VW ID. Space Vizzion VW
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VW ID. Space Vizzion 19 Bilder

VW ID. Space Vizzion

Der Elektro-Passat-Kombi

LA Auto Show 2019

Volkswagen präsentiert auf der L.A. Auto Show das Conceptcar ID. Space Vizzion. Das Modell folgt zahlreichen ID-Studien aus der Vergangenheit, die allesamt ein Serienmodell vorwegnehmen.

Bereits auf dem Genfer Autosalon 2018 hatte Volkswagen den ID. Vizzion, ein Fließhecklimousine präsentiert, nun folgt die Kombiversion, die die Wolfsburger als „Variant von morgen“ titulieren. Natürlich baut auch diese Studie und das kommende Serienmodell ab 2021 auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) der Marke auf.

Den Antrieb übernimmt ein Elektromotor an der Hinterachse der 205 kW leistet. Die Energieversorgung übernimmt eine Lithium-Ionen-Batterie mit 82 kWh Energiegehalt, die nach WLTP eine Reichweite von 590 km ermöglichen soll. Als Option ist ein Allradantrieb mit einem zusätzlichen Frontmotor mit 75 kW Leistung möglich. Mit ihm steigert sich die Systemleistung auf 250 kW. Standradmäßig ist der Hinterachsantrieb aktiv, über eine „elektrische Kardanwelle“ kann der 4-Motion-Antrieb die Kraft zwischen Vorder- und Hinterachse verteilen.

Technischen Daten VW ID. Space Vizzion

Abmessungen  
Länge: 4.958 mm
Breite: 1.897 mm
Höhe: 1.529 mm
Radstand: 2.965 mm
Rad- / Reifen-Größe: 9J x 22 / 255/35 ZR 22
Kofferraumvolumen: 586 Liter
 
Antriebsystem  
Antrieb: Heckantrieb (alternativ 4-Motion)
E-Motor hinten: 205 kW / 279 PS; 550 Nm
E-Motor vorn (zusätzlich): 75 kW / 102 PS; 150 Nm
Systemleistung Heckantrieb: 205 kW / 279 PS
Systemleistung 4-Motion: 250 kW / 340 PS
 
Batterie  
Brutto-Batteriekapazität: 82 kWh
Netto-Batteriekapazität: 77 kWh
WLTP-Reichweite: bis zu 590 km
Ladeleistung: 150 kW (DC)
Ladezeit bis 80 % von 82 kWh: ca. 30 min
 
Fahrleistungen  
0-100 km/h: 5,4 s (4-Motion)
Höchstgeschwindigkeit (abgeregelt): 175 km/h

Aerodynamisch optimierte Karosserie

Der VW ID. Space Vizzion präsentiert sich als typischer Kombivertreter. Das Dach neigt sich sanft gen Heck, ein Dachkantenspoiler bildet den Abschluss. Die Front mit dem typischen ID-Gesicht von Volkswagen verfügt über ein LED-Lichtband und das beleuchtete VW-Logo. Im unteren Teil der Schürze sind weitere Lichtelemente untergebracht. Die Seitenansicht prägen eine hohe Fensterlinie sowie ausgeprägte Sicken. Die 22 Zoll großen Räder hausen in ausgestellten Radkästen. Der Luftwiderstandsbeiwert (cW) beträgt lediglich 0,24, wovon dank der optimierten Aerodynamik auch die Reichweite profitiert. An der Front leiten Öffnungen den Fahrtwind über die tief angeordnete Motorhaube nach hinten. Auch der Stoßfänger verfügen über Öffnungen an den äußeren Bereichen. Mit diesen funktionalen Aero-Elementen schaffen die VW-Designer gleichzeitig auch Design-Merkmale. Dazu gesellen sich noch LED-Matrix-Scheinwerfer, die nahtlos in die Front integriert wurden.

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Dank der durchströmenden Karosserie ist die Passat Kombi-Studie sehr windschlüpfig.

In der Seitenansicht verzichtet VW auf die aerodynamisch ungünstigen klassischen Türgriffe. Stattdessen kommt der ID. Space Vizzion mit beleuchteten Touchflächen daher, die aufleuchten, wenn sich jemand mit dem Schlüssel oder dem „Mobile Key“ auf dem Smartphone dem Auto nähert. Bei Berührung gibt es ein optisches sowie haptisches Feedback. In der Serie dürfte diese Technologie indes nicht zum Einsatz kommen.

Am Heck spiegelt sich das Design der Frontpartie wider. Die niedrigen Leuchten übernehmen den Stil der Scheinwerfer, ein Diffusor reduziert mitsamt dem Heckspoiler die Verwirbelungen am Heck. Um die Heckklappe zu öffnen, reicht eine Fußbewegung, oder man berührt eine Touchfläche wie bei den Türen. Wer sich Zugang zum Innenraum verschafft, öffnet natürlich nicht mehr nur einfach sein Auto, nein, er wird von einer Lichtinszenierung begrüßt.

