SPERRFRIST 28.10.20 00.01 Uhr Jaguar E-Pace MY2021 SUV Jaguar
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SUV

Jaguar E-Pace 2021: Von Dreizylinder bis 300 Sport

Neuer Jaguar E-Pace für das Modelljahr 2021 Der erste Dreizylinder-Jaguar

Jaguar elektrifiziert den kompakten E-Pace. Als Plugin-Hybrid erhält der SUV einen Dreizylinder-Benziner. Es gibt aber auch ein Sport-Modell und einen Diesel.

Jaguar haucht dem Einsteiger-Modell der sportlichen Marke frischen Wind unters Blech. Zum Modelljahr 2021 erhält der kompakte SUV E-Pace ein Facelift, das von außen zunächst dezent erscheint. An der Front modifizieren die Briten den unteren Lufteinlass und verbauen Scheinwerfer mit nachgeschärfter Licht-Grafik. Am Heck ziehen sich der Stoßfänger etwas tiefer und nach unten hin dunkel kontrastiert verblendet. Die Modelle mit Vierzylinder-Benziner tragen eine zweiflutige Abgasanlage mit verchromten Endrohren. Diesel und Plugin-Hybrid fahren mit viereckigen Auspuffblenden vor.

SPERRFRIST 28.10.20 00.01 Uhr Jaguar E-Pace 2021 Vergleich Vorgänger
Jaguar / Patrick Lang
Den neuen E-Pace (links) erkennt man vor allem an den Scheinwerfern. Die optischen Maßnahmen fallen ansonsten sehr dezent aus.

Die Motoren-Palette

Damit wären wir auch schon bei den Motorisierungen. Erstmals gibt es bei Jaguar nun auch einen Dreizylinder. Der Benziner ist 160 PS stark und verfügt über 1,5 Liter Hubraum. Den kleinsten Motor der Marke gibt es mindestens mildhybridisiert (dann mit Frontantrieb) oder aber als Plugin mit einer 80-kW-Elektromaschine an der Hinterachse und einer Systemleistung von 309 PS (der Verbrenner leistet in dieser Konfiguration 200 PS). Im Strom-Betrieb kommt der P300e mit seinem 15 kWh-Akku laut WLTP bis zu 65 Kilometer weit. Im NEFZ-Zyklus steht dem Hybrid ein durchschnittlicher Verbrauch von zwei Litern auf 100 Kilometer zu Buche; entsprechend liegt der CO²-Ausstoß bei 45 Gramm pro Kilometer.

Wer gänzlich auf die Elektrifizierung seines Antriebsstranges verzichten möchte, kann auf den kleinen frontgetriebenen Diesel mit Sechsgang-Handschaltung zurückgreifen. Der D165 ist das einzige Modell im Portfolio, das ohne Mildhybrid-Technologie geordert werden kann. Wer sein Kompakt-SUV gerne so sportlich wie möglich motorisieren möchte, findet im Bug des P300 Sport den Zweiliter-Vierzylinder-Twinturbo-Benziner mit namensgebenden 300 PS. Darunter rangieren der P250 mit 249 PS und der P200 mit 200 PS; beide mit mildhybridisiertem Zweiliter-Vierzylinder-Turbo. Der größte Diesel (D200) schöpft seine Kraft von 204 PS ebenfalls aus zwei Litern Hubraum und vier Zylindern. Die Schaltarbeit übernimmt, wie beim Gros der E-Pace-Ausführungen, eine Neun-Stufen-Automatik von ZF. Lediglich der Dreizylinder erhält eine Version mit acht Fahrstufen.

Drehmoment für alle Räder

Bis auf die Einstiegsmodelle verfügen alle E-Pace über einen Allradantrieb, der das Drehmoment automatisch zwischen den Achsen verteilt. Bei konstanter Fahrt auf trockener Fahrbahn wird die Verbindung zur Hinterachse unterbrochen, um den Verbrauch zu drücken. Permanenten Allradantrieb gibt es nur im P300 Sport, der seine 400 Newtonmeter nicht nur zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt, sondern zusätzlich auch zwischen beiden Hinterrädern.

Im Innenraum sticht zunächst der gewachsene Infotainment-Bildschirm ins Auge. Das "Pivi Pro" ist mit 11,4 Zoll Bildschirmdiagonale ganze 48 Prozent größer und zudem drei Mal höher aufgelöst als im Vorgängermodell. Eine vereinfachte Menüstruktur soll es laut Jaguar möglich machen, rund 90 Prozent der gängigen Kommandos vom Startbildschirm aus mit maximal zwei Klicks auszuführen. Damit das Infotainment sofort nach dem Einsteigen schon betriebsbereit ist, spendiert Jaguar eine separate Stromversorgung via Pufferbatterie. Updates saugt sich das mit zwei LTE-Modems ausgestattete System einfach aus der Luft.

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Jaguar
Der Infotainment-Screen wächst im Vergleich zum Vorgänger um 48 Prozent.

Basispreis und Marktstart

Wer mindestens die Ausstattung SE wählt, blickt vom Fahrersitz aus auf digitale Instrumente. Das Layout des 12,3 Zoll großen Bildschirms lässt sich je nach Vorliebe unterschiedlich konfigurieren. Während Sie das tun, müssen Sie übrigens nicht schnöde Luft einatmen, sondern können die Lungenflügel mit ionisierter Innenraumluft erfreuen. Der E-Pace assistiert aber nicht nur beim Atmen, sondern glücklicherweise auch im Straßenverkehr. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit, überträgt eine Kamera in der Dachantenne ihr Bild auf den Innenspiegel, der in Wahrheit ein HD-Display ist. Weitere Kameras sorgen für eine 360-Grad-Rundumsicht bei kniffligen Park-Manövern. Ebenfalls an Bord ist ein adaptiver Tempomat, optional auch adaptive Dämpfer.

Bestellt werden darf ab sofort, die Auslieferung der ersten Fahrzeuge kündigt Jaguar für das kommende Frühjahr 2021 an. Das untere Ende der Preisliste markiert der Diesel D165 mit Frontantrieb für rund 38.000 Euro. Als Mildhybrid mit Allradantrieb kostet der Selbstzünder mindestens 43.144 Euro – aber Achtung: Die Preise beinhalten noch die reduzierte Mehrwertsteuer von 16 Prozent.

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Natürlich. Das ist ein zeitgemäßer Antrieb, gerade als Hybrid.
Auf keinen Fall. Ein Dreizylinder passt nicht zur sportlich-potenten Marke.

Fazit

Jaguar dünnt beim Diesel-Angebot kräftig aus. Dafür gibt es einen Plugin-Hybrid und jede Menge mildhybridisierte Antriebsvarianten. Im absatzstarken Segment der Kompakt-SUV ist das sicherlich ein richtiger Schritt, wenn man den kommenden CO²-Grenzwerten begegnen möchte.

Jaguar E-Pace
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