Erlkönig Mercedes-AMG C-Klasse EQ: Ist er dem BMW i3 M gewachsen?

Erlkönig Mercedes-AMG C-Klasse EQ
Ist er dem BMW i3 M gewachsen?

ArtikeldatumVeröffentlicht am 02.07.2026
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Mercedes-AMG arbeitet mit Hochdruck an seiner neuen elektrischen Sportlimousine. Während die Karosserie noch großflächig getarnt ist, lassen sich bereits mehrere Unterschiede zur regulären C-Klasse mit EQ-Technologie erkennen.

AMG erhält ein eigenständiges Fahrwerk

Auffällig an der heißen Elektro-C-Klasse sind größere Räder, eine leistungsfähigere Bremsanlage sowie eine deutlich sportlichere Fahrwerksabstimmung. Außerdem liegt das Fahrzeug sichtbar tiefer auf der Straße als die bisher bekannte Serienversion.

Auch Front- und Heckschürze unterscheiden sich bereits vom zivilen Modell. Obwohl viele Details noch unter Tarnfolie verborgen sind, zeichnet sich ab, dass AMG der elektrischen C-Klasse eine eigenständige Optik verleihen wird. Größere Lufteinlässe und ein modifizierter Heckbereich gehören ebenfalls zu den sichtbaren Änderungen. Auch ein aktiver Spoiler ziert das Heck.

800 PS Leistung für die AMG-C-Klasse

Welche Antriebstechnik Mercedes-AMG einsetzen wird, ist weiterhin nicht offiziell bestätigt. Als wahrscheinlich gilt derzeit ein Antrieb mit drei Elektromotoren und einer Systemleistung von rund 800 PS.

Offen bleibt dagegen, welche Motorentechnologie zum Einsatz kommt. In der Branche gelten sowohl weiterentwickelte eATS-Antriebseinheiten als auch die kompakten Axialflussmotoren des britischen Spezialisten YASA als mögliche Kandidaten. Letztere kamen bereits im Concept AMG GT XX zum Einsatz und zeichnen sich durch eine besonders hohe Leistungsdichte aus. Eine Bestätigung von Mercedes gibt es bislang jedoch nicht.

MB.EA bildet die technische Grundlage

Die elektrische AMG-C-Klasse basiert auf derselben Elektroarchitektur wie die neue C-Klasse EQ. Das Serienmodell nutzt einen 94-kWh-Akku sowie eine 800-Volt-Architektur, die Ladeleistungen von bis zu 330 kW ermöglicht. Für die AMG-Version dürfte Mercedes jedoch Antrieb, Leistungselektronik, Fahrwerk und Software umfassend überarbeiten. Dadurch soll sich die Sportlimousine deutlich von den regulären Varianten absetzen und das höhere Leistungspotenzial ausschöpfen.

Einen Blick in den Innenraum erlauben die aktuellen Erlkönigbilder noch nicht. Da die AMG-Version jedoch auf der neuen elektrischen C-Klasse basiert, dürfte sie das weitgehend bekannte Cockpit übernehmen. Erwartet werden ein 10,3 Zoll großes Kombiinstrument, ein 14 Zoll großer Zentralbildschirm sowie optional ein weiterer 14-Zoll-Bildschirm für den Beifahrer oder der bis zu 39,1 Zoll breite MBUX Hyperscreen. Für die AMG-Variante sind darüber hinaus ein eigenständiges Sportlenkrad, Sportsitze sowie exklusive Zierelemente und Anzeigen zu erwarten.

Konkurrenz kommt aus München

Mit der neuen Elektro-Limousine richtet Mercedes-AMG den Blick vor allem auf BMW. Dort entsteht mit dem i3 M beziehungsweise iM3 ebenfalls eine besonders leistungsstarke Variante der kommenden elektrischen 3er-Reihe.

Beide Hersteller schlagen dabei einen ähnlichen Weg ein. Statt bestehende Verbrennermodelle zu elektrifizieren, entwickeln sie eigenständige Hochleistungsfahrzeuge auf neuen Elektroplattformen. Damit dürfte sich die jahrzehntelange Konkurrenz zwischen AMG und BMW M künftig auch im Elektrozeitalter fortsetzen.

BMW dürfte mit einem ähnlichen Leistungsspektrum von bis zu rund 800 PS an den Start gehen. Als wahrscheinlich gilt ein Antrieb mit vier einzeln geregelten Elektromotoren, die ein besonders präzises Torque Vectoring ermöglichen sollen. Technisch basiert der i3 M auf der Neue-Klasse-Plattform mit 800-Volt-Architektur.

Premiere dürfte 2027 folgen

Wann Mercedes-AMG das Modell offiziell vorstellt, ist noch offen. Der Entwicklungsstand der aktuellen Erlkönige spricht jedoch dafür, dass die Serienversion nicht mehr allzu weit entfernt ist. Beobachter rechnen derzeit mit einer Premiere im Laufe des Jahres 2027, ein Marktstart könnte je nach Entwicklungsverlauf auch erst 2028 erfolgen.

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