McLaren F1 (1989) RM Sotheby's
McLaren F1 (1989)
McLaren F1 (1989)
McLaren F1 (1989)
McLaren F1 6.1 Creighton Brown 31 Bilder
Kostenlos registrieren und weiterlesen!

Ich habe bereits ein Benutzerkonto

Warum kann ich nicht weiterlesen?

Das Lesen bleibt weiterhin kostenfrei! Sie haben lediglich das Limit verfügbarer Artikel ohne Registrierung für die nächsten 30 Tage erreicht.

Wir verwenden Ihre E-Mail Adresse, um Ihnen Angebote zu ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen aus unserem Haus anzubieten. Sie können diesen Dienst jederzeit mit dem in der E-Mail befindlichen Abmeldelink beenden oder der Nutzung Ihrer Daten zu Werbezwecken widersprechen unter motorpresse@datenschutz.de.

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und nehmen die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

McLaren F1 mit LM-Teilen: Supercar der 90er zu verkaufen

McLaren F1 mit LM-Teilen: 1 von 64 Supercar der 90er zu verkaufen

Inhalt von

RM Sotheby’s verkauft in den USA eines der letzten von 64 McLaren F1 Straßenautos. Der Carbon-Sportwagen hat eine interessante Ausstattung. Der Preis ist allerdings vertraulich.

McLaren baute 64 F1 für die Straße. Einer davon, Chassis Nummer 059, unterscheidet sich von den anderen 63 Modellen: Dieses Auto bekam sieben Monate nach der Erstzulassung im Mai 1998 seinen ersten Service im Werk und einige Extras: 18-Zoll-Magnesiumräder, einen Heckflügel und die Frontschürze der LM-Version – hiervon hatte McLaren fünf Stück gebaut – sowie eckige Scheinwerfer. Straßen-F1 haben normalerweise ein rundes Leuchten-Doppel unter den transparenten Abdeckungen im Kotflügel.

Zum Fahren gebaut

Der erste Besitzer, ein britischer Unternehmer, hatte seinen F1 in den ersten sieben Monaten ausgiebig gefahren. Beim ersten Service, der wie alle Inspektionen, die der Erstbesitzer machen ließ, im Werk stattfand, wurden akribisch nicht nur die Laufleistung von 4.676 Meilen (7.478 km) vermerkt, sondern auch, welche CDs im Wechsler steckten: Elton John, Queen, Fleetwood Mac.

Le-Mans-Sieg 1995

McLaren F1 GTR Longtail No. 1
Gebrauchtwagen

Zum Fahren ist der Supersportwagen gemacht: Er sollte das beste Supercar der Welt und einfach zu beherrschen sein. Souverän auf der Rennstrecke, leicht zu fahren im Londoner Stadtverkehr. Wobei McLaren mehr Kompromisse bei der Stadttauglichkeit machte als bei der Rennstreckenkompetenz. Drei Jahre nach dem Debüt gewann ein McLaren F1 in Le Mans. Vier weitere folgten auf den Plätzen 3,4,5 und 13. Von elf GT-Läufen gewann sieben ein F1.

McLaren F1 im Test

Im Stadtverkehr war mit Kompromissen zu rechnen. Kupplung, Bremse und Lenkung verlangen mangels Servo nach Kraft und die Sicht nach hinten geht gegen null – schrieben Andrew Frankel und Götz Leyrer in auto motor und sport 12/1994. Die Autoren nannten den F1 trotz seiner zivilen Optik "das wildeste Gebilde auf vier Rädern."

McLaren F1
McLaren
McLaren F1 McLaren F1 McLaren F1 McLaren F1 32 Bilder

Im Test beschleunigte das Vorserienauto XP4 in 3,2 Sekunden von null auf 100 km/h. Nach 9,4 Sekunden waren 200 km/h erreicht. Leyrer übersetzte das Erlebnis bildhaft: "Der McLaren schießt davon wie von einer Sprengladung abgefeuert."

