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Lynk & Co Zero Concept
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Lynk & Co Zero Concept 18 Bilder

Volvo XC20

Volvo plant Elektro-SUV unterhalb des XC40

Medienberichten zufolge will der schwedische Autobauer seine Palette nach unten ausbauen. Helfen soll dabei die neue SEA-Plattform der chinesischen Konzernmutter Geely.

Erst kürzlich stellte der Autokonzern Geely seine neue SEA-Plattform vor (Sustainable Experience Architecture). Dabei handelt es sich um eine Art China-MEB: Um eine skalierbare Elektro-Architektur also, auf der Geely bis 2023 bereits 15 unterschiedliche Modelle auf sechs Varianten der Plattform auf den Markt bringen will. Vom zweisitzigen Sportwagen bis zum Transporter oder Kleinbus soll der Baukasten alle Segmente des Automobilbaus abdecken können. Als erstes Auto des Neun-Marken-Konzerns baut die Serienversion des Lynk & Co Zero Concept (hier mehr zu diesem Modell – und in der Fotoshow über dem Artikel) auf der neuen Plattform auf.

Auch Volvo wird die SEA-Plattform nutzen

Doch auch die europäische Geely-Tochter Volvo wird vom SEA-Baukasten profitieren. Wie genau, hat Volvo-Chef Hakan Samuelsson nun konkretisiert. Dem britischen Magazin "Auto Express" bestätigte der Schwede, dass Volvo einen Elektro-SUV unterhalb des XC40 plant, der die Geely-Architektur nutzen soll. "Wir werden auch SEA verwenden", sagt Samuelsson, da die vom XC40 genutzte und sowohl mit Verbrenner- als auch Elektro- und Hybridantrieben kompatible CMA-Plattform nicht auf kleinere Modelle skalierbar sei. Außerdem ließe sich nur so eine Kostenstruktur realisieren, die ein kleineres Volvo-Modell überhaupt wettbewerbsfähig mache.

10/2020, Lynk & Co 01 Europa Version
Neuheiten

"Wir können einen sehr hochwertigen Volvo mit SEA bauen", ergänzte Samuelsson. Er bestätigt zudem, dass der erste kleine Volvo ein SUV sein wird. Offen lässt der Schwede bislang dagegen, ob dessen Name tatsächlich XC20 lauten wird. Volvo hat sich vor geraumer Zeit jedoch Modellbezeichnungen wie XC10 oder XC20 schützen lassen – gut möglich also, dass perspektivisch ein noch kleineres Volvo-Modell auf uns zukommt.

Eine Plattform als Verwandlungskünstler

Geelys SEA-Plattform soll – ähnlich wie Volkswagens MEB – ein wahrer Verwandlungskünstler sein. Sie erlaubt Batteriegrößen zwischen 24 und 42 Kilowattstunden und sehr kurze Überhänge bei gleichzeitig langen Radständen (von bis zu 3,20 Metern bei Pkw ist die Rede). Dadurch soll die Architektur ein besseres Raumangebot als bei einem Tesla Model 3 ermöglichen. Sie nimmt zudem je einen Elektromotor vorne und hinten auf, wobei Geely auf versetzt zur Fahrzeugachse angeordnete permanenterregte Synchronmotoren setzt. Der vordere kann bis zu 150 kW (204 PS) leisten, beim hinteren sind maximal 200 kW (272 PS) möglich. Beim Fahrwerk setzen die Chinesen vorne auf eine MacPherson-Konstruktion und hinten auf eine Fünflenker-Achse; optional soll eine Luftfederung integriert werden können.

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Nein. Die Schweden sollten sich auf renditestarke Oberklasse-Modelle konzentrieren.

Fazit

Nachdem es Volvo mit überschaubarem Erfolg bereits im Kompakt-Segment versuchte (zuletzt mit dem V40, der jedoch nie richtig ins Fliegen kam), scheinen die Schweden bald einen neuen Versuch zu starten. Die immer größere Beliebtheit von kleinen SUV und die neue Geely-Plattform mit entsprechend attraktiver Kostenstruktur bieten für dieses Vorhaben inzwischen beste Möglichkeiten. Noch nicht ganz klar ist allerdings, ob das Auto tatsächlich XC20 heißen wird. Wetten darauf können aber gerne platziert werden.

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