwagen-Preis

Donkervoort D8 GTO-JD70 R Koenigsegg-Abkocher zum Sportwagen-Preis

Donkervoort legt vom D8 GTO-JD70 eine R-Version auf und verspricht damit ein Rennauto zum Preis eines Straßenautos.

Den D8 GTO JD70 hat der niederländische Leichtbau-Sportwagenspezialist Donkervoort zum 70. Geburtstag seines Firmengründers Joop Donkervoort vorgestellt. Jetzt schieben die Niederländer die R-Variante des Renners nach, den sie selbst markig als den "schnellsten, angriffslustigsten und kompromisslosesten" Donkervoort bisher anpreisen. Zweck des Autos ist, ganz offiziell, das Brechen von Streckenrekorden – und dabei soll der Rennwagen zudem sehr günstig sein.

Donkervoort D8 GTO-JD70 R
Donkervoort
Auf dem Grand Prix-Kurs von Spa-Francorchamps ist die R-Version (Bild) fünf Sekunden schneller als das straßenzugelassene Modell.

Parallel zum Straßenmodell entwickelt

Die Entwicklung des R-Modells erfolgte parallel zur Entwicklung der Straßenversion. Dafür hat der Hersteller nach eigenen Angaben jede einzelne Schraube und jede einzelne Mutter neu berechnet. Der D8 GTO-JD70 R soll stundenlanges Fahren unter Volllast aushalten und nach einem kurzen Tankstopp wieder für Stunden unter höchster Belastung auf die Rennstrecke können.

Donkervoort D8 GTO-JD70 R
Donkervoort
Sechspunkt-Gurte und Rennsitze gehören zum Serienumfang des D8 GTO-JD70 R.

Schneller als ein Koenigsegg Regera

Dafür mussten die Ingenieure das Getriebe, die Bremsen, die Lenkung, das Sicherheitspaket und die Reifen neu abstimmen. Das Fahrwerk soll vielfältig einstellbar und somit an jede Rennstrecke anpassbar sein. Auf dem Grand Prix-Kurs von Spa-Francorchamps holt die R-Version im Vergleich zur Straßenvariante fünf Sekunden rein. Er soll sogar drei Sekunden schneller sein als der 1.100 PS starke und von 2.000 Newtonmetern Drehmoment gepushte Koenigsegg Regera.

Koenigsegg Regera
Koenigsegg
1.000 PS, 2.000 Newtonmeter Drehmoment: Dem Koenigsegg Regera (Bild) nimmt der D8 GTO-JD70 R laut Donkervoort auf dem Grand Prix-Kurs von Spa-Francorchamps drei Sekunden ab.

Rennstrecken-Sicherheitstechnik

Die verbesserte Dynamik macht auch eine Verbesserung der Sicherheitstechnik nötig. So ist der D8 GTO-JD70 R mit einem Feuerlösch-System, einem besseren Brandschutz für den Kraftstofftank, serienmäßigen Sechspunktgurten, vollwertigen Rennsitzen und Renn-ABS ausgerüstet. Außerdem ist der Aufprallschutz deutlich höher als bei der Straßenversion.

Donkervoort D8 GTO-JD70 R
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Die Einstiegsleiste der Straßenversion erinnert an den 70. Geburtstag des Firmengründers Joop Donkervoort.

Servicepaket inklusive Verpflegung

In Kombination mit dem D8 GTO-JD70 R bietet Donkervoort ein Rundum-Sorglos-Rennstrecken-Servicepaket an. Dieses beinhaltet beispielsweise den Transport des Autos zur Rennstrecke, die Mittags-Verpflegung, Ersatzteile und Reifen, Unterstützung durch Mechaniker sowie Fahrertrainings. Die Technik des R-Modells übermittelt ohnehin Echtzeitdaten von der Rennstrecke zur Donkervoort-Supportabteilung, die nach Auswertung dieser Daten bei der Optimierung der Einstellungen hilft.

Donkervoort D8 GTO-JD70 R
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Die Preise für den Donkervoort D8 GTO-JD70 R beginnen bei 235.620 Euro.

Für ein Rennauto günstig

Die Preise des Donkervoort D8 GTO-JD70 R beginnen bei 235.620 Euro – der in Spa-Francorchamps unterlegene Koenigsegg Regera kostet beispielsweise ab zirka 2,8 Millionen Euro.

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Fazit

Von Anfang an als Rennwagen entwickelt, verspricht der Donkervoort D8 GTO-JD70 R tatsächlich ausgereiften Rennspaß. Außerdem sind die Niederländer clever und denken an alles: Sie unterstützen der Fahrer permanent bei der Optimierung der Fahrzeugeinstellungen und sorgen auf Wunsch für den kompletten Service inklusive mit Transport, Ersatzteilen, mechanischer Unterstützung und Verpflegung. Das dürfte besonders Einsteigern den Start in die Welt des Motorsports extrem einfach machen.

Der Preis in Höhe von 235.620 Euro ist für einen potenziellen Streckenrekordbrecher niedrig – wobei der Vergleich mit dem Koenigsegg Regera ein wenig hinkt: Die Schweden legen ihre Fahrzeuge, ähnlich wie Bugatti, eher auf maximale Höchstgeschwindigkeiten aus, was wiederum so gar nicht die Gefilde von Donkervoort sind.

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