Die Tachoskala reichte bei 388,8 km/h Höchstgeschwindigkeit knapp aus. Dabei war der F1 eher auf Abtrieb als auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegt. Er hatte trotzdem kaum sichtbare Spoiler und einen sehr ordentlichen cW-Wert von 0,32. Gerade im Vergleich zu späteren Supersportwagen ist der F1 außerdem sehr kompakt: Die Grundfläche von 4,29 Metern Länge und 1,89 Breite entspricht praktisch der eines VW Golf 8. Dafür ist das britische Supercar fast genau 30 Zentimeter flacher als das Wolfsburger Volumenmodell.

Kein Turbo, kein Servo, kein ABS

McLaren sparte sich Unnötiges, baute das Chassis aus kohlefaserverstärktem Kunststoff und kam so auf ein Leergewicht von 1.138 Kilogramm. Das war auch 1994 eine Ansage, ein Bugatti EB 110 war deutlich schwerer. Deshalb kam der V12-Motor des McLaren F1 ohne Aufladung aus.

BMW lieferte den S70 nach Woking: Der 6,064 Liter große Motor hat praktisch nichts mehr mit dem Serien-Zwölfzylinder M70 aus 7er und 8er zu tun. Je zwei Nockenwellen pro Zylinderbank steuern vier Ventile pro Brennraum. Bei 7.400/min leistet der Motor 627 PS. Das entspricht einer Literleistung von 103 PS und einem Leistungsgewicht von 1,8 Kilogramm pro PS. Das Drehmoment von 650 Newtonmetern liegt bei 4.000/min an. Keine Traktionskontrolle regelt Leistung weg oder zieht die Bremse an – der Fahrer regelt selbst. Auch ein ABS hat der F1 nicht.

Die Entstehungs-Legende

McLaren F1
Neuheiten

Die Idee zum McLaren F1 entstand der Legende nach während eines Gesprächs, mit dem vier Herren die Wartezeit auf einen verspäteten Flug nach dem Italien-Grand-Prix 1988 überbrückten. Ron Dennis und Mansour Ojjeh, die Chefs von TAG McLaren, saßen mit dem Technischen Direktor Gordon Murray und Marketingchef Creighton Brown am Flughafen Linate zusammen. Im Gespräch entstand die Idee, ein Straßenauto zu bauen: "Why not build a road car? But not just a road car, a supercar…?" Und warum nicht gleich das beste Supercar der Welt? Mansour Ojjeh fasste das Ergebnis knapp zusammen: "Lasst es uns machen!" Murray und Brown machten sich mit ihren Leuten an die Arbeit. Zwei Jahre später stand der Name fest, vier Jahre später war das Auto fertig. Es kostete 540.000 britische Pfund und in Deutschland 1,4 Millionen Mark.

Umfrage

6441 Mal abgestimmt
Ist der McLaren F1 der 90er-Jahre-Sportwagen schlechthin?
Na logisch. Was soll diese Frage bitte?
Nein. Wobei, wenn ich genau darüber nachdenke...

Fazit

Es ist logisch, dass bei 64 F1, die McLaren in den Neunzigern für die Straße gebaut hat, selten ein Exemplar auf den Markt kommt. Dass jedes einzelne davon mehr oder weniger einzigartig ist, erscheint ebenso logisch.

Auch wenn man darüber streiten kann, ob ein F1 der Ferrari 250 GTO der Neunziger ist, was manche Händler behaupten – oder eben nicht, wofür spricht, dass beide Autos einzigartig sind und einen unterschiedlichen Zweck hatten – so zeigen Auktionsergebnisse, dass beide Autos eben die Gemeinsamkeit haben, zu den teuersten Sammlerautos der Welt zu gehören.

Zur Startseite
Oldtimer Auktionen & Events 1991 Mercedes-Benz 560 SEL 6.0 AMG Mercedes-Benz 560 SEL 6.0 AMG in der Auktion 140.000 Dollar trotz einiger Fragezeichen

Dieser seltene Mercedes 560 SEL 6.0 AMG ist viel in der Welt herumgekommen.

McLaren
Artikel 0 Tests 0 Baureihen 0 Videos 0
Alles über McLaren
Mehr zum Thema Sportwagen
Mercedes-AMG GT 63 S E Performance
Alternative Antriebe
GAC Aion Hyper SSR Elektro-Hypercar
E-Auto
Lamborghini Aventador Produktionsende
Neuheiten
Mehr anzeigen