Honda legt den Ridgeline im Schatten offen: Das Teaserfoto zeigt eine aufrechtere Front, klare Kanten und eine insgesamt boxigere Silhouette. Genau diese Richtung beschreibt auch The Drive nach dem Aufhellen des Bildes. Dazu passen die angedeutete höhere Bodenfreiheit und grobstollige Reifen, die eher nach Offroad als nach Asphalt aussehen.
Zeitplan: "innerhalb von zwei Jahren" – und vorher eine Produktionspause
Honda nennt für das neue Modell einen Zeithorizont von zwei Jahren. Gleichzeitig plant der Hersteller später in diesem Jahr eine Produktionspause, damit das Werk auf den Nachfolger umstellt. Das deckt sich mit früheren Infos, nach denen der Ridgeline rund 18 Monate aussetzen könnte.
Design aus Kalifornien, Technik aus Ohio, gebaut in Alabama
Honda zeichnet den neuen Ridgeline im Styling-Studio in Südkalifornien. Die Ingenieure entwickeln ihn in Ohio weiter. Die Produktion bleibt im Honda Alabama Auto Plant – und damit dort, wo auch das aktuelle Modell vom Band läuft.
Antrieb: V6 naheliegend, Hybrid als Option im Raum
Honda hält sich zu Motoren noch bedeckt. The Drive rechnet mit dem 3,5-Liter-V6-Saugmotor aus dem neuen Passport, eventuell ergänzt durch Hybrid-Unterstützung. Das klingt plausibel, weil der Ridgeline traditionell viel Technik mit Hondas großen US-SUVs teilt.
Warum der Ridgeline in den USA als Preis-Leistungs-Hit gilt
Schon die Einstiegsversion Ridgeline Sport startet in den USA bei 40.595 US-Dollar (umgerechnet zirka 35.700 Euro). Mit Überführung landet man grob bei rund 42.090 Dollar (37.000 Euro). Für das Geld liefert Honda in der Praxis ein ungewöhnlich komfortables und gleichzeitig sehr alltagstaugliches Pick-up-Paket.

Auch auf dem dunklen Original-Teaser (Bild) ist die im Vergleich zum Vorgänger deutlich eckigere Form des neuen Honda Ridgeline erkennbar (das Teaserbild ganz oben ist aufgehellt).
Ausstattung: Was der Ridgeline Sport schon serienmäßig bietet
Honda packt in die Basisversion Ridgeline Sport ordentlich Technik und Komfort:
- 3,5-Liter-V6-Saugmotor mit 280 PS, 9-Gang-Automatik
- i-VTM4-Allrad mit Traktionsmanagement (Schnee, Sand, Schlamm)
- Integrierte Anhängerkupplung (Klasse III) für bis zu 2.268 kg Anhängelast
- Dual-Action Tailgate: Heckklappe klappt nach unten oder schwenkt zur Seite
- In-Bed Trunk: abschließbarer, wasserdichter Stauraum unter dem Ladeboden mit Ablauf (auch als Kühlbox nutzbar)
- 3-Zonen-Klimaautomatik
- Infotainment mit Wireless Apple CarPlay und Android Auto
- Kabellose Smartphone-Ladestation
- Keyless Entry, Startknopf, Fernstartfunktion
- Assistenzsysteme inkl. ACC, Notbremsassistent, Spurhalteassistent, Rückfahrkamera, Totwinkel- und Querverkehrswarnung
Deutschland: Nur als Grauimport – und dann wird’s teuer
Offiziell verkauft Honda den Ridgeline nicht in Europa. Wer trotzdem einen neuen Ridgeline nach Deutschland holen möchte, muss Transport, Zoll, Umrüstung und Zulassung mit einkalkulieren – das hebt den Preis auf etwa 60.000 bis 65.000 Euro. Damit rückt der Ridgeline hierzulande vom Preis-Leistungs-Hammer zum Liebhaber-Projekt mit Exotenbonus.












