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Lamborghini GT (2028): 2+2-Sitzer kommt als E-Auto

Lamborghini GT (2028) 2+2-Sitzer kommt als E-Auto

Lamborghini hat grünes Licht für die vierte Baureihe erhalten und die wird das erste reine Elektroauto der Italiener. 2028 kommt ein zweitüriger 2+2-Sitzer mit reinem Elektroantrieb.

Bereits Anfang des Jahres 2019 hatte Ex-Lamborghini-CEO Stefano Domenicali bestätigt, dass die Sportwagen-Marke an einer vierten Baureihe neben Huracan, Aventador und Urus arbeitet und das Modell ein klassischer GT mit einer 2+2-Sitzkonfiguration sein wird. Allerdings würde sich das Modell erst lohnen, wenn der Gesamtabsatz die 8.000er-Marke knackt. Das haben die Italiener mittlerweile erreicht. 2021 konnte der Hersteller aus Sant’Agata Bolognese insgesamt 8.405 Autos an den Mann oder die Frau bringen.

Lamborghini GT basiert auf SSP-Baukasten

Der noch namenlose GT wird somit das erste Lamborghini-Modell mit reinem Elektroantrieb und baut auf der neuen SSP-Plattform (Scalable Systems Platform) des VW-Konzerns auf, die derzeit entwickelt wird und 2026 erstmals beim ersten Modell des Projekts Trinity zum Einsatz kommen soll. Porsche und Rimac sollen einen sportlicher ausgelegte Version der SSP erhalten. Die dürfte dann auch bei Lamborghini Verwendung finden.

Lamborghini Huracan Sterrato Offroad-Sportwagen
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"Leistung ist uns wichtig", sagt Maurizio Reggiani, Forschungs- und Entwicklungschef von Lamborghini, bereits gegenüber der britischen Autocar. "Wir müssen schnell sein, aber nicht in der gleichen Art und Weise wie bei unseren Supersportlern. Die vierte Baureihe ist da etwas anders." Die Lambo GT sollte dann ab 2028 deutlich über 600 Kilometer Reichweite und gleichzeitig Beschleunigungswerte um die drei Sekunden aufweisen.

Lambo-GT ist nicht neu

Ganz neu ist das GT-Konzept von Lamborghini nicht. Eines der ersten Modelle der Italiener war der 400 GT 2+2. Es folgten der Islero, der Jarama und der Urraco sowie der Espada. Zuletzt hatte Lamborghini 2008 mit dem Estoque eine viertürige Limousine mit vier vollwertigen Sitzen präsentiert. Angetrieben wurde die 5,15 Meter lange Studie vom 5,2 Liter großen V10 aus dem Gallardo. Erst 2010 gab der damalige Lambo-Boss Winkelmann bekannt, dass der Estoque (siehe Fotoshow) nicht in Serie gebaut werde.

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Mit dem Sian hat Lamborghini gezeigt, was in Sachen Elektro-Antrieb mit seinem Superkondensator machbar ist. Für ein Volumenmodell wie den GT ist aber Großserientechnik nötig – und die liefert der VW-Konzern mit dem flexiblen SSP-Baukasten.

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