Erlkönig VW Golf R Stefan Baldauf
Erlkönig VW Golf R
Erlkönig VW Golf R
Erlkönig VW Golf R
Erlkönig VW Golf R 26 Bilder

VW Golf R mit 333 PS auf dem Ring

Kein Audi-Fünfzylinder, aber dennoch über 400 PS

VW bringt noch in diesem Jahr vier Performance-Versionen des VW Golf 8 an den Start. Darunter ist auch der 333 PS starke Golf R. Jetzt gibt es die neue Erlkönig-Bilder von Nürburgring und ein Gerücht, das uns traurig stimmt. Ein möglicher R+ könnte aber für Ausgleich sorgen.

Neben dem GTI sowie dem Top-Diesel GTD kommt auch die Krönung der Baureihe, der Golf R, zu den Händlern. Das Allradmodell wird im September 2020 vorgestellt und stemmt aus einem Zweiliter-Turbo 333 PS. Damit erhält der Top-Golf einen Leistungsnachschlag im Vergleich zum 7er-Modell von satten 33 PS.

Erlkönig VW Golf R
Erlkönig VW Golf R: Power-Golf ballert über den Ring
1:33 Min.

Eigentlich ein Grund zur Freude, wenn da nicht das kleine Gerücht um den 2,5 Liter großen Fünfzylinder von Audi die Runde machen würde. Der Motor aus dem Audi TT RS, dem RS3 und dem RS Q3 würde einem Performance-Golf natürlich gut stehen, findet auch Volkswagen und testet 2017 ein entsprechendes Modell auf dem Nürburgring.

Erlkönig: VW Golf R420

05/2015, VW Golf R420 Erlkönig
05/2015, VW Golf R420 Erlkönig 05/2015, VW Golf R420 Erlkönig 05/2015, VW Golf R420 Erlkönig 05/2015, VW Golf R420 Erlkönig 16 Bilder

Doch Audi fand die Idee wohl nicht ganz so prickelnd. Nach einer Meldung der niederländischen "Autovisie" soll Audi einem Insider zufolge den Einsatz seines Fünfzylinders schlicht und schnell untsagt haben. Schließlich sei der Golf R ein direkter Konkurrent zu Audi Sport. Den Umstand, dass das Aggregat auch in Modellen von Donkervoort oder KTM zum Einsatz kommt, sieht die Quelle allerdings nicht als problematisch an: "Das ist gut für das Image von Audi".

Golf R+ mit über 400 PS

Audi mochte auf Anfrage von auto motor und sport keine Stellungnahme abgeben, man äußere sich nicht zu Gerüchten. Doch Power-Golf-Freunde dürfen sich womöglich auf einen Golf R+ freuen. Wie das britische Car Magazine berichte, hat der noch leistungsstärkere Golf jetzt vom VW-Vorstand doch ein Go erhalten. Als Antriebsquelle soll der Zweiliter-Vierzylinder in der R-Konfiguration mit einem Hybridmodul gekoppelt werden. Unter dem Strich soll der Golf R+ so auf deutlich über 400 PS Systemleistung kommen und direkt mit den potenten AMG-A-Klasse-Varianten konkurrieren. Auch der Fünfzylinder-Ausfall könnte so kompensiert werden. Wie die E-Komponenten integriert werden ist noch nicht sicher. Eventuell fließt die E-Power nur an die Hinterachse. Zudem wird der Golf R+ noch ein weiteres Fahrwerksupgrade mit Spurverbreiterung erhalten. Kommen könnte der Über-Golf dann Ende 2023 oder erst 2024 zum 50. Geburtstag des Golf GTI.

Einen ersten Eindruck vom Golf 8 im R-Trimm gibt auch eine Aufnahme, die aktuell auf Instagram kursiert. Sie zeigt angeblich den Golf R, der in der Nähe eines spanischen Testgeländes aufgenommen wurde. Die Heckansicht präsentiert sind dabei wenig aggressiv, kommt jedoch mit einem Diffusor und doppelflutigen Auspuffendrohren daher. An der Front präsentiert sich der Golf R mit etwas weniger Understatement. Die Schürze zeigt große Lufteinlässe rechts und links, in denen bei den zivileren Modellen die Nebelleuchten prangen. Außerdem ragen die Splitter weiter in den Kühlerschlund hinein.

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VW Golf I LS (1974) erster Test auto motor und sport 16/1974
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Golf II: solide wie keiner davor und danach.
Frontansicht, Golf III
Golf III: der Unterschätzte, am besten als VR6.
VW Golf IV R32
Golf IV: Der Designer-Golf.
VW Golf V 1.9 TDI (2003)
Golf V: technisch perfekt.
VW Golf VI 1.4 TSI (2008)
Golf VI: edel und gut.
VW Golf 1.5 TSI, Exterieur
Golf VII: der beste Golf bisher.
Gar kein Golf.

Fazit

Volkswagen dreht an der Leistungsschraube und bringt den Top-Golf mit 333 PS an den Start. Das passt zwar so gar nicht zum neuen Elektro-Image der Wolfsburger, aber ganz so einfach lassen sich auch liebgewonnene Traditionen und Legenden nicht einstellen. By the way: Was ist eigentlich aus dem R400 oder R420 geworden, VW?

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