Nur 4,15 m lang, aber ein Raumwunder: Das ist der neue VW ID. Cross

VW ID. Cross Elektro-SUV
Nur 4,15 m lang, aber ein Raumwunder

ArtikeldatumZuletzt aktualisiert am 15.07.2026
Als Favorit speichern

Cupra hat damit den Kleinwagen Raval entwickelt, Skoda seinen Einstiegs-Crossover Epiq, nur Audi verzichtet auf ein Frontantriebs-Modell aus dem weiterentwickelten Modularen Elektrobaukasten MEB+. Dafür besetzt VW beide Segmente: Zum bereits präsentierten ID. Polo kommt nun der ID. Cross.

Dimensionen und Gepäckvolumen

Bei identischem Radstand (2,60 Meter) ist der ID. Cross mit 4,15 Meter zehn Zentimeter länger und fünf Zentimeter höher als der ID. Polo und auch etwas größer als das Verbrenner-Modell T-Cross. VW verspricht eine hohe Raumökonomie, sodass in dem neuen Crossover auch drei Personen auf der Rückbank nicht zu beengt sitzen. Verschieben wie im T-Cross können sie die jedoch nicht.

Raum für Gepäck ist ebenfalls reichlich vorhanden. Das Stauvolumen beträgt für diese Fahrzeugklasse recht üppige 475 Liter, die nicht vom Ladekabel beeinträchtigt werden. Das findet seinen festen Platz im 25 Liter großen Stauraum unter der Fronthaube. Mit vorgeklappter Rücksitzlehne (60:40 teilbar) passen bei dachhoher Beladung sogar 1.340 Liter ins Heck des VW ID. Cross.

Innenraum und Ausstattung

Der beste Platz ist jedoch der vorne links. Vor dem Fahrer baut sich das aus dem Polo bekannte Cockpit auf, das sich mit einem Mix aus realen Tasten und Touch-Display intuitiv bedienen lassen und dank textilbezogener Oberflächen eine freundlich-wertige Atmosphäre erzeugen soll. Beim Blick durch die Frontscheibe sieht man die gesamte Fronthaube, was neben einer guten Übersicht auch das subjektive Gefühl vermittelt, in einem größeren Auto zu sitzen.

Im Detail: VW ID. Cross

Gleiches gilt für diverse Ausstattungsextras, die aus höheren Fahrzeugklassen stammen. Dazu zählt neben einem Soundsystem mit 425 Watt und zehn Lautsprechern vor allem die Massagefunktion für die elektrisch einstellbaren Vordersitze. Weitere Ausstattungshighlights sind etwa das Panorama-Glasdach mit elektrischem Sonnenschutzrollo, ein Travel Assist, der auch rote Ampeln erkennt, One-Pedal-Drive und Matrix-LED-Scheinwerfer, ergänzt um 3D-Rückleuchten mit LED-Technik samt Illumination von Querspange und Logo.

Antrieb, Akku, Reichweite

Preissensible Kunden legen jedoch bei einer erstwagentauglichen Einsteigerbaureihe mit Elektroantrieb mehr Wert auf die Basics wie Reichweite, Kosten und Antrieb. Um Letzteren kümmern sich der Elektromotor mit dem Kürzel APP 290 – eine permanenterregte Synchronmaschine – und eine neu entwickelte Leistungselektronik auf Siliziumkarbid-Basis.

Im Akku sitzen wie beim ID. Polo die ebenfalls neuen Einheits-Batteriezellen des Konzerns in raum- und gewichtssparender Cell-to-Pack-Bauweise. Mit 37 und 52 kWh Nettokapazität stehen zwei Größen zur Wahl. Die kleinere Version (mit Lithium-Eisenphosphat-Chemie) lädt Gleichstrom mit maximal 90 kW, die größere (Nickel-Mangan-Kobalt) mit bis zu 105 kW. Beide Werte sind nicht gerade hoch; dennoch sollen beide ID.-Cross-Varianten lediglich 27 beziehungsweise 24 Minuten am Schnelllader parken müssen, um den Ladestand der Batterie von 10 auf 80 Prozent zu erhöhen.

Den 37-kWh-Akku kombiniert VW mit 85 kW (116 PS) und 99 kW (135 PS) Motorleistung, was laut WLTP bis zu 316 Kilometer Reichweite erlaubt. Mit der 52-kWh-Batterie kommt der APP 290 auf 155 kW (211 PS), als WLTP-Reichweite nennt VW hier bis zu 436 km. Stützlast: jeweils 75 Kilogramm – das reicht für zwei E-Bikes auf dem Heckträger. Anhängelast (bei 52 kWh): 1,2 Tonnen bei acht Prozent Steigung.

Preis und Markteinführung

Die Ausstattungslinien gliedern sich wie beim ID. Polo in Trend, Life und Style; die Preise beginnen bei 27.995 Euro für den Trend mit 85 kW – 3.000 Euro über dem ID. Polo. Diese Variante folgt jedoch etwas später, die Markteinführung im Herbst beginnt mit der 52-kWh-Ausführung ab 36.525 Euro.

Fazit

Technische Daten
VW ID.Cross 85 kW
Kofferraumvolumen450 l