Mercedes-AMG GT ab 2027: Kommt mit der Modellpflege der Sechszylinder?

Mercedes-AMG GT ab 2027
Kommt mit der Modellpflege der Sechszylinder?

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ArtikeldatumZuletzt aktualisiert am 22.03.2026
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Am stärksten fällt beim Prototyp die stark getarnte Front auf. Unter der Tarnung sind eine neue Frontschürze sowie Veränderungen am Kühlergrill erkennbar. Der untere zentrale Lufteinlass wirkt größer als beim aktuellen Modell, zudem scheinen auch die seitlichen Öffnungen überarbeitet worden zu sein.

Die montierten Scheinwerfer entsprechen noch nicht der späteren Serienversion. Es handelt sich offenbar um provisorische Einheiten. Der überarbeitete AMG GT erhält jedoch eine neue Lichtsignatur, wie sie Mercedes inzwischen bei mehreren neuen Modellen eingeführt hat.

Heck und Karosserie bleiben weitgehend unverändert

Am Heck sind auf den aktuellen Bildern kaum Veränderungen zu erkennen. Dennoch gelten eine überarbeitete Heckschürze, neue Rückleuchten und möglicherweise neue Felgendesigns als wahrscheinlich.

Die Grundform der Karosserie dürfte dagegen unverändert bleiben. Der aktuelle Mercedes-AMG GT der zweiten Generation wurde erst 2023 vorgestellt. Modellpflegen in diesem Stadium beschränken sich in der Regel auf Designanpassungen und technische Updates.

Prototyp deutet auf GT 43 hin

Der Erlkönig trägt vier runde Endrohre, was auf eine Version der 43-Baureihe schließen lässt. Beim derzeitigen AMG GT 43 arbeitet ein aufgeladener Zweiliter-Vierzylinder mit 310 kW. Das entspricht 421 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 500 Nm.

Der Motor ist mit einem Neungang-Automatikgetriebe kombiniert. In der aktuellen Version beschleunigt das Modell in rund 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h.

Änderungen an Antrieben möglich

Ob Mercedes-AMG den Vierzylinder im Zuge der Modellpflege weiter anbietet, ist offen, wird der Vierzylinder doch in zahlreichen anderen Modellen bereits aussortiert. So könnte auch hier künftig ein Sechszylinder zum Einsatz kommen könnte. Unverändert dürfte dagegen bleiben, dass die Baureihe weiterhin auch mit V8-Motor angeboten wird. Zudem ist eine Plug-in-Hybrid-Version Teil der aktuellen Modellpalette.

Neben den sichtbaren Designänderungen dürfte vor allem die Technik im Innenraum aktualisiert werden. Hinweise darauf liefert das teilweise verdeckte Infotainment-Display im Prototypen. Erwartet wird der Einsatz des neuen Betriebssystems MB.OS. Dieses System verbindet mehrere Fahrzeugfunktionen miteinander und ermöglicht umfangreichere Over-the-Air-Updates. Auch neue Assistenzfunktionen und ein weiterentwickelter Sprachassistent gelten als wahrscheinlich.

Die grundsätzliche Cockpitstruktur scheint dagegen bis auf das sich an die S-Klasse anlehnende Lenkrad unverändert zu bleiben. Anders als bei manchen anderen Modellpflegen ist derzeit kein hochformatiges Zentraldisplay zu erkennen.

Premiere voraussichtlich 2027

Wann Mercedes-AMG die Modellpflege offiziell vorstellen wird, ist derzeit nicht bekannt. Wir gehen davon aus, dass die überarbeitete Version des AMG GT im Laufe des Jahres 2027 präsentiert werden könnte.

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