Mercedes EQG Präsentation 2020 Mercedes-Benz
Mercedes EQG Illustration
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Mercedes EQG Präsentation 2020
Patentamt Mercedes EQG 560 und 580 8 Bilder
SUV

Mercedes EQG 560/580: Elektro-G-Klasse ab 2023

Mercedes EQG 560/580 (2023) Die elektrische G-Klasse kommt

Mercedes bringt eine rein elektrisch angetriebene Version der G-Klasse an den Start. Jetzt gibt es die genauen Modellbezeichnungen und neue Computer-Anmiationen.

Schon Ende 2019 bestätigte Daimler-Boss Ola Källenius auf einem Branchenkongress die elektrische Zukunft des G-Modells: "Es wird eine emissionsfreie EV-Version der Mercedes G-Klasse geben. In der Vergangenheit hatte es Diskussionen gegeben, das Modell einzustellen. So wie ich das nun sehe, ist der letzte Mercedes, den wir bauen, eine G-Klasse!"

Patentamt Mercedes EQG 560 und 580
Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO)
Der Mercedes EQG 580 wird wohl die potenteste Elektro-G-Klasse werden.

Die Bestätigung folgt auf eine Reihe von Spekulationen. So hatte das Unternehmen bereits 2017 die Baureihen-Bezeichnungen aller EQ-Modelle schützen lassen – darunter auch den Modellnamen "EQG". Seit dem 1. April 2021 haben die Schwaben sich auch die passenden Leistungsvarianten des EQG beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) eintragen lassen: EQG 560 und EQG 580. Heißt: Wie bei EQS und EQE wird es auch den Elektro-G in zwei Leistungs- und Batteriegrößen geben. Wann? Nicht vor 2024 beziehungsweise mit einer Weltpremiere im Jahr 2023.

Anfang 2018 hatte der ehemalige Gouverneur von Kalifornien Arnold Schwarzenegger öffentlich Dieter Zetsche eine vage Zusagen für die E-Version des G abgerungen, woraufhin der damalige Geländewagen-Chef Gunnar Güthenke gegenüber auto motor und sport (Heft 5/2018) sagte: "Tja, da haben wir jetzt wohl einen Entwicklungsauftrag. Zumindest würde sich die Konstruktion mit Leiterrahmen gut dafür eignen, die Batterien unterzubringen."

Mercedes sucht Entwickler

Übrigens: Seit Mitte 2019 sucht der Autobauer am Produktionsstandort der G-Klasse einen Entwicklungsingenieur für das Energiemanagement und Ladesystem im elektrischen Antriebsstrang der G-Klasse. Schon in der Jobbeschreibung spricht Daimler von der "Systemverantwortung … bis zu Serienreife".

Welche Möglichkeiten die Mercedes G-Klasse hat, zeigte Ende 2017 auch die österreichische Firma Kreisel. Sie baute, neben einem Hummer H1, auch eine G-Klasse mit elektrischem Antriebsstrang, der aus zwei E-Motoren mit 490 PS bestand.

Optisch dürfte der Unterschied vom Mercedes G-Modell auf den EQG nicht besonderes stark ausfallen. Als kleine Blaupause könnte man das kastige Design des kommenden nehmen, die Elektroversion des GLB.

Erlkönig erwischt: Mercedes EQB

SPERRFRIST 13.10.20 00.01 Uhr Mercedes EQC 4X4² Offroad Fahrbericht
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Fazit

Die G-Klasse mit ihren kräftigen und emissionsstarken Motoren verhagelt dem Unternehmen die CO2-Bilanz. Als Konsequenz käme nur die Einstellung des ikonischen Modells in Frage. Oder die Abkehr von konventionellen Motoren hin zum E-Antrieb. Damit zeigt sich Mercedes innovativ und zukunftsgewandt, könnte seine herkömmlichen G-Modelle auch weiterhin in den relevanten und margenstarken Märkten absetzen. Wobei der Klimaschutz nicht vor den Grenzen Russlands oder Saudi-Arabiens Halt macht ...

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