Interieur aus Apfelresten

Ist der Zustieg unter Lichtbegleitung erfolgt, erwartet die Insassen ein durchaus geräumiger Innenraum. Dank des Modularen Elektrobaukastens (MEB) fällt der Platz ungefähr eine halbe bis eine Fahrzeugklasse höher aus, als bei einem vergleichbaren Modell mit Verbrennungsmotor. Vier Sitzplätze bietet die Studie, eine Sitzbank mit drei Plätzen wäre „ebenso vorstellbar“, wie VW mitteilt. Für das elektrische Serienmodell kommt die Bank definitiv. Zwischen den Sitzen gibt es vorn und hinten eine große aufklappbare Mittelkonsole mit Staufächern, Cupholdern und USB-C-Schnittstellen. Das Bedienkonzept ist intuitiv und individualisierbar.

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Das ID.Light gibt dem Fahrer Feedback und warnt.

Die Ambietenbeleuchtung umfasst 30 Farben, die auch mit einzelnen Funktionen (Telefon, Medien, etc.) als Touchflächen im Infotainmentsystem belegt werden können. Zudem gibt es eine Sprachsteuerung, ein Multifunktionslenkrad mit kapazitiven Touchfeldern, ein AR-Head-up-Display für primäre Fahrerinformation, ein digitales Mini-Display als sekundäre Anzeige für den Fahrer sowie einen 15,6-Zoll-Touchscreen. Der Fahrer greift in ein kleines Dreispeichenlenkrad und wählt die Fahrtrichtung über den rechten Lenkstockhebel, die Steuerung des Scheibenwischerfunktionen übernimmt der linke Hebel am Lenkrad – ein Novum bei VW.

ID.Light gibt Feedback

Auch das ID.Light, eine interaktive Lichtleiste zwischen den A-Säulen, soll wichtige Informationen transportieren und Feedback geben. Es hebt die Hinweise der Assistenzsysteme und der Navigation hervor, informiert über den Ladezustand der Batterie oder weist auf Bremsaufforderungen oder eingehende Telefonanrufe hin.

Folgende Funktionen beinhaltet das „ID. Light“ im Stand:

  • Welcome- & Goodbye-Animation
  • Hinweis Bremse betätigen
  • Fahrbereitschaft
  • Verriegeln und Entriegeln
  • Visualisierung des Ladevorgangs (über sechs Elemente von 0 bis 100 Prozent)

Folgende Funktionen beinhaltet das „ID. Light“ während der Fahrt:

  • Bremsaufforderung („Front Assist“)
  • Navigationshinweise (Spurwechsel, Abbiegehinweis)
  • Unterstützung der Sprachsteuerung
  • Eingehender Telefonanruf
  • Energiesparprogramm (das Fahrzeug realisiert keine höheren Geschwindigkeiten mehr, wenn die Batterie-Kapazität unter eine Mi-nimalgrenze fällt, um so die Reichweite zu maximieren. Das Programm wird auch „Turtle Mode“ genannt

Elektrischer Passat-Kombi kommt 2021

Die Vizzion-Studie von 2018 verfügte über ein Kofferraumvolumen von 565 Liter und kam auf eine Länge von 5,16 Meter und eine Breite von 1,95 Meter. Die Höhe lag bei 1,51 Meter. Auch bei dieser Studie wurden absurd große Räder in 24 Zoll montiert. Der große Radstand von 3,10 Meter erlaubte es VW die größte Stufe der skalierbaren Batterie im Fahrzeugboden zu implementieren. Die kommt auf 111 kWh. Die Batterie versorgt an der Vorderachse einen 75-kW-Motor und an der Hinterhand ein 150 kW-Aggregat.

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Nein. Man muss weiter technologieoffen bleiben. VW setzt aufs falsche Pferd.

Volkswagen bemerkt, dass es sich bei dem Modell nicht um Zukunftsmusik handelt. Die Serienversion sei für Ende 2021 geplant und soll in diversen Versionen in Nordamerika, Europa und China auf dem Markt kommen. Nachdem der ID.3 als elektrischer Golf bereits an den Start gegangen ist, wird Volkswagen auch noch weitere Bestseller als ID.-Modelle auf den Markt bringen. So steht für Ende 2020 der ID.Crozz als elektrischer Tiguan an, Ende 2021 folgt der nun als Studie gezeigte elektrische Passat, ein Jahr später der VW ID. Buzz als VW Bus sowie der T-Cross mit Elektroantrieb ab 2023. Danach steht noch ein elektrischer VW Atlas an.

Fazit

Der ID. Space Vizzion war noch der „missing link“ bei den ID.Studien nach dem ID, dem Crozz, ID. Buzz , ID.Vizzion, ID. Buggy und ID. Roomzz. Jetzt dürften die Wolfsburger alle ihre Bestseller als Elektrostudien vorgestellt haben.

SUV E-Auto Erlkönig VW ID.4 Crozz VW ID. Crozz aka ID.4 (2021) Elektrischer Tiguan erwischt

2021 gibt es die Steilheckversion des VW ID. Crozz.

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