Ferrari 388 GTB Mototechnique Restomod Jayson Fong
Ferrari 388 GTB Mototechnique Restomod
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Ferrari 388 GTB Mototechnique Restomod 23 Bilder

Ferrari 388 GTB Restomod

Ferrari 388 GTB Britischer Ferrari-Restomod

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Der britische Auto-Restaurierer Moto Technique hat einen Ferrari 308 GTB auf den neuesten Stand gebracht. Das Update ist gründlich und erst auf den zweiten Blick sichtbar. Typisch Restomod.

Restomods, also mit aktueller Technik verfeinerte Klassiker sind spätestens seit den ersten Singer-Porsche populär. Das Rezept – klassischer Look, aktualisierte Technik – funktioniert im Prinzip bei jedem alten Auto. Dem Ferrari 308 GTB zum Beispiel. Den Sportwagen mit V8 nimmt der britische Auto-Restaurierer Moto Technique zunächst einmal auseinander – wie bei jeder Restaurierung. Seit 1980 kümmert sich der Oldtimer-Spezialist um teure Klassiker wie Ferrari 250 GTO und 300 SL, aber auch Dino 246 GT, Iso Grifo und sogar Goggomobile.

Vom Ferrari 308 zum Restomod

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Jayson Fong
Auf den ersten Blick hat sich fast am Ferrari 308 fast nichts verändert.

Im vorliegenden Fall ist es der Ferrari 308, der unauffällig besser wird. Grün glänzend steht der Mittelmotor-Sportwagen auf golden lackierten Fünfstern-Felgen. Acht polierte Ansaugtrichter glänzen unter der Motorabdeckung und im Innenraum scheint kaum eine Stelle unbeledert.

Als Basis für den Restomod-Ferrari dient ein wenig gelaufener Ferrari 308 aus kundigem Vorbesitz. Das Auto war laut Moto Technique in Bestzustand, bevor es auseinander genommen, sämtliche Karosserieteile gestrahlt bekommen und einige Verbesserungen eingebaut bekommen hat.

Am Anfang: eine klassische Restaurierung

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Die hintere Spur ist ebenso breiter wie die Reifen und der Auspuff ist neu.

Die hintere Spur ist nun fünf Zentimeter breiter, um breitere Felgen und Reifen unterzubekommen und Capristo lieferte einen handgefertigten Auspuff. Die Karosserieteile wurden in einem fünfstufigen Verfahren neu lackiert, frische Gummidichtungen und eine neue Frontscheibe ergänzten die Kur. Streben versteifen die Karosserie und sämtliche Fahrwerksteile wurden aus dem Ferrari-Ersatzteilregal neu eingebaut. Mit drei technischen Unterschieden: Statt der alten Koni-Dämpfer kamen verstellbare Wilbers-Dämpfer rein. Brembo-Bremsen mit größeren Sätteln und Klötzen sollen den Bremsweg verkürzen und eine elektrische Servolenkung das Lenken erleichtern. Breitere Pirelli P Zero übertragen die Kräfte.

Und warum sieht man nun die acht polierten Ansaugtrichter durch die Haube blitzen? Wo bei einem serienmäßigen Ferrari 308 ein Kunststoffgitter tiefere Einblicke verhindert, montierte Moto Technique eine neue Karbonhaube mit Plexiglas-Sichtfenster.

Auf 3,8 Liter vergrößerter V8

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Zentrale Änderung: auf 3,8 Liter vergrößerter Hubraum.

Den Motor darunter nahmen die Restauratoren auseinander und ersetzten die Serien-Kurbelwelle durch ein Teil, das den Hubraum auf 3,8 Liter vergrößert. Deshalb steht auch "Ferrari 388" rechts auf der belederten Armaturentafel. Die Zylinderköpfe stammen übrigens vom Ferrari 348, sie haben größere Ventile. Zusätzlich bekam der Motor Einzeldrosselklappen, eine neue Einspritzung und ein darauf abgestimmtes Motorsteuergerät. Den Temperaturhaushalt des Mittelmotors reguliert ein Alukühler mit zwei Lüftern, jenen des Fahrer reguliert eine Klimaanlage. Auch der Starter ist neu.

Fazit

Über Preis und Leistung schweigt der Restaurator. Man müsse das Auto fahrend erleben. Jederzeit gerne.

Ferrari 308
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