Nachdem Aston Martin vor einiger Zeit noch einen stark getarnten Erlkönig auf den Ring schickte, so wurde der Sportwagen nun mit geringerer und anderer Tarnung erwischt. Sie gibt deutlich mehr vom Serien-Look preis. Vier mittig sitzende Endrohre und ein neuer Diffusor sind am Heck zu erkennen.
Fokus klar auf Rennstrecke
Neben dem Heck fällt vor allem die Aerodynamik an der Front und an den Seiten auf. Der Frontsplitter ragt weiter nach vorn und wirkt aggressiver ausgeformt. Auch die Seitenschweller sind leicht modifiziert. Zusammen mit dem großen Heckflügel ergibt sich ein klarer Hinweis auf eine stärker auf Abtrieb ausgelegte Variante.
Die übrigen Komponenten entsprechen weitgehend dem bekannten Vantage . Bremsanlage und Reifendimensionen sind ähnlich, allerdings wurde der Prototyp mit spezielleren Performance-Reifen gesichtet. Das spricht für Testfahrten mit Fokus auf Fahrdynamik und Standfestigkeit.
V8 als Basis, V12 nicht ausgeschlossen
Im aktuellen Vantage arbeitet ein Vierliter-Biturbo-V8, der auf eine Zusammenarbeit mit Mercedes-AMG zurückgeht. In der aktuellen Ausbaustufe liegt die Leistung bei bis zu 670 PS. Der Prototyp dürfte auf dieser Basis weiterentwickelt worden sein.
Ein Zwölfzylinder gilt grundsätzlich als technisch möglich, da entsprechende Aussagen aus dem Umfeld des Herstellers darauf hindeuten, dass der Motorraum ausreichend Platz bietet. Für den gezeigten Prototyp gibt es jedoch keine Hinweise auf einen solchen Antrieb. Akustisch und konstruktiv spricht derzeit alles für eine überarbeitete V8-Variante.
Mögliche Modellbezeichnung noch offen
Für die finale Version kommen mehrere Bezeichnungen infrage. Aston Martin nutzt traditionell Kürzel wie AMR oder RS für besonders fahraktive Varianten. Auch eine Rückkehr eines Namens wie GT8 wäre möglich, da frühere Modelle mit ähnlicher Ausrichtung existieren. Mit einer Markteinführung ist für 2027 zu rechnen.
Der erwischte Erlkönig befindet sich offensichtlich in einem frühen Entwicklungsstadium. Änderungen an Design und Technik bis zur Serienversion sind daher wahrscheinlich.












