Mercedes streicht EQ: So heißen die E-Autos jetzt

Weniger Kürzel, mehr Klartext
Mercedes streicht EQ - so heißen die Stromer jetzt

ArtikeldatumVeröffentlicht am 24.07.2026
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Mercedes streicht Modellbezeichnung EQ
Foto: mit KI generiert / Gregor Hebermehl

Mercedes beendet die EQ-Ära als sichtbares Elektro-Kürzel im Modellnamen. Ab sofort kennzeichnet die Marke vollelektrische Modelle mit dem Zusatz "Elektrisch" und sortiert sie konsequent in die bekannten Baureihen ein. In ihren Konfiguratoren werden die entsprechenden Baureihen bereits so genannt.

So benennt Mercedes seine Elektroautos künftig

Statt EQA, EQE oder EQS rückt Mercedes jetzt also wieder die Baureihenbezeichnung in den Vordergrund. Den Elektroantrieb signalisiert Mercedes künftig über den Namenszusatz "Elektrisch". So, wie es die Marke bereits beim neuen CLA und wohl auch bei dessen neuen SUV-Ableger GLA sowie bei der angekündigten ersten Batterie-Version der C-Klasse vormacht.

Warum Mercedes EQ aus dem Namen nimmt

Mercedes will die Trennung zwischen Elektro- und Verbrenner-Modellen im Alltag der Kunden auflösen. Eine Baureihe soll künftig mehrere Antriebsarten anbieten, ohne dass der Name eine Parallelwelt aufmacht. Genau diese Parallelwelt hat EQ in den letzten Jahren faktisch aufgebaut – inklusive eigener Kürzel, eigener Modellfamilien und eigener Abgrenzung. Gerüchteweise steckte dahinter anfänglich auch die Idee, dass die Stuttgarter EQ hätten klammheimlich in der Versenkung verschwinden lassen können, falls sich die Elektromobilität nicht durchgesetzt hätte.

Was am Heck stehen soll – und was nicht mehr

Mercedes reduziert auch die Hinweise auf den Elektroantrieb am Fahrzeugheck. Dort stehen künftig vor allem die klassische Modellbezeichnung sowie Leistungs- und Ausstattungsangaben, etwa im Stil von "GLB 400 4-Matic". Den E-Antrieb kommuniziert Mercedes dann weniger über ein prägnantes Kürzel, sondern über die Modellvariante und die Ausstattung. Der Hinweis findet sich dann also in Prospekten und Datenblättern – und wohl nicht außen an der Karosserie.

EQ, EQ Technologie, EQ Power: Schluss mit dem Zusatz-Dschungel

Mercedes hat in den vergangenen Jahren mehrere Labels parallel genutzt: EQ als Submarke, "mit EQ Technologie" als Zusatz und "EQ Power" für Plug-in-Hybride. Jetzt zieht Mercedes die Linie deutlich klarer und vereinfacht die Modellbezeichnungen für die Käufer: Baureihe zuerst, Antriebsart als verständlicher Zusatz.

Der Kontext: Namen und Design rücken wieder näher an die Baureihen

Die neue Namensstrategie passt zur jüngsten Kurskorrektur beim Design der Elektroautos. Mercedes orientiert sich hierbei stärker am Design der konventionellen Baureihen, statt eine klar abgesetzte "EQ-Formensprache" zu betonen. Damit setzt die Marke auf Wiedererkennung im Showroom und weniger auf optische Abgrenzung.

Fazit