VW Passat Schulte
VW Passat Variant Erlkönig
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VW Passat Erlkönig (2023): Von Skoda entwickelt, fast ein Phaeton

Neuer VW Passat (2023) Von Skoda entwickelt und fast ein Phaeton

Skoda entwickelt die kommende Generation des VW Passat mit dem internen Code "B9". Dabei fällt das Modell etwas größer und noch praktischer aus als bisher. Wir haben bereits erste Erlkönige auf Testfahrt erwischt.

Volkswagen gibt erstmals Entwicklungs-Kompetenz für ein VW-Modell ab – und zwar an die Tochtermarke Skoda. Sie ist somit nicht nur für die Entwicklung des nächsten Skoda Superb, sondern auch für die des VW Passat verantwortlich, der ab 2023 an den Start geht. Allerdings beschränkt sich der Skoda-Part auf die technische Peripherie, die nicht vom Modularen Querbaukasten (MQB) des Konzerns abgedeckt wird. Intern ist zu hören, dass man für den letzten Verbrenner-Passat aus dem MQB noch mal alles herausgeholt hat. Für den Aufwand beim Fahrwerk scheut man nicht mal Vergleiche mit der Mercedes S-Klasse und unter der Hand heißt es: Wäre es kein Kombi, könnte man den neuen Passat auch Phaeton nennen.

Auf dieser modifizierten Plattform bauen dann sowohl Superb als auch der Passat auf. Apropos bauen: Der B9 läuft im slowakischen Werk in Bratislava neben dem Superb vom Band.

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Neuer Passat nur noch als Kombi

Beim nun erwischten Modell zeigt sich: Der neue Passat wird beim Radstand und der Breite zulegen. Er erhält eine modifizierte Front mit schmalen Scheinwerfer-Einheiten und einem verchromten Grill. Optisch sollen die Unterschiede zum Vorgänger deutlich ausfallen – größer womöglich, als es unsere Retusche wiedergibt. Aber klar ist auch, dass man die Passat-Kundschaft nicht modischem Firlefanz überfordern wird. Am Heck fallen die Leuchten ebenfalls niedriger aus, auch die Schürze wird modifiziert. Innen soll der Fokus auf Platz und Funktionalität liegen. Aber auch die zuletzt aufgebrandete Kritik an Verarbeitungsqualität und Bedienung bei VW-Produkten haben sich die Wolfsburger zu Herzen genommen: Bei Materialien und Anmutung soll es "Riesenschritte" geben.

Antriebsseitig erlaubt der MQB Front- und Allradantrieb sowie Diesel und Benziner, die als Mild- oder Plug-in-Hybrid ausgeführt sein werden. Auch eine Alltrack-Version soll es wieder geben.

Was es hingegen nicht mehr gibt, ist eine Passat Limousine. Die Karosserieform hat zuletzt kaum noch Käufer gefunden, rund 90 Prozent der Kunden greifen zum Kombi-Modell. Als "Ersatz" müssten Interessierte dann zum vollelektrischen ID.7 greifen. Der intern "Aero B" genannte Stromer läuft übrigens im Werk in Emden vom Band und beerbt damit direkt den Passat. Auch in China wird VW den ID.7 bauen und sogar als Kombi anbieten.

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Mit der neuen Generation des VW Passat gibt es noch eine weitere Änderung: Für China baut das Modell dann erstmals, wie in allen anderen Ländern, auf dem MQB auf und nicht auf der veralteten Passat-Plattform PQ46 der fünften Generation.

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Fazit

VW bringt den Passat 2023 mit jener zentralen Eigenschaft, die ein Passat bieten muss: Nutzwert. Beim Thema Design soll es deutliche Unterschiede geben. Besonders dynamische Optik überlässt der Passat aber wohl dem Arteon, den reinen E-Antrieb den ID.7-Modellen. So ähnlich praktiziert VW das auch schon beim VW T7 oder dem VW Golf.

Fahrwerksseitig will VW den Passat auf Luxus-Niveau heben und auch im Interieur sollen edlere Materialien und moderne Gestaltung den Liebling der Handelsvertreter auf ein neues Level bringen. Beides zusammen hat dem neuen Passat intern schon die Bezeichnung "Phaeton Variant" eingebracht – denn die Limousine wird es nicht mehr geben.

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