Jaguar E-Type Series 1 3.8 Litre LHD OTS E-Type U.K.
Jaguar E-Type Series 1 3.8 Litre LHD OTS
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Jaguar E-Type Series 1 3.8 Litre LHD OTS 11 Bilder

Jaguar E-Type 3.8 Litre LHD OTS (1961)

Ganz früher E-Type Roadster zu verkaufen

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Ein Händler in UK hat einen der 500 ersten E-Type im Angebot. Das Flat-Floor-Modell soll eine erhebliche Stange Geld kosten.

E-Type UK, ein britischer Händler für Jaguar E-Type, hat ein ganz frühes Modell im Angebot: Es ist einer der 500 ersten Roadster des Modells. Nummer 407 rollte am 28. August 1961 vom Band, wie eine Messingplakette an der Mittelkonsole erklärt. Mit der eingravierten Unterschrift von von Sir William Lyons, Managing Director Jaguar Cars Coventry.

Messingplakette dokumentiert frühes Modell

Jaguar E-Type Series 1 3.8 Litre LHD OTS
E-Type U.K.
Eine Messingplakette mit Gravur belegt: Es ist ein ganz früher E-Type.

Damit gehört der Roadster zu den ganz frühen Flat-Floor-Modellen der ersten Serie. Nur wenige Exemplare vor dem Bau des nun zum Verkauf stehenden E-Type wurde der Verschluss der riesigen Motorhaube geändert – es handelt sich bereits um ein Modell mit dem sogenannten "external bonnet locker" – auch das dokumentiert die Messingplakette.

Jaguar E-Type Series 1 3.8-Litre Coupé (1961)
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Doch auch wenn die Flat-Floor-Modelle als besonders pur gelten und äußerst begehrt sowie teuer sind; Wer nicht die Jockey-mäßige Statur des früheren Jaguar-Testfahrers Norman Dewis hat, wird sich laut zeitgenössischer Testberichte schwer tun, eine anständige Sitzposition zu finden. Nicht ohne Grund hatte Jaguar den Wagenboden bei einem frühen Testwagen geändert und so mehr Platz im Auto geschaffen.

Klassisch: Gunmetal mit Rot

Jaguar E-Type Series 1 3.8 Litre LHD OTS
E-Type U.K.
Als wäre es 1961: Gumnetal Grey und Rot.

Doch zurück zum vorliegenden, zum Verkauf stehenden E-Type Roadster Nummer 407. Er hat natürlich den auf dem XK-Motor basierenden Reihensechszylinder mit 3,8 Litern Hubraum 265 SAE-PS unter der Haube. Der Zylinderkopf ist orange lackiert – wie es laut E-Type UK auch bei der Auslieferung war. Die Karosserie ist in Gunmetal Grey lackiert, der Innenraum mit rotem Leder und Teppich ausgeschlagen – als wäre es 1961. Auch wie damals: das hellgraue Verdeck.

Preis: fast eine Viertelmillion

Das war nicht immer so, denn bei einer Restaurierung im Jahr 1981 in den USA wurde der E-Type rot lackiert und bekam ein beiges Verdeck. Erst der dritte Eigentümer nahm diese Änderungen bei einer erneuten Restaurierung vor wenigen Jahren wieder zurück und ließ den E-Type in der Auslieferungsfarbe lackieren sowie ein passendes Mohair-Verdeck montieren. Er kam übrigens rum, der E-Type: Ausgeliefert in New York, blieb er zunächst 45 Jahre in die USA, kam dann zu einem Sammler nach Dubai und anschließend nach Dänemark. Jetzt ist er zurück in der Heimat und steht für 215.000 britische Pfund zum Verkauf. Was etwa 237.000 Euro entspricht.

Fazit

Preistipp: Wenn Sie einen E-Type wollen, größer als Norman Dewis sind und gerade keine Viertelmillion zur Hand haben: Ein Modell aus der zweiten Serie ist praktische und für die Hälfte zu haben. Trotzdem: Ein ganz früher E-Type hat einen ganz eigenen Charme, dem sich zu entziehen jedem schwer fallen wird, der sich auch nur ein bisschen für Autos begeistert.

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