Gunther Werks Porsche 993 Speedster Gunther Werks
Gunther Werks Porsche 993 Speedster
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Gunther Werks Porsche 993 Speedster 13 Bilder

Vierliter-Boxer: Gunther Werks Porsche 993 Speedster

Gunther Werks Porsche 993 Speedster Offener 993 mit 4,0-Liter-Boxermotor

Nach seinem sensationellen 993-Coupé-Restomod baut Gunther Werks jetzt einen Speedster – wieder auf Basis des luftgekühlten 993.

Der Porsche 993 ist das letzte Modell der Zuffenhausener, das mit einem luftgekühlten Motor ausgerüstet ist. Genau auf dieses Modell hat sich Gunter Werks aus dem im südlichen Großraum von Los Angeles gelegenen Huntington Beach bei seinen Restomods spezialisiert. Jetzt bieten die Kalifornier mit dem Speedster eine selbst entwickelte offene Variante des 993 an. Der Speedster basiert auf dem Restomod-Coupé von Gunther Werks, mit dem der US-Rennfahrer Randy Pobst auf dem Laguna Seca Raceway eine Bestzeit für Fahrzeuge mit luftgekühlten Motoren aufgestellt hat (1:30,99 Minuten).

Gunther Werks Porsche 993 Speedster
Gunther Werks
Vom 993 Speedster baut Gunther Werks 25 Exemplare.

Versteifungen im Bereich der ehemaligen Rückbank

Damit der 993 auch ohne festes Dach noch ein steifes Chassis hat, haben die Ingenieure von Gunther Werks das Fahrzeug umfangreich verstärkt. Am umfangreichsten dort, wo beim Coupé der Rückbank-Bereich ist. Beim Speedster war an dieser Stelle unter dem Fach für die Persenning noch ein bisschen Platz für ein paar Verstrebungen. Außerdem haben die Kalifornier ein neues Überroll-Schutzsystem integriert, das ebenfalls die Steifigkeit des Chassis erhöhen soll.

Gunther Werks Porsche 993 Speedster
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Die innen hohlen Kohlefaser-Sitze sind für einen besseren Komfort mit Sitzpolstern beklebt.

Fuchsfelgen-Nachbildungen mit Zentralverschluss

Der Frontscheibe verpasst Gunther Werks eine flachere Höhe – optional entfällt sie komplett. Weitere Änderungen zum Coupé sind ein neuer Kohlefaser-Frontsplitter, und am Heck eine neue Motorhaube, die nochmal um 25 Prozent leichter sein soll als der ohnehin schon gegenüber dem Serienteil deutlich erleichterte Deckel. Außerdem haben die Spezialisten den Entenbürzel-Spoiler überarbeitet und im 3D-Drucker neue Endrohrblenden gedruckt. Weitere Änderungen umfassen die neuen runden Außenspiegel vom Muscle-Car-Tuningspezialisten Billet Rides aus St. Petersburg (Florida), aerodynamisch optimierte Aluminium-Türgriffe und neue, in 3D-Druck-Gehäusen sitzende Front-LED-Reflektoren, die aber mit CNC gefrästen Acryllinsen ausgerüstet sind, die die Serienform beibehalten. Auch neue Felgen hat Gunther Werks für seinen 993 Speedster im Angebot: Sie sind in einem modernisierten Fuchs-Design gehalten, haben einen echten Zentralverschluss und sollen zudem leichter sein als die originalen 993-Felgen.

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Den Innenraum gestaltet Gunther Werks komplett neu.

Innen hohle Kohlefasersitze

Auch den Innenraum erneuert Gunther Werks beinahe komplett: Das frische Kohlefaser-Armaturenbrett ist mit LED beleuchteten Anzeigen ausgestattet, die Verkleidung der Mittelkonsole ist aus einem Stück Aluminium gefräst und die Pedalerie ist genauso neu wie der Kohlefaser-Boden. Die Kohlefaser-Sitzschalen sind nach aerodynamischen Gesichtspunkten geformt und aus Gewichtsgründen innen hohl. Aufgeklebte Sitzkissen sollen den Insassen genügend Komfort geben. Wer seinen Speedster auch auf der Rennstrecke bewegen möchte – hier steht eine Laguna-Seca-Zeit noch aus – kann auch Fünfpunkt-Gurte ordern. Für verwegene Fahrer, die ihren Speedster auch bei Regen offen fahren oder nach dem Abstellen nicht abdecken möchten, bietet Gunther Werks zudem optional ein spezielles wetterfestes Interieur an.

Gunther Werks Porsche 993 Speedster
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Die CNC gefrästen Acrylglaslinden für die LED-Frontscheinwerfer sind den Serienbauteilen nachempfunden.

4,0-Liter-Boxermotor mit 441 PS

Den Sechszylinder-Boxermotor lässt Gunther Werks bei Rothsport Racing aus Sherwood im US-Bundesstaat Oregon kräftigen: Das auf vier Liter Hubraum aufgebohrte Aggregat leistet 441 PS und generiert ein maximales Drehmoment in Höhe von 454 Newtonmeter. Das Fahrwerk der niederländischen Spezialisten von JRZ ergänzt Gunther Werks mit Leichtbaukomponenten von Eisenlohr Racing aus Long Beach (Los Angeles County).

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Die neuen Außenspiegel kommen vom Zubehör-Spezialisten Billet Rides, die Stahl-Türgriffe ersetzt Gunther Werks durch aerodynamisch optimierte Varianten aus Aluminium.

Bau ab 2022

Die offizielle Enthüllung des 993 Speedster findet im August 2021 in Kalifornien statt. Genau wie vom 993 Coupé, baut Gunther Werks auch von der Speedster-Version nur 25 Exemplare. Die Produktion des Coupés läuft noch, die Herstellung des Speedster beginnt somit frühestens 2022. Gunther Werk hat noch keinen Preis für seinen offenen Restomod-Traum mitgeteilt.

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Fazit

Gunther Werks hat es schon wieder getan: Nach dem schicken Restomod des 993 Coupés stellen die Kalifornier jetzt mit dem Speedster eine noch weiter entwickelte und eigenständigere Variante des Porsche 993 vor. Den Designern gelingt die Übertragung des 993 in den aktuellen Zeitgeschmack und die Ingenieure machen aus dem Auto eines der leistungsfähigsten luftgekühlten Fahrzeuge.